Cover Story | Genuss

GAUMENSPIEL & GOLFBESTECK VOL. 13

Über den Wolken

GAUMENSPIEL & GOLFBESTECK VOL. 13
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Ein Diner im Restaurant At.mosphere ist ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne. Verantwortlich: Gourmetkoch Mochamad Eka.

Wenn Hubschrauber beim Diner unter einem fliegen, isst man vermutlich im At.mosphere, einem der kulinarischen Hotspots in Dubai, im 122. Stockwerk des Burj Khalifa, des höchsten Gebäudes der Welt. Genauer gesagt, befindet sich der Gipfel der gehobenen Küche 442 Meter über dem Boden. Einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt und den Arabischen Golf – ein sehr beliebtes Highlight speziell bei Sonnenuntergang – gibt es hoch oben in den Wolken somit als Beilage zu jedem Gang serviert.

Der Blick tief nach unten und weit in die Ferne bleibt aber nicht die einzige Attraktion, die sich den Gästen (jedenfalls denen, die einen Fensterplatz gegen Aufpreis reserviert haben – was in der Hauptsaison gar nicht so einfach ist) bietet. Schon der Gipfelsturm mit dem Lift, der in zirka 20 Sekunden die 122 Stockwerke emporschnellt, ist ein Erlebnis für sich. Der Blick auf den Teller vor einem ist ebenfalls ein Genuss für die Sinne, der sich bei jedem weiteren Gang noch ein wenig steigert. Denn das Küchenteam versteht es, mit originellen Kreationen, mit französischen, mediterranen, aber auch asiatischen Einflüssen zu verzaubern – sowohl das Auge als auch Geruchs- und Geschmackssinn. Die Abendkarte bietet vor allem europäische Gourmetspeisen mit Zutaten aus der ganzen Welt, die teilweise exklusiv für das At.mosphere produziert werden.

Der kreative Kopf hinter den Gerichten ist Mochamad Eka. Der 33-jährige indonesische Küchenchef kam erstmals 2008 nach Dubai und kann bereits auf mehr als zwölf Jahre Erfahrung als Koch in Spitzenbetrieben in den Vereinigten Arabischen Emiraten (z. B. Atlantis Hotel The Palm, Shangri-La Hotel) zurückgreifen. Besonders lehrreich war für ihn die Zusammenarbeit mit verschiedenen Michelin-Sterne-Köchen, um ihre Methoden in die eigenen Gerichte einfließen lassen zu können. Den Fokus legte er in seiner Karriere stets auf die französische und mediterrane Gourmetküche. Und dank seiner kreativen Ader hat er sich schnell zu einem der maßgebenden Köche der Region hochgearbeitet, inklusive einiger Auszeichnungen bei kulinarischen Wettbewerben (z. B. S.Pellegrino Young Chef of the Year).

Heute ist die Küche sein Spielplatz. Einer ohne Grenzen. Stets versucht der Spitzenkoch, bei seinen Gerichten ein Überraschungselement zu schaffen, sprich: etwas Ungewöhnliches auszuprobieren, zum Beispiel in puncto Geschmack, Farbgebung etc. Dies sei eine seiner größten Herausforderungen. Dazu ist es wichtig, die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste zu verstehen, um ihnen das gewünschte Gericht zu bieten, für das sie auch gerne wiederkommen. Aus den klassischen Gerichten der französischen Küche wie Tournedos Rossini kreierte er, seitdem er gelernt hat, es zuzubereiten, bereits unzählige Variationen und servierte sie seinen Gästen. Frei nach dem Motto: Gutes Fleisch – feinstes Wagyu-Rind aus Hokkaido hat ihn in Sachen Qualität, Textur und Konsistenz vollends überzeugt – in Kombination mit gebratener Foie gras (Gänse­stopfleber) ist immer ein Genuss.

  • Thunfisch-Tatar mit Seetang, Ponzu und Hybridkaviar

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GOLF REVUE Ausgabe 1/2021

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Fotos: Eka Mochamad

Getty Images / Dieter Meyrl  

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