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APRÈS-SKI

Anna Veith beim Interview im GC Schladming Dachstein

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Anna Veith lebte ihren Kindheitstraum und eroberte die Herzen der Skination Österreich im Sturm. Im Mai 2020 beendete sie jedoch nach etlichen schweren Verletzungen ihre aktive Karriere und widmet sich ab sofort anderen Projekten: Mit ihrem ARX Hotel – zu gut Deutsch „Gipfel“ – in Rohrmoos haben Anna und ihr Mann Manuel Veith bereits bewiesen, dass sie auch abseits des Spitzensports hoch hinaus wollen. Die GOLF REVUE bat die ehemalige Spitzenatlethin und außergewöhnliche Persönlichkeit in der Wahlheimat zum Interview im Golfclub SchladmingDachstein, um einmal die andere Seite der 30-Jährigen kennenzulernen. Den stillvollen und herzlichen Menschen abseits von Erfolgen, Verletzungen und Leistungsdruck.

Worauf blickst du besonders stolz zurück?

Der Weg zurück an die Weltspitze war nach meiner schweren Verletzung für mich besonders hart. Aber genau deshalb waren die letzten Erfolge umso schöner. Die Silbermedaille 2018 bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang war sehr emotional für mich.

Verrätst du uns dein Erfolgsgeheimnis?

Es ist ja kein Geheimnis: Mein Erfolgsrezept ist einfach hart arbeiten und sich selbst immer wieder hinterfragen, ob der Weg der richtige ist oder ob man Dinge optimieren kann. Und es dann auch durchzuziehen.

Wie bist du eigentlich zum Golfsport gekommen?

Manuel und ich probieren immer wieder und gerne neue Sportarten aus. Vor fünf Jahren haben wir auf der Suche nach neuen Herausforderungen gemeinsam die Platzreife gemacht und unseren schönen Golfplatz in Schladming entdeckt. Insgesamt ist der Golfsport für uns eine tolle Möglichkeit, gemeinsam in der Natur zu sein und uns selbst immer wieder aufs Neue zu fordern und Tag für Tag etwas Neues zu lernen. Bis jetzt war unsere Zeit etwas eingeschränkt, doch in Zukunft werden wir sicherlich öfter den Schläger schwingen!

Was schätzt du als „GeschwindigkeitsJunkie“ besonders am Golfsport?

Eben das komplette Gegenteil. Im Skisport ist das Leben sehr schnell  – nicht nur auf der Piste. Man hetzt oft von Ort zu Ort oder von Rennen zu Rennen. Auf dem Golfplatz genieße ich vor allem die Ruhe. Außerdem ist Golf eine sehr kopflastige Sportart, die Konzentration muss stets hochgehalten werden. Lässt man sich ablenken, trifft man den Ball gleich schlechter. Und man kann dabei für längere Zeit „den Rest der Welt“ sehr gut ausblenden. Das genieße ich sehr.

Siehst du Parallelen zwischen dem Golfund dem Skisport?

Nein, eigentlich gar nicht. Außer, dass man wahrscheinlich nie den perfekten Golfschwung hat oder Skischwung fährt. Beide Sportarten sind technisch sehr komplex. Man kann sich also immer verbessern.

Du und dein Mann betreiben eines der Partnerhotels des Golfclubs. Welche Schwerpunkte habt ihr noch im Hotel?

Mein Mann Manuel betreibt das ARX Boutiquehotel in Rohrmoos, und ich versuche, ihn dabei zu unterstützen, wo ich kann. Unser kleines Hotel hat 18 Zimmer und ist ein Familienbetrieb in dritter Generation. Die Kulinarik ist der Schwerpunkt des Hauses; mit Slow Food und regionalen Gerichten aus der Naturküche von Andreas Klammer in Begleitung herrlicher Naturweine. Als Partnerhotel des Clubs bieten wir auch unterschiedliche Golfpauschalen an. Außerdem bieten wir mehrere spannende Sport Packages. Zum Beispiel die von mir mitentwickelte „Sportwoche by Anna Veith“ mit Krafttraining, Yoga, Wandern und Ernährungsvorträge für einen gesunden Lebensstil.

  • Gerhard Krispl und Anna Veith im Golfclub Schladming-Dachstein.
GOLFPLATZ-JUWEL

Im Fokus: der Golfclub Schladming-Dachstein.

Der Name Wittmann steht im Golfsport für Topqualität und familiäres Flair sowie für ein unvergessliches Erlebnis auf dem Golfplatz – im Gegenzug gibt es seitens der Golfer ausschließlich Lobeshymnen. Der Golfclub Schladming Dachstein feiert heuer sein 30. Jubiläum und ist seit 2016 im Besitz der Familie Wittmann. Trotz seines ausgezeichneten Renommees lag der Club vor der Neuübernahme ein bisschen im Dornröschenschlaf. Unter neuer Führung, Franz Wittmann jun. hat das Clubmanagement übernommen, wurde das Hauptaugenmerk daraufgelegt, dieses familiäre, gemütliche, freundliche Gefühl auch in Schladming zu verstärken. Gleichzeitig wurden die hohe Qualität und der Leading-Gedanke konsequent weitergeführt und in einigen Punkten sogar ausgebaut. Heute ist die Anlage wieder als Topclub positioniert. Bestandswahrung war dabei genauso wichtig wie Innovation.

Designt wurde der Platz von der deutschen Golflegende Bernhard Langer, der bei seinem allerersten 18-Loch-Platzlayout auf ein sehr spezielles Design Wert legte – mit sechs Par-3-Bahnen und 14 Wasserhindernissen im Spiel – und einen Hauch von Florida in Schladming mit einfließen ließ. Zudem wollte er einen Championship-Course kreieren, der für Spieler aller Handicap-Klassen unvergesslich bleibt.

  • Golfclub Schladming-Dachstein.
AUF DIE RUNDE

Der Platz vermittelt gleich zu Beginn ein angenehmes Spielerlebnis. Die ersten Spielbahnen bieten die Chance, gut ins Spiel zu kommen. Von Loch sieben bis zur zehnten Bahn kommt es im sogenannten „Schladminger Amen Corner“ zur ersten richtigen Bewährungsprobe. Hier gilt es, den Score im Rahmen zu halten. Auch auf den Back Nine bleibt der Platz knifflig, weil die Distanzen größer sind. Den abschließenden Höhepunkt bildet das Inselgrün auf der 18. Bahn. „Für jeden Spieler eine echte Herausforderung und ein krönender Abschluss einer tollen Golfrunde, welche nebenbei noch mit dem herrlichen Dachsteinmassiv ein permanentes Augenabenteuer bietet“, beschreibt Langer sein Werk.

Einzigartig für den flach gelegenen Alpen-Golfplatz ist aber nicht nur das Florida-Flair, der Platz wird auch gerne als „Pebble Beach der Alpen“ bezeichnet – mit glasklarer Luft auf 750 Metern, umgeben von der fantastischen Bergkulisse im Herzen der Dachsteinregion. Auch das bestens geschulte Greenkeeper-Team und das Personal im Sekretariat, arbeitet zusammen an den hohen Qualitätsanforderungen. Das „19. Loch“ ist hingegen die Spielwiese der Mannschaft des Golfrestaurants „Kulinarwerk“, die als Profis ihr Spiel eindeutig besser beherrschen als so manches Mitglied am Platz – Tourprofi und Golfclub Schladming Dachstein Spieler Matthias Schwab jedenfalls ausgenommen. Insgesamt bekommt man in Schladming somit Golfgenuss vom Feinsten.

Zudem bietet die Urlaubsregion Schladming-Dachstein im Sommer attraktive Erlebnisse, eingebettet in die faszinierende Bergwelt zwischen Schladminger Tauern und Dachsteinmassiv. Mit tollen Wanderwegen, traumhafte Bergseen oder auch einigem an Action mit Bike oder Mountain-GoKart. Der gesamte Club profitiert wiederum von der gesunden Basis mit treuen Mitgliedern, regionalen Unterstützern und vielen Partnerhotels – vom kleinen Familienbetrieb bis zum Vier-Sterne-Superior-Hotel. Als Beispiel für die perfekte und fast familiäre Zusammenarbeit gerade in diesen Zeiten sei das ARX Hotel der Familie Veith erwähnt. Gleichzeitig versucht der Club, attraktive Angebote und Hotelpackages zu schnüren, damit alle Golfer Schladming kennenlernen können.

ZWEI AUF EINEN STREICH

Ein Produkt, das den internationalen Vergleich nicht scheuen muss, bietet die Mitgliedschaft in einem der beiden Clubs der Familie Wittmann. Jedes Vollmitglied im GC Schladming-Dachstein oder im GC Adamstal kann uneingeschränkt auf beiden „Leading Golfclub“-Plätzen spielen. Das stärkt die Mitgliedschaft und die Familie Wittmann als Qualitätsanbieter in Österreich.

Golfclub Schladming Dachstein:
www.schladming-golf.at

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe zum Nachlesen im E-Paper Format:
GOLF REVUE Ausgabe 2/2020

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Fotos: Wolfgang Lienbacher

Golfclub Schladming Dachstein

Gerhard Krispl

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