Cover Story | Genuss Partner

EIN WAHRES KÖNIGREICH!

Königreich Marokko, Nordafrika

EIN WAHRES KÖNIGREICH!
EIN WAHRES KÖNIGREICH!
EIN WAHRES KÖNIGREICH!

Unsere erste Golfreise im Jahr 2020 führt uns nach Nordafrika, ins Königreich Marokko.

Von hier bis zum Horizont ist alles blau. Über der unteren Hälfe der Ansicht, die in weitem, welligem Grün liegt, zieht sich das Meeresblau des Atlantiks. Was für eine Aussicht! Der Golfplatz an der Taghazout Bay etwas nördlich von Agadir thront mit knapp achtzig Hektar Grünfläche erhöht über dem Meeresspiegel und offeriert mit dieser Lage von jedem Loch eine atemberaubende Aussicht auf den Ozean. Buschige Argan-Bäume gedeihen als schöne Blickfänger.

Der von Kyle Phillips entworfene Par-72-Kurs ist in Topzustand, die Löcher sind abwechslungsreich und die Grüns rasant. Das Signature Hole 17 präsentiert sich als ein durch Bunker gut gesichertes Grün auf einer Felsklippe. Crescendo! Ja, alle drei finalen Löcher, die sich über zwei tiefe Felsschluchten entlang der Klippe erstrecken, stellen die Spieler auf die Probe. „Ich kann nur jedem Golfer empfehlen, einmal dort in Agadir zu spielen, denn so einen Platz findet man kaum ein zweites Mal“, hat Golfexperte Gerhard Lesnik auf die Reise nach Marokko mitgegeben. Und in der Tat: Jeder Put gilt als Herausforderung, die Grüns sind wirklich schnell und die Bahnen lang. Das Spiel in der Bay von Taghazout endet mit der Platz-Bilanz: charakterstark und kein Vergleich zu anderen Golfplätzen!

Dazu 23 Grad frühlingshafte Wärme und herrliche Sonne: Der Winter meint es gut in Agadir. Die Hafenstadt an der Atlantikküste im Süden Marokkos ist für seine schönen Strände weithin bekannt. Es lohnt, das einmal selbst in Augenschein zu nehmen! Allein vom Fischerhafen aus dehnt sich der Strand nicht nur in die Breite, sondern fünf Kilometer in die Länge, und die gesamte Strandpromenade zieht sich neun Kilometer lang. 1505 von portugiesischen Seefahrern gegründet, präsentiert sich die 700.000-Einwohner-Stadt heute modern und touristisch. Auf Golfspieler warten hervorragende Plätze, weiß der Golfexperte: „Der Golf Du Soleil zeigt sich als sehr schöner, abwechslungsreicher Parkland Course, und wie Golf Tazegzout ist er wunderbar gepflegt. Die Plätze Golf Les Dunes und Golf de l’Ocean runden das Angebot hervorragend ab.“ Auch die Clubhäuser präsentieren sich als in Eyecatcher in ihrer Architektur. Mit ihrem erstklassigen Service laden sie nach der Golfrunde zum Verweilen – „und nach der Runde eine Zigarre zu genießen, ist in Marokko auch noch erlaubt“, schmunzelt Gerhard Lesnik.

Golfexperte Gerhard Lesnik: „Mein Favorit, Tazegzout Golf!“ (Foto: GOLF GLOBE)

Das Königreich Marokko erstreckt sich im Nordwesten Afrikas. Im Norden grenzt Marokko ans Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Die Königsstadt Marrakesch liegt im Landesinneren und ist von Agadir über die A7 in bequemen dreieinhalb Stunden Autofahrt zu erreichen. Hinter den getönten Glasscheiben ziehen Bilder Nordafrikas vorbei, Häuser im wüstengrauen Sand, Kamele, die auf dem Steppenboden dösen. Der Himmel zieht sich unbeschreiblich weit über die Meseta, die Hochebene mit ihrer Tafellandschaft in Farben von hellem Sand und erdigen Ockertönen. Dann säumen Palmen die Straße. Marrakesch! Die märchenhafte „Rote Stadt“ erstreckt sich zu Füßen des Hohen Atlas. Das Atlasgebirge, das höchste Gebirge Nordafrikas, reicht von Marokko über zweitausend Kilometer nach Algerien und bis nach Tunesien. An klaren Tagen sind die schneebedeckten Gipfel des höchsten Berges, des 4.167 Meter hohen Jbel Toubkal, von Marrakesch aus gut zu sehen. Mit ihren Minaretten und Moscheen und den Gärten von Menara und Agdal zählt Marrakeschs Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unser Weg führt direkt in die Medina, gut geschützt durch ihre im 12. Jahrhundert errichteten Mauern – und dann wird es rosenfarben! Das Rosenrot bildet symmetrische Bögen, formt sich zu Säulengängen und orientalischen Kuppeln. Die rote Königsstadt bezaubert mit ihren Riads und königlichen Palästen. Der Bahia-Palast gilt als eines der schönsten Stadthäuser des 19. Jahrhunderts. Schattenspendende Kolonnaden leiten durch das Palais, öffnen sich zu Patios im andalusisch-maurischen Baustil mit Mosaiken, Fayencen und Arabesken und zu Riads mit üppigen Gärten, in denen Jasmin und Jacaranda gedeihen.

Draußen in der Medina zieht es die Menschen weiter zum Zentrum, zum Djemaa el Fna, dem großen, mittelalterlich anmutenden Marktplatz. Töpfer bieten ihre Waren an, Gaukler und Schlangenbeschwörer zeigen Kunststücke, als wäre die Zeit stehengeblieben. Man muss sich schon losreißen, um die Startzeit nicht zu verpassen, denn die Königstadt ist umgeben von Topplätzen. Unter den elf Plätzen sind sieben als herausragend zu werten. Mit dieser Auswahl wird man Königspieler: Vom Osten bis zum Süden ziehen sich Royal Golf Marrakech, Al Maaden Golf Marrakech, Palm Golf Marrakech Ourika und der Noria Golf Club Marrakech. Im Südwesten schließen The Montgomerie Marrakech und Assoufid Golf Club an. Noch etwas südlicher erstrecken sich Fairmont Royal Palm Marrakesh und der Samanah Golf Course: Der 18-Loch-Par-72-Platz mit

über einhundert Hektar Fläche wurde im Nicklaus-Design angelegt und bietet als 6.700-Meter-Meisterschaftsplatz herrliche Ansichten auf das majestätische Atlasgebirge. „Die sieben können sich sicherlich mit Topplätzen Spaniens oder der Türkei messen“, ist Gerhard Lesnik überzeugt, „und die Greenfees sind mit 80 bis 90 Euro im Schnitt noch einiges günstiger.“

Die Reise durch Marokko geht nun weiter…

In den Altstädten Marokkos, in den Medinas, präsentieren die Händler ihre Waren, Silber und Gold, Gefäße und Holz und immer wieder Teppiche! (Foto: Getty Images / xavierarnau)

Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der GOLF REVUE!
Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe zum Nachlesen im E-Paper Format:
GOLF REVUE Ausgabe 1/2020

Right Advertisement
Advertisement
EIN WAHRES KÖNIGREICH!

Fotos: Tazegzout Golf / Steve Carr Golf, Getty Images / Starcevic, GOLF GLOBE

Right Advertisement