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Vom Golfclub zum Freizeitpark

In unserer schnelllebigen Zeit ist Golf zumeist mit einem antiquierten Image behaftet. Um die Hemmschwellen und die noch immer vorherrschenden Vorurteile abzubauen, setzt der Golfpark Böhmerwald auf neue Freizeitmöglichkeiten und will mit unternehmerischem Mut die Attraktivität des Angebots steigern.

Vom Golfclub zum Freizeitpark
Vom Golfclub zum Freizeitpark
Vom Golfclub zum Freizeitpark

Blick in die Zukunft

Im deutschsprachigen Raum stagnierte die Anzahl der Golfspieler in den letzten Jahren bestenfalls – 2018 war sie sogar erstmals rückläufig. Bedenkt man den Altersdurchschnitt der Golfer, ist der Blick in die Zukunft für viele Golfanlagen nicht allzu rosig. Um die Perspektive zu verbessern, richten ambitionierte Manager den Blick daher über den Tellerrand und verbreiten neue Impulse.

Golf ist im Golfpark Böhmerwald, seit 2015 geleitet von Präsident und Geschäftsführer Stephan Waltl, nur eine von zahlreichen Attraktionen. Das Konzept der 1992 abseits der großen Tourismusströme im Dreiländereck Oberösterreich, Bayern und Tschechien eröffneten Golfanlage wurde 2018 in Richtung Freizeitpark erweitert. Viel Geld wurde investiert, um neben dem 18-Loch-Platz (Par 72) eine Erlebniswelt zu errichten. Die Leitfrage lautete: Was kann man auf und rund um einen Golfplatz alles machen außer golfen?

Golfpark Böhmerwald – Viele Freizeitmöglichkeiten

Das Resultat: Auf einer Outdoor-Gesamtfläche von 77 Hektar können Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam einen „bewegten“ Tag verbringen. Das Angebot reicht von Fußballgolf und DiscGolf, Bogenschießen, Boccia über einen Kidspark und eine 18-Loch-Adventure- Minigolfanlage bis zu Wander-, Lauf- und Mountainbike-Routen. Seit heuer kann noch dazu eine Swin- Golf-Runde über 9 Loch gespielt werden – eine unkomplizierte Einstiegsvariante mit nur einem Schläger mit drei Einsatzmöglichkeiten.

Die Mission lautete, Golf angreifbarer zu machen und den Golfplatz für alle zu öffnen. Traditionalisten werden verächtlich die Stirn runzeln, doch im Kampf gegen den Mitgliederschwund setzen immer mehr Golfclubs auf ein breiteres Angebot – vor allem um die Anlagen wieder mit jüngeren Zielgruppen zu beleben. Ein weiterer Punkt ist, die bereits vorhandene Infrastruktur mit Restaurant, Unterkünften etc. optimal zu nutzen. In Zeiten begrenzten Wachstums in der Golfbranche birgt das Projekt natürlich auch Risiken. Das erste Resümee nach einem Jahr fällt aber jedenfalls positiv aus – es ist auch spürbar mehr Leben eingekehrt.

Attraktives Einsteigerangebot

Für alle, die Lust bekommen, mit dem Golfsport zu beginnen, wurde auch ein attraktives Einsteigerangebot geschnürt. Ein Golf-Grundkurs mit Ausrüstung und Übungsbällen im Rahmen des Unterrichts und Platzerlaubnis (PE) mit Spielrecht am 9-Loch-Panorama-Course. Dabei wird auch verstärkt die Region eingebunden: Im Rahmen des Netzwerks „Gesunde Gemeinde“ erhalten Einwohner aus allen teilnehmenden Gemeinden nach Abschluss des Golfkurses eine kostenlose Spielberechtigung für drei Monate. Alle Projekte zielen zudem darauf ab, den Golfnachwuchs wieder zu gewinnen, auf den lange Zeit vergessen wurde. Die angebotenen Golftrainings für Kinder und Jugendliche erfreuen sich bereits ständig wachsender Beliebtheit. Anfänglich waren es fünf, heute sind es bereits 35 begeisterte Nachwuchsgolfer die regelmäßig an den Trainings teilnehmen.

Alle Hürden wurden damit natürlich noch nicht bewältigt, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft wurden gestellt. Nun gilt es, keinesfalls den Schwung zu verlieren.

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