Freitag 2. September 2011, 14:45 Uhr

2011: Hedwall holt den Titel [0]

Caroline Hedwall (SWE) siegt mit 64 (-8) – der besten Runde des Turnieres – bei den UNIQA Ladies Golf Open pres. by Raiffeisen. Zweite wird Caroline Afonso (FRA) mit vier Schlägen Rückstand. Der Finaltag in Föhrenwald findet ohne österreichische Beteiligung statt.

2. Runde: Später Sprint zur Führung

Kaisa Ruuttila (FIN) übernimmt mit drei Birdies auf den letzten drei Löchern die Führung vor der Finalrunde der UNIQA Ladies Golf Open. Der Finaltag findet ohne heimische Beteiligung statt. Eva Steinberger (T71, +4) als bestplatzierte Österreicherin.

 

Kaisa Ruuttila (FIN) geht mit einem Schlag Vorsprung in die Finalrunde.

Caroline Afonso (FRA)

In einem der letzten Flights der zweiten Runde stürmt Kaisa Ruuttila (FIN) an die Spitze des Leaderboards. Als eine der acht Führenden nach der Auftaktrunde scort sie am Samstag mit 66 (-6) das beste Tagesergebnis. “Mein Driver war nicht so stark, trotzdem habe ich 17 Grüns getroffen und einige wichtige Up&Downs gemacht”, schildert die 28-jährige Finnin, die im vergangenen Jahr auf der Nordea Tour 4 Siege feierte.
Der große Coup gelingt auf den fordernden Finishing-Holes in Föhrenwald. Die drei letzten ihrer insgesamt sieben Birdies gelingen aus kurzer Distanz. Sie übertrifft ihre morgige Spielpartnerin im letzten Flight, Caroline Afonso (FRA), um einen Schlag.

Afonso – wie Ruuttila eher überraschend im letzten Flight – schließt schon am Vormittag an ihre starke Auftaktrunde an und übernimmt mit 67 (-5) die lange gültige Bestmarke. Auf Rang 3, bei 8 unter par mit drei Schlägen Rückstand, rangiert Giulia Sergas (ITA). Melissa Reid (ENG), eine der Favoritinnen diese Woche, hat auf Rang 7 schon 6 Schläge Rückstand auf die Führende. Lange Zeit rangiert sie unter den besten, bis ein spätes Doppelbogey sie zurückwirft.

Melissa Reid (ENG)

Laura Davies (ENG)

Gar nicht gut läuft es am Samstag für Titelverteidigerin Laura Davies (ENG). Mit vier Bogeys zu Beginn ihrer zweiten Runde scort sie am Ende 73 (+1) und geht als 22. in den Sonntag.

Finale ohne Österreicherin
Besonders enttäuschend für die heimischen Fans, Sponsoren und den Veranstalter verläuft die zweite Runde in Föhrenwald. Christine Wolf (Am.) fällt von Rang 38 aus den Cuträngen; die heimischen Proetten schaffen den Sprung ins Preisgeld nicht.

Eva Steinberger (T77, +5)

Mit sechs Birdies, aber auch zahlreichen Schlagverlusten, kommt Eva Steinberger am Samstag auf 73 Schläge (+1) und wird als 71. bestplatzierte Österreicherin. “Die Runde war ein Schritt in die richtige Richtung. So gut habe ich mich in Föhrenwald schon lange nicht mehr gefühlt. Ich mache aber noch zu viele Fehler beim Putten und vom Tee fehlt einiges an Länge”, bilanziert Steinberger, die sich angesichts des schwachen Abschneidens nicht wirklich über ihre Leistung als bestplatzierte Österreicherin freuen kann. Die angehende Teaching-Proette will jedenfalls heuer noch einmal den Weg über die Q-School auf die LET versuchen und baut auf Turniereinladungen für die laufende Saison, um Turnierpraxis zu sammeln.

Christine Wolf (Am., T87, +6)

Vom aussichtsreichen 35. Rang in den zweiten Durchgang gestartet, fällt Christine Wolf (Am.) bis auf Rang 87 zurück. Mit sechs Bogeys und einem Doppelbogey kommt sie auf enttäuschend 78 Schläge (+6), und macht dafür hauptsächlich ihren Putter verantwortlich: “Mir sind vier Bälle ausgelippt! Ich habe mich über dem Ball nicht schlecht gefühlt, aber es ist nichts hineingegangen”, schildert Wolf. Die Teilnahme am Profiturnier bestärkt die Collegegolferin – zwei Jahre in den USA stehen noch an – dennoch den Sprung ins Profilager zu wagen. Wolfs Amateur-Kollegin Nina Mühl (Am.) belegt mit der 77 am Samstag (+5) Rang 91.

Stefanie Michl (T77, +5)

Michl und Gergely abgeschlagen
Gestresste Minen vor allem bei den beiden heimischen LET-Proetten. Stefanie Michl (T77, +5) und Nicole Gergely (T97, +9) bleiben weit hinter den – offensichtlich zu hoch gesteckten – Erwartungen zurück.
Michl gibt sich nach vier Bogeys und 76 (+4) selbstkritisch: “Das war nicht besser als durchschnittlich. Natürlich bin ich enttäuscht; ich komme nicht hierher, um am Cut zu scheitern! Die Drives waren heute besser als gestern, aber die Putts wollten nicht hinein”, erklärt die Michl.

Nicole Gergely (T97, +9)

Nicole Gergely geht nach 74/79 (T97, +9) noch härter mit sich ins Gericht: “Schon nach Loch 5 habe ich gewusst das wird nichts mehr. Man probiert und probiert, aber das Score wird nicht besser – das zehrt natürlich an den Nerven. Das Selbstvertrauen kann ich aber nur im Turnier zurückgewinnen.” Schließlich muss noch über das Abschneiden von Marina Stütz (Am.) berichtet werden. Vergangenes Jahr noch überraschend bestplatzierte Österreicherin, belegt sie heuer mit 16 über Par Rang 160.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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