Scoresaver: John Seymour [0]

Da ist man mit wenigen Schlägen rund um’s Green und dann schiebt sich ein tückisches Hindernis zwischen uns und der Fahne. „Auf Wiedersehen Score“, doch John Seymour weiß Rat!

Wie das Kaninchen vor der Schlange, zirkeln wir den nächsten Schlag in besagtes Hindernis oder toppen den Ball aus purer Angst wie eine Rakete übers Green. Diese mentalen Mankos müssen nicht sein, versichert uns Brandlhof-Teaching-Guru John Seymour und versorgt uns mit einigen guten Tipps für mehr Sicherheit bei den Annäherungen.

 

 

 

1. Der schlaue Chip über den Bunker
Oft versuchen wir Amateure einem Grünbunker der zwischen unserem Ball und der Fahne liegt besonders weit und mit viel Höhe auszuweichen, um ja nicht in Gefahr zu kommen. Gerade dabei verwenden wir zu oft die falschen Waffen und bringen uns somit erst recht in Gefahr.

Der Tipp unseres Teaching-Gurus:
Sollte hinter einem flachen Hindernis noch viel Platz sein und viel Grün zum Arbeiten vor uns liegen, ist es besser und sicherer einen Chip mit einem längeren Eisen zu spielen statt zu versuchen mit einem Wedge den Ball hoch übers Hindernis zu pitchen. Dabei sucht man sich einen Punkt am Grünanfang und spielt den Ball mit einer reduzierten Chipbewegung dort hin. Den restlichen Weg rollt der Ball zum Loch. Eine Chipbewegung birgt wesentlich weniger Gefahr den Ball fett zu treffen oder zu toppen.

2. Im Höhenflug übers Hindernis
Szenario Nummer 2: Wir müssen einen Ball hoch über eine Hindernis spielen, da die Fahne knapp dahinter steckt oder bei Wasserhindernissen der Bewuchs einfach zu hoch ist für einen Chip. Dazu brauchen wir eine offene Schlagfläche mit kurzen Eisen, um Höhe zu erreichen und den Ball schnell zum Stoppen zu bringen.

Der Tipp unseres Teaching-Gurus:
Viele tun sich schwer im Durchschwung die Schlagfläche offen zu halten und sauber unter den Ball zu kommen. Dafür gibt’s einen einfachen Trick: Öffnen Sie in der Ansprechposition den Griff der linken Hand (Rechte bei Linkshändern). Dieser sogenannte schwache Griff bewirkt, dass sich die Schlagfläche automatisch im Treffmoment öffnet. Sie können ganz normal schwingen und brauchen nicht darauf achten extrem unter den Ball zu kommen.

3. Die Böse Lage an der Roughkante
Nur zu oft kommt es vor, dass der Ball beim Anspielen ein wenig zu weit über das Grün rollt und genau an der Grenze von Vorgrün und Semirough hängen bleibt. Eine schwierige Situation, bei der es nicht leicht ist, sauber zum Ball zu kommen. Ein Hängenbleiben des Schlägers und dadurch ein extrem kurzer Ball – ein Frosch – ist oft die Folge.

Der Tipp unseres Teaching-Gurus:
Nehmen Sie für solche Fälle kein Eisen, da diese meist eine scharfe Kante haben und so leicht hängen bleiben. Ein kleines Holz oder ein Rescue haben eine runde Sohle, die leichter durchs hohe Gras gleitet. Nehmen Sie diese Schläger ein wenig kürzer und versuchen Sie den Ball in der Mitte oder in der oberen Hälfte zu treffen. Führen Sie den Schlag wie einen Putt aus. Das verhindert, dass Sie zu sehr in den Boden schlagen.



der golfrevue teaching-guru

John Seymour
Golfacademy im Golfclub Brandlhof

Tel.: +43 (0)6582/74875 oder
Mobil unter +43/664/341 47 55
john.seymour@brandlhof.com
www.brandlhof.com

 

 

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