Blog von Klaus Nadizar

Es hat nicht sollen sein [1]

BMW Golf Cup International: Österreich fliegt krankheitsbedingt aus der Teamwertung; Elfriede Grabner landet auf Platz 7 als beste Europäerin und Monty schaut samt Ryder Cup-Häferl in Phuket vorbei.

Mit einem Tag Verspätung gibt’s nun alles zum Schlusstag des BMW Golf Cup International: Der Computer wollte nicht ganz nach Plan – die Stromversorgung blieb auf der Strecke – und auch der gesundheitliche Zustand von Günter Wedl, der nach 3 Loch am Finaltag aufgibt, was Österreich aus der Teamwertung wirft. Immerhin: Elfriede Grabner landet auf Platz 7 – als beste Europäerin! – Günther Priestner steigert sich auf 30 Punkte und Monty schaut samt Ryder Cup-Häferl in Phuket vorbei.

Das mit dem Angriff aus der zweiten Reihe war so lange ein guter Plan, als der Angriff auf Günter Wedls Gesundheit noch nicht stattfand…

Der musste nämlich am Finaltag schon nach 3 Loch aufgeben: Herzprobleme! Kein Wunder in der schwülen Hitze von Phuket. Aber am Abend, nach ein paar Pulverln, war wieder alles im grünen Bereich. Zum Glück.

Pech andererseits, dass die zwei verbliebenen Teammitglieder tapfer kämpften, gute 30 (Priestner) und 31 Punkte (Grabner) ins Clubhaus brachten, alle Mühen für das Team aber vergeblich waren: Österreich fällt aus der Nationenwertung.

Diese holt sich relativ klar Malaysia mit 5 Punkten Vorsprung auf Hongkong und 9 auf Taiwan. Die Plätze 1 bis 5 gingen allesamt an Teams aus Asien…

Clinic & Ryder Cup
Am Nachmittag gab’s dann als gelungenen finalen Show-Act eine 4-Loch-Clinic mit Colin Montgomerie, der mit dem echten Ryder Cup im Handgepäck anreiste und damit halb Heathrow lahmlegte. Monty: „Jeder wollte das Häferl angreifen, oder ein Foto machen, nachdem es aus der Box rausgenommen wurde, um durch den Dedektor zu rollen.“

Am Abend gab’s dann noch für ale Teams ein Foto mit Monty und dem Häferl als Erinnerung fürs Nachtkasterl oder das Poesie-Album – und auch hier gabs einen Stau.

Am Ende waren alle happy, die große Abschlussparty in der BMW Lounge sorgte für einen stimmungsvollen, chilligen Abschluss einer erneut durch und durch gelungenen Veranstaltung…
Zu den Ergebnissen

Randnotizen:

Die Fahrer der prächtigen BMW Limousinen, die uns zwischen Hotel und Golfplatz shuttleten, entwickelten einen ausgeprägten Ehrgeiz, keine anderen deutschen Qualitäts-Autos an sich vorbei zu lassen, oder diese auf jeden Fall zu überholen, so sie sich vor ihnen befanden.

Die Damen, die die Zimmer im JW Marriott aufräumen, sind wahre Meisterinnen im Handtuchfalten, dem Origami für Fortgeschrittene.

Der Mai Tai schmeckt am besten im Sonnenuntergang.

Shopping macht Spaß, sofern man gute Nerven hat und die Burschen, die mit Louis Vitton, Prada & Co dealen, möglichst lange in ein Gespräch verwickelt. Minimum-Nachlass vom Erstpreis: 60 Prozent.

Der Service ist schlicht perfekt – an allen Ecken und Enden.

Sawasdee, oder so ähnlich und Gratulation an Marco Kaussler und sein Team: Dass man sich auf derart hohem Niveau noch immer Jahr für Jahr übertreffen kann, ist zwar kein Wunder, aber deutsche Gründlichkeit.

Fotos: BMW Golfsport

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Es hat nicht sollen sein”
  1. […] Am besten, man befragt einen, der dabei war, und dessen Mund vor Staunen auch heute noch immer offen ist: Denn was Marco Kaussler (Verantwortlich für BMW Golfsport) und sein Team Jahr für Jahr an Glanztaten hinlegen, um die mehr als 200 Teilnehmer am BMW Golf International Weltfinale zu verblüffen, fällt schlicht in die Kategorie „unfassbar“. Videoblogs dazu gibt es auf http://www.golfrevue.at […]

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