2011: Ferrie siegt im Stechen [0]

Kenneth Ferrie entscheidet die Austria GolfOpen presented by Lyoness am ersten Extraloch für sich. Der Engländer setzt sich gegen Landsmann Simon Wakefield durch. Bester Österreicher wird Bernd Wiesberger auf Rang 5.

 

Kenneth Ferrie erreicht im Diamond Country Club seinen dritten Sieg auf der European Tour. Nach den Canaris Open de Espana 2003 und den Smurfit European Open 2005 gewinnt der Pro aus Newcastle auch die Austria Open im Diamond Country Club 2011. Mit einem Birdie auf dem ersten Extra-Hole sticht er seinen Landsmann, dem nur ein Bogey gelingt, aus.

Am Vortag mit einer 67 in Lauerposition und auf Rang zwei gebracht legt Ferrie am Sonntag ebenfalls eine 67 in den Rasen des Diamond Country Clubs. Die Nerven einen Strich durch die Rechnung gemacht haben dem Niederländer Joost Luiten, der sich mit einem vorbeigeschobenen Par-Putt die Chance nimmt, ebenfalls ins Stechen einzuziehen.

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Joost Luiten, Simon Wakefield und Kenneth Ferrie (v.l.n.r.)

„Mein Putter ist auf den zweiten Neun richtig heiss gelaufen“, sagte Ferrie, dem nach einem Birdie auf Loch 9 weitere auf der 10, 12, 14 und 15 gelingen. „Ich habe schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass ich wieder einmal ein Turnier gewinne, mein letzter Sieg ist ja schon sechs Jahre her“, so ein erleichterter Kenneth Ferrie. „Es ist ein absoluter Top-Platz und die Grüns sind wirkich fantastisch“, so Ferrie weiter, der damit auch einem alten Bekannten Blumen streute. Head-Greenkeeper im Diamond Country Club ist Craig Parkinson, der einst Golf-Direktor in Ferries Heimatclub in Newcastle war. Freuen darf sich der Engländer auch über den Siegerscheck in der Höhe von 166.660 Euro.

Bernd Wiesberger: als Fünfter bester Österreicher in Atzenbrugg und bereits am Weg nach St. Andrews.

Wiesberger mit Woche zufrieden
Seine beste Runde für den Finaltag aufgehoben hat sich Bernd Wiesberger. Dem Oberwarter gelingt eine 68, womit er sich vom zehnten noch auf den fünften Rang nach vorne schiebt. Seine zu lange Annäherung auf dem letzten Loch bringt den Burgenländer gegen Ende noch einmal in Bedrängnis, nach dem etwas zu langen Chip verwandelt er allerdings – unter tosendem Jubel der Zuschauer – aus rund 5 Metern souverän zum Par. „Wenn man die beste Runde am letzten Tag spielt, muss man zufrieden sein. In Summe war es eine erfolgreiche Woche und es ist schön vor eigenem Publikum ein Top-10-Ergebnis zu machen“, sagte Wiesberger, der der Siegerehrung aufgrund seines Fluges zu den Dunhill Links Championship in St. Andrews kommende Woche nicht beiwohnte.

Jürgen Maurer: ihm gelingt am Schlusstag leider nur eine 76.

Martin Wiegele beschliesst die Austria Open nach einer Par-Runde am letzten Tag auf dem geteilten 39.Platz, Matthias Schwab (+1) wird als geteilter 45. wie schon im Vorjahr bester Amateur.
Mit seinem Spiel nicht ganz zufrieden war Jürgen Maurer, der nach zu vielen Fehlern und einer Runde von vier über Par noch 29 Plätze abrutscht. „Ich habe auf den ersten Löchern ein paar gute Schläge gemacht, nach ein paar Fehlern dann aber nicht mehr zu meinem Rhythmus gefunden. Das Turnier war ok für mich, den Sonntag hätte ich mir aber besser vorgestellt“, resümierte Maurer. Florian Pogatschnigg als 65., Hans-Peter Bacher als 68. und Amateur-Europameister Manuel Trappel als 70. komplettieren das aus österreichischer Sicht erfreuliche Ergebnis.

Erster Scheck für Lewis
In seinem ersten Turnier als Pro gleich unter die besten zehn Spieler geschlagen hat sich Tom Lewis. Der Engländer, der heuer bei den British Open als erster Amateur bei einem Major geführt hatte, nimmt nach seiner abschliessenden 68er-Runde seinen ersten Siegscheck in der Höhe von 17.925 Euro mit. „Ich habe mein Ziel, sechs unter Par zu spielen, erreicht. Wenn ich so weiter mache, kann ich heuer sicher noch gute Ergebnisse liefern“, hofft der Neo-Pro.

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Austrian GolfOpen pres. by Lyoness
22. bis 25. September, Diamond CC
Preisgeld: 1 Mio. €
Titelverteidiger: José-Manuel Lara (ESP)

 

 

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