Sonntag 8. Juli 2012, 21:27 Uhr

Birdiefrei im Finale [0]

Bernd Wiesberger (+7, T47.) kann im Finale der Open de France den Aufwärtstrend nicht fortsetzen und reiht sich mit der 76er Runde (+5) auf den geteilten 47. Rang ein. Marcel Siem (GER) gewinnt am Golf National seinen zweiten Titel auf der European Tour.

Ohne Birdie im Finale findet sich Bernd Wiesberger im hinteren Drittel der Cutränge wieder.

Am Ryder Cup Platz von 2018 bekommt Bernd Wiesberger im Finale der Open de France die volle Breitseite ab. Auf den Front Nine kann der Burgenländer kein Birdie lochen, die Fehlerquote jedoch auf zwei Schlagverluste minimieren. In der gleichen Tonart geht es am Golf National nach dem Turn weiter. Den ganzen Finaltag über ohne Schlaggewinn, addiert sich auf den Back Nine ein weiteres Bogey dazu, ehe auf dem 430 Meter langen Par 4 der letzten Spielbahn ein grober Schnitzer passiert.
Für den Event von einem Par 5 auf ein Par 4 verkürzt, spielt sich das letzte Loch, mit seinem Inselgrün, besonders bei Gegenwind sehr trickreich. Dies bekommt auch Wiesberger zu spüren, der dort mit dem Doppelbogey gleich zwei Schläge liegen lässt. Mit der 76er Runde (+5) geht es für den einzigen Österreicher im Klassement retour auf den geteilten 47. Rang.

Bravo Marcel Siem – der neue Champion am Golf National

Francesco Molinari (ITA) spielt sich mit der 64er Runde (-7) zur Clubhausführung. Doch es ist Marcel Siem (GER), der sich nach einer langen Durststrecke und dem ersten Sieg 2004, erneut in die Siegerlisten der European Tour einträgt. Der Deutsche, mit drei Schlägen Rückstand in das Finale gestartet, bringt eine nahezu fehlerfreie 67 (-4) ins Clubhaus und siegt bei -8 mit nur einem Zähler Vorsprung auf den Italiener. Mit Raphael Jacquelin (FRA) belegt ein Franzose beim Heimevent den dritten Rang bei -6.

 

 

zum Scoreboard

Siem ist bekannt für seine exzessive Feierlust – also Marcel, den 525.000-Euro-Siegerscheck bitte nicht in einer Nacht verpulvern...

Open de France
5. Juni bis 8. Juli, 2012
Le Golf National
Preisgeld: 3,15 Mio. €
Titelverteidiger: Thomas Levet (FRA)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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