Donnerstag 31. Mai 2012, 23:10 Uhr

Preisgeldlos in Wales [1]

Bei viel Wind und schwierigen Platzverhältnissen, auch in der zweiten Runde der ISPS Handa Wales Open, können sich Bernd Wiesberger (T83, +6) und Markus Brier (T137, +2) nicht für das Wochenende qualifizieren.

 

Stürmische Verhältniss und der extrem harter Boden am Rydercup-Kurs sorgen auch in Runde zwei für ungewöhnlich hohe Scores. Die extrem trockenen Grüns halten die Bälle kaum, so ist Target-Golf am spektakulären Designer-Kurs kaum möglich. Mitten drin im Bogey-Desaster am Twentyten-Course: Bernd Wiesberger und Markus Brier, die beide deutlich am Wochenendeinzug scheitern.

Mehr Birdies am Freitag, aber auch zwei Doppelbogeys: 74 (+2) für Bernd Wiesberger

Bernd Wiesberger, der 17. der Rangliste, war mit einem Schlag Polster auf die Cutmarke von Loch 10 in den Tag gegangen. Das kleine Guthaben verspielt der 26-jährige Oberwarter aber schon auf den ersten Löchern. Das Doppelbogey auf Loch 12 sollte am Freitag nicht sein einziges bleiben – auch auf Loch 3 reisst Wiesberger zwei Schlagverluste auf. Zwar fallen in Runde 2 immerhin fünf Birdies, doch mit insgesamt drei Bogeys und den beiden Doppelbogeys wird es für Wiesberger die 73 (+2). Zu wenig für den frischgebackenen Turniersieger, um am auch am Wochenende in Wales aufzuteen.

Deutlich weiter weg von der Cutmarke ist Markus Brier. Nach dem hohen Score zum Einstand, kommt es in Runde 2 noch schlimmer. Brier kommt mit fünf Bogeys und zwei Doppelbogeys auf 78 (+7) und fällt bis auf Rang 137 zurück.

„Mein Spiel war unter jeder Kritik. Auf den ersten 6 Löchern waren die Eisen ein einziges Desaster“

Die Schwächen bei den Approaches führen im ersten Rundendrittel zu satten vier Bogeys, womit er sich schon früh von der Cutmarke entfernt. Darauf folgt ein Doppelbogey nach einem Outball auf der 9 (Par 5, 530 m). Das zweite Doppelbogey passiert mit einem Wasserball am schwierigen 14er (Par 4, 443 m), das auf der ganzen Länge auf beiden Seiten vom See umgeben ist. Völlig losgelöst locht Brier zwei Birdies auf den Löchern 15 und 16 zur sanften Scorekorrektur. Nach mehreren hohen Scores in den vergangenen Runden, hat Markus Brier seine Nennung für das Turnier nächste Woche in Schweden zurückgezogen. Er teet erst wieder Ende Juni zu den BMW International Open auf, die heuer im GC Gut Lärchenhof bei Köln stattfinden. Brier: „Ich muss dringend trainieren.“

 

 

 

 

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ISPS Handa Wales Open
31. Mai bis 3. Juni, 2012
2010 Course, The Celtic Manor Resort
Preisgeld: 1,8 Mio. Pfung
Titelverteidiger: Alexander Noren (SWE)

 

 

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Preisgeldlos in Wales”
  1. Gerald Van Rooyen sagt:

    Well played Bernd,and well done also to shane,my best fellow worker from distell

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