Samstag 14. Januar 2012, 20:00 Uhr

Rang 9 zum Saisonauftakt [0]

Bernd Wiesberger erreicht mit einem Eagle am 18. Loch die Top-Ten bei den Joburg Open – sein erstes Turnier im Race to Dubai 2012. Markus Brier fällt mit vier Bogeys auf den ersten fünf Löchern auf Rang 52 zurück.

 

 

Top-Ten zum Saisonauftakt – Bernd Wiesberger erreicht bei seinem ersten Turnier Rang 9

Von Rang 9 in die Finalrunde gestartet, scort Bernd Wiesberger auf den Frontine zwei Birdies und zwei Bogeys. Am langen und engen East-Course des Royal Johannesburg and Kensington GC gelingt der erste Schlaggewinn gleich am Eröffnungsloch. Das erste Bogey folgt aber direkt auf Loch 2. Auf Loch 6 attackiert Wiesberger mit dem Eisen 5, doch der Approach landet im tiefen Rough neben dem Grün und ein weiteres Bogey auf der Scorekarte. „Es war eine gelunger Start in die neue Saison! Leider ist auf den ersten neun Loch nicht wirklich viel nach vorne gegangen und ich musste dumme Bogies notieren“, schildert Bernd Wiesberger.

Nach dem Turn beruhigt sich sein Spiel; im Anschluss an die Parserie kann er auf den letzten vier Löchern nocheinmal ordentlich aufholen. Nach dem Birdie auf Loch 15 gelingt ein Eagle auf Loch 18 (Par 5), was ihn zurück zur Ausgangsposition des Tages bringt. Wiesberger: „Das Eagle-Finish nach genialem Eisen 4 aus dem Fairwaybunker und Chip-In war lässig. Jetzt hoffe ich, dass ich den Schwung auch nach Abu Dhabi mitnehmen kann um endlich meinen ersten Cut in den Emiraten zu machen und mich auch dort gut zu präsentieren.“ Mit 24.635 Euro und als 18. im Race to Dubai hat er sich ein beruhigendes Fundament für die kommenden hochdotierten Events gelegt.

Rückfall im Finale – Markus Brier kommt mit frühen Schlagverlusten nicht über Rang 52 hinaus.

Brier hadert am Tee
Einen katastrophalen Start in die Finalrunde erlebt Markus Brier, der zweite Österreicher im Preisgeld bei den mit 1,3 Millionen Euro dotierten Joburg Open. Mit schweren Fehlern vom Abschlag passieren dem 43-jährigen Wiener auf den ersten fünf Löchern vier Bogeys. Erst verzieht er seine Drives links und rechts der Spielbahn (Löcher 10 und 11), es folgt ein Dreiputt auf der 13 und ein Schuss ins Wasser auf der 14.
„Die Fehler am Anfang waren sehr kostbar; da habe ich gleich vier Bogeys auf der Scorekarte picken gehabt. Ab der 17 habe ich dann wieder Golf gespielt und auch einige gute Chancen herausgearbeitet“, kommentiert Brier nach der Runde.

Birdies auf den Löchern 18 und 1 (beides Par 5) mildern den frühen Schaden. „Auf den Löchern 2, 3, 5 und 6 war ich jeweils in regulation 3 bis 5 Meter neben der Fahne, aber ich habe leider keinen Birdieputt hineinbekommen“, so Brier. Auf Loch 8 (Par 5) attackiert er noch einmal und greift mit dem zweiten Schlag aus 240 Meter bergauf das Grün an. Der Ball gerät aber links neben das Ziel – aus dem Rough muss er sich mit dem Par zufrieden geben. Am letzten Loch (Nr. 9, Par 4) springt der nahezu perfekte Approach mit dem 9er-Eisen vom Flaggstock 5 Meter neben das Loch. „Der letzte Golfschlag diese Woche war genial; der wäre ganz knapp neben dem Loch gelandet“, so Brier.

Für den 43-jährigen Wiener in seiner 13. Saison auf der European Tour geht damit die erste Turnierreise im Race to Dubai 2012 zu Ende. Sein nächster Einsatz ist Ende Jänner in Abu Dhabi; darauf folgt das Turnier in Quatar. „Um dieses Jahreszeit ist es immer schwierig schnell ins Spiel zu finden. Leider habe ich hier in Südafrika nur phasenweise gutes Golf gespielt“, bilanziert er vor der Heimreise und mit ersten 5.590 Preisgeld-Euros in der Rangliste (Pos. 66). Branden Grace (RSA) gewinnt die Joburg Open mit 17 unter Par und einen Schlag vor Jamie Elson (ENG). HP Bacher und Florian Prägant sind in Johannesburg am Cut gescheitert.

 

 

zum Scoreboard

Joburg Open
12. bis 15. Jänner 2011
Preisgeld: 1,3 Mio. €
Titelverteidiger: Charl Schwartzel (RSA)

 

 

 

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