Mittwoch 14. März 2012, 14:35 Uhr

Kein Preisgeld in Spanien [0]

Bernd Wiesberger (+7, T131.) und Markus Brier (+8, T135.) verfehlen bei der Open de Andalucia in Spanien klar den Einzug ins Finale. Julien Quesne (FRA, -17) siegt mit zwei Schlägen vor Jungspund Matteo Manassero (ITA, -15).

Gestern noch mit dem besten rot-weiss-roten Ergebnis von Level Par (72 Schläge) erwischt es Bernd Wiesberger am zweiten Spieltag beinhart. Der Burgenländer startet dabei solide mit einer Parserie in die Runde, ehe ein Doppelbogey auf Loch sechs (Par 4, 375 Meter) der erste herbe Rückschlag folgt. Ein weiterer Schlagverlust runden durchwachsene Front Nine ab. Damit nicht genug muss Wiesberger auf den nächsten vier Löchern gleich drei Bogeys hinnehmen, samt einem Bogey-Bogey Finish. Das einzige Birdie des Tages gelingt auf dem Par 5 der 16. Spielbahn (481 Meter). Gesamt benötigt Wiesberger für seine zweite Runde in Spanien 79 Schläge (+7) und rutscht damit im Klassement um 73 Ränge auf den geteilten 131. Platz ab. Sieben Schläge trennen den Österreicher am Ende von einem Finaleinzug bei dem mit 1 Mio Euro dotierten Event.

Brier startet von Tee 10 in den Tag, und wie in der Eröffnungsrunde gelingt – mit einem Pitch auf einen halben Meter – gleich am ersten Loch ein Schlaggewinn. Neben dem Birdie am letzten Loch (Nr. 9, Par 4, 314 m) sollte es der einzige Lichtblick einer sonst enttäuschenden Runde sein. Auf den 16 Löchern dazwischen kassiert Markus Brier sieben Bogeys. „Das war ziemlich traurig heute“, fasst er den Worst- Case zusammen. „Dabei war der Anfang noch gut. Ich habe mir bis zum Einbruch auf der 15 auch ein paar Chancen herausgespielt.“ Mit Beginn seines zweiten Rundendrittels, um den Turn, mischen sich schlechte lange Schläge ins Spiel und das Kurzspiel setzt total aus. „Es war wirklich katastrophal. Die meisten Bogeys sind mit Chip-2-Putt von rund ums Grün passiert.“ Dem nicht genug, passieren in der zweiten Hälfte seiner Runde auch noch Dreiputts auf den heftig ondulierten Grüns. Auf den Löchern 1,2 und 6 fallen die Par-Putts nicht.„Der Rest ist Geschichte“, schließt er seinen Bericht aus Marbella.

Julien Quesne (FRA) schnappt der Konkurrenz mit einer starken 64 (-8) im Finale den Titel vor der Nase weg. Matteo Manassero (ITA) scheitert am Ende bei -15 um zwei Schläge am Sieg. Als Führender ins Finale gestartet muss sich Eduoardo De La Riva (ESP) am Ende mit dem dritten Rang bei -14 zufrieden geben.

 

 

Zu den Startzeiten

Open de Andalucia Costa del Sol
Aloha GC, Andalusien, Spanien
Preisgeld: 1 Mio Euro
Titelverteidiger:  Paul Lawrie (SCO)

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