Freitag 16. November 2012, 12:10 Uhr

Schwung für neue Aufgaben [0]

Martin Wiegele und Markus Brier beenden die Southafrican Open auf Rang 20 – Wiegeles erstes Preisgeld nach der Verletzungspause und Aufwind für Brier vor der Q-School. HP Bacher wird 42ter.

 

Auch am Sonntag bestimmt starker Wind das Spielgeschehen im Serengeti Golf & Wildlife Estate nahe Johannesburg. Die drei Österreicher im Cut bei der 102. Ausabe des Traditionsturnieres schlagen sich tapfer.

Aufwind vor der Q-School

Markus Brier: nach dem starken Turnier in Südafrika bestens gelaunt vor der Q-School

Mit vier Birdies und vier Bogeys zur Parrunde (72 Schläge) macht Markus Brier noch einmal Plätze gut und holt sich viel Selbstvertrauen für die Q-School, nächste Woche in Girona: „Die Woche in Südafrika war eine der besseren in diesem Jahr. Ich habe mich sicher vom Tee gefühlt und bei starkem Wind die Eisen gut zur Fahne gebracht. Wenn ich die Dreiputts und die Wasserbälle weglasse, schaut es nicht so schlecht aus. Noch dazu ist der Platz in Spanien einfacher und die Konkurrenz nicht so stark.“

Brier präsentiert sich am Sonntag weiterhin solide vom Tee und mit viel Gefühl für die Approaches in die pfeilschnellen Grüns. Dem Gegenüber stehen auch am Sonntag zwei Dreiputts und einige ärgerliche Fehler, wie dem Wasserball auf Loch 8. Die Q-School startet am Samstag und geht über sechs Runden. Die besten 30 Spieler sind für das Race to Dubai 2013 qualifiziert.

Tolles Comeback: Martin Wiegele macht erstes Preisgeld nach der langen Verletzungspause.

Sorgenfrei ins neue Jahr
Einen Schub für das Selbstvertrauen erlebt auch Martin Wiegele, beim letzten regulären Tour-Event in diesem Jahr. Wiegele hält mit der 73 (+1) am Sonntag Position 20 und fixiert damit eine ansehnliche Saison-Bestleistung. Von seiner Leistung nach der langen Verletzungspause wegen der Hüftoperationen ist er selbst überrascht: „Ich hätte mir nie gedacht, dass ich so schnell die Top-20 erreichen kann. Mit Masters-Sieger Schwartzel bei seinem Heimspiel in einem Flight zu spielen, war auch etwas ganz besonderes“, schildert Wiegele glücklich.

Bei starkem Wind findet Wiegele am Sonntag nicht ganz so rund in sein Spiel wie in den Runden zuvor. Auf den Frontnine hält er mit einigen starken Parsaves sein Score zusammen. Gute Birdiechancen in der zweiten Rundenhälfte bleiben ungenutzt. „Das war heute ein Kampf – aber ein guter“, fasst Wiegele zusammen. Mit der Medical Examption hat er seine Tourkarte für das nächste Jahr schon sicher in der Tasche, so wie Bernd Wiesberger, der nächste Woche beim Tourfinale in Dubai um Millionen spielt.

Zu viele Doppelbogeys: HP Bacher locht in Südafrika zahlriche Birdies, verbaut aber sein Score mit heftigen Ausrutschern.

Bacher verbessert sich
Mit fünf Birdies präsentiert sich auch HP Bacher den fordernden Bedingungen gewachsen. Nach der 72 (par) am Sonntag belegt er schließlich Rang 42 im internationalen Spitzenfeld. Der junge Pongauer muss auch in der vierten Runde einige herbe Rückschläge einstecken: Auf den beiden Par 3 der Backnine passiert jeweils ein Doppelbogey, womit Bacher eine deutliche Verbesserung am Leaderboard verspielt. Nächste Woche, über sechs Runden in Spanien, gilt es, solche Ausrutscher mit allen Mitteln zu verhindern. Bleibt zu hoffen, dass Bacher nach den Doppelbogeys diese Woche, keine mehr übrig hat.

Routinier Henrik Stenson (SWE) spielt am Finaltag seinen Vorsprung zum sicheren Sieg nach Hause.

 

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SA Open Championship

15. bis 18. November 2012
Serengeti Golf & Wildlife Estate
Titelverteidiger: Hennie Otto (RSA)
Preisgeld: 1 Mio. €

 

 

 

 

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