Donnerstag 17. Dezember 2009, 12:29 Uhr

South African Open [0]

„Ich habe die ersten Neun tadellos gespielt und jedes Grün getroffen; ab der 10 ist dann der Faden gerissen. Wenn man so stark anfängt ist das Ergebnis ziemlich ärgerlich“, kommentiert Markus Brier sein sonntägliches Spiel.

Die ersten Löcher der Finalrunde gelingen noch besser als am Vortag. Nach drei Birdies, einem Eagle und einem Bogey auf den ersten sechs Löchern notiert Brier schon bei vier unter Par. Herausragend bleibt der Eagle am überlangen Loch 3 (Par 5, 551 m): „Das waren zwei super Schüsse und dann ist der 15-Meter-Putt gefallen“, so Brier. Doch mit Ausritten in einen Fairway- und drei Grünbunker sind nach der Halbzeit vier Bogeys bis Loch 15 zu beklagen. Im Finish fängt sich Brier wieder und kann zum Abschluß noch ein Birdie auf Loch 18 (Par 5, 550 m) scoren.

„Die starken Phasen waren in den vergangenen beiden Turnieren besonders gut. Aber das alleine ist zu wenig um wirklich vorne mitspielen zu können. Ich mache ein, zwei schlechte Schwünge und kämpfe dann etwa sechs Löcher lang. Über 18 Löcher den Rhythmus zu halten, daran muß ich arbeiten“, analysiert Brier.

Den Sieg bei den South African Open holt sich Richie Ramsay (SCO) im Stechen gegen Shiv Kapur (IND). Markus Brier verdient 4.600 € Preisgeld.

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South African Open Championship
Pearl Valley, Kapstadt, Südafrika
17. bis 20. Dezember 2009
Preisgeld: 1 Mio. €
Titelverteidiger: Richard Sterne (RSA)


 

Rückschläge auf den Backninealt

Mit einer Parrunde (72 Schläge) bleibt Markus Brier in der dritten Runde der South African Open auf Rang 63 hängen. Vier Birdies stehen zwei Bogeys und einem Doppelbogey gegenüber.

Am Samstag in der Früh gelingt Markus Brier ein Blitzstart am Platz der Pearl Valley Golf Estates. Mit drei Birdies im ersten Rundendrittel ist ein Traumergebnis möglich. Doch dann schleichen sich Probleme ein, die zu zahlreichen Schlagverlusten um den Turn führen. „Das Ergebnis ist ein wenig enttäuschend, weil wir perfekte Bedingungen hatten. Am Anfang ist es auch sehr gut gelaufen. Leider habe ich dann ein paar teure Fehler begangen“, meint Markus Brier.

Das erste von vier Birdies gelingt auf Loch 2 (Par 4, 390 m) mit gelochtem Putt aus sieben Metern. Auf Loch 5 (Par 5, 485 m) erreicht er einmal mehr das Vorgrün und verwertet die Chance zum Birdie Nr. Zwei. Auf Loch 6 (Par 4, 332 m) locht der Fontana-Pro einen Bunkerschlag. Mit schlechtem Chip nach verpasstem Grün auf Loch 8 (Par 3, 200 m) ist das erste Bogey zu notieren. „Ab dann ist mein Spiel schlechter geworden und ich habe einige Bälle weggeschossen“, so Brier.

Der Abschlag auf Loch 11 (Par 4, 403 m) gerät ins seitliche Wasserhindernis auf der rechten Seite und Brier muss gleich noch einmal aufteen, was zum Doppelbogey führt. Einem guten Par aus dem Grünbunker auf Loch 12 folgt ein zweites Bogey auf Loch 13 (Par 5, 531 m). Der Abschlag landet zwar Mitte Fairway, jedoch kommt der Ball in einem tiefen Divot zur Ruhe. Das Birdie auf Loch 15 (Par 3, 171 m) fällt aus sechs Metern.


 

Knapp im Cut

Markus Brier schafft trotz zweier Bogeys auf den letzten drei Löchern gerade noch den Aufstieg in die Preisgeldränge der South African Open. Bei teilweise starkem Wind scort er 74 (zwei über Par) und geht als 65. (+1) ins Wochenende.

„Wenn man auf den letzten Löchern so schwere Fehler macht, fällt es schwer sich über den Cut zu freuen. Ich habe bis dahin eigentlich gut gespielt und nur auf den Par 3 schlechte Eisen geschlagen. Das Problem war, dass ich fünf gute Birdiechancen ausgelassen habe“, kommentiert Markus Brier das denkbar knappe Weiterkommen.

„Auf den Frontnine habe ich sieben wirklich gute Löcher gespielt aber viel zu wenige Bridies gemacht“, analysiert er die zwei Bogeys (Nr. 4, Par 3, 169 m; Nr. 8 Par 3, 200 m) und ein Birdie (Nr. 5, Par 5, 485 m) in der ersten Rundenhälfte. Nach dem Turn ändern sich die Spielbedingungen überraschend: „Auf Tee 10 hat der Wind um 180 Grad gedreht und ist bis auf zwei Schläger aufgefrischt“, schildert Brier. Das zweite Birdie des Tages gelingt bei Rückenwind auf Loch 13 (Par 5, 531 m) wo der Fontana-Pro seinen Chip aus 70 Metern auf 1,5 Metern zur Fahne bringt.

Die beiden späten Bogeys, die noch einmal um den Cut zittern lassen, passieren mit schweren Fehlern vom Tee. Auf Loch 16 (Par 4, 422 m) findet der Abschlag das tiefe Rough, auf Loch 17 (Par 4, 427 m) gerät der Drive ins seitliche Wasserhindernis. Mit einem gewagten 5er-Holz ins Grün gelingt gerade noch ein Bogey.

An der Spitze bringt sich Pablo Martin (ESP) in Stellung. Bei elf unter Par notiert der Champion der Vorwoche zwei Schläge vor Anders Hansen (DEN). Alex Haindl (RSA), Mitglied der Markus Brier Foundation, scort sensationelle neun Birdies zur 66 (-6). Nach schwacher Eröffnungsrunde kostet ein Triplebogey, trotz Tagesbestleistung, den Cut.

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Markus Brier mit Alex Haindl bei der Proberunde am Mittwoch. Haindl ist einer von fünf Spielern im Team der Markus Brier Foundation

 


Eröffnung unter Paralt

Markus Brier scort in der ersten Runde der South African Open in Pearl Valley 71 Schläge (eins unter Par) uns schreibt als 29. im vorderen Mittelfeld an.

Von Tee 10 in das Turnier gestartet, erzielt Markus Brier zwei frühe Birdies. Auf Loch 14 (Par 4, 356 m) und Loch 15 (Par 3, 171 m) fallen die Putts aus vier bzw fünf Metern. „Am Anfang waren die Drives weniger stark, mit guten Putts konnte ich mein Score aber gut zusammenhalten. Ab der Hälfte war es dann umgekehrt. Im böigen und drehenden Wind haben wir uns nicht leicht getan“, schildert Brier den Tagesverlauf.

Zwei der drei Bogeys auf den Frontnine passieren aus schwierigen Lagen in Grünbunkern. Die Approaches auf Loch 1 (Par 4, 390 m) und Loch 6 (Par 4, 332 m) finden ihr Ziel nicht. Auf Loch 4 (Par 3, 169 m) ist ein Dreiputt zu verzeichnen. Zwischen den Schlagverlusten gelingen Birdies aus kurzer Distanz auf Loch 2 (Par 4, 390 m) und Loch 5 (Par 5, 485 m). „Das ist das einzige Par 5 auf der Runde, das ich mit dem zweiten Schlag attackieren kann“, so Brier.

Das bisher beste Score erzielt Martin Erlandsson am Vormittag. Mit einem Eagle und sechs Birdies scort er 64 (-8) und führt mit einen Schlage vor Pablo Martin (ESP) dem Champion von vergangener Woche.

Alex Haindl, Südafrikaner mit österreichischen Eltern, erwischt einen rabenschwarzen Tag. Mit 82 (+10, T151) ist der Cut am Freitag nur mehr sehr schwierig zu erreichen.

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