Beim Sieg seines Tourkollegen Bernd Wiesberger vergangene Woche in Korea hat Markus Brier in Österreich pausiert. Er konzentriert sich auf die kommenden zwei Turniere in Sevilla und auf Madeira. Den großen rot-weiß-roten Erfolg hat er über die Presse verfolgt.„Ich freue mich für Bernd und ziehe meinen Hut! Wenn man, drei Runden lang Bogey unterwegs ist, muss man richtig gutes Golf spielen“, so Brier.
Auch mit seiner eigenen Form ist Brier zufrieden: „Mein Schwung ist schon länger dort, wo ich ihn haben will. Auf der Range und in der Proberunde hat sich alles bestens angefühlt. Jetzt gilt es das auf die Scorekarte zu übertragen.“
Grund zum Optimismus gibt auch der Kurs: Der katalanische Traditionsclub, nahe der Millionenstadt, ist in allerbesten Pflegezustand und das Layout kommt Briers Spiel ein wenig entgegen. Brier: „Wir waren überrascht, wie toll die Grüns sind – sehr schnell und treu. Die Fairways schauen aus, als hätte monatelang niemand darauf gespielt. Der starke Regen der letzten Tage hat das Rough tief und fett werden lassen.“
Präzision vom Tee ist also gefragt: „Schon im 3. Cut sind die B.lle schwierig zu finden. Man braucht gar nicht daran denken, ein 5er- Eisen in die Hand zu nehmen. Es darum, die breiten Stellen auf den Fairways suchen und öfters mit dem 3er-Holz eine defensive Variante wählen. Die Länge spielt diese Woche keine große Rolle, außer auf den heftigen Par 3“, analysiert Brier.
Beim 100. Geburtstag der Nationalen Open sind selbstverständlich die Spanier stark vertreten: Im hochkarätigen Feld stehen die Superstars Miguel Angel Jimenez und Alvaro Quiros im Mittelpunkt. Auch José Maria Olazabal ist am Start. HP Bacher hat als 6. Reserve den Sprung ins Starterfeld nicht geschafft. Der Beute-Österreicher Alex Haindl hingegen rutscht als letzter Spieler ins Feld.
Tee-Time für Markus Brier in Runde 1: 9 Uhr 10, Tee 1
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