Mittwoch 21. September 2011, 21:24 Uhr

Fünf heimische Musterschüler [0]

Christoph Pfau (-4, T15.) geht vom Fleesensee aus und an der Seite von Uli Weinhandl (-13, T11.), HP Bacher (-10, T16.), Jürgen Maurer und Robin Goger (-9, T20.), die sich in Ebreichsdorf qualifizieren, in die 2nd Stage der Tourschool . MIT VIDEO!

Christoph Pfau kann an der Seite von Weinhandl, Bacher, Maurer und Goger ein Ticket für die zweite Stage der Tourschool in Spanien lösen. Anders als seine Kollegen versucht Pfau im deutschen Fleesensee sein Glück. Mit Runden von 73/69/69 und 73 gelingt dem Salzburger als geteiltem 15. bei -4 der Sprung in die zweite Runde. Einen Schlag zuviel hat am Ende Bernhard Reiter am Konto. Bei -2 scheitert der zweite Österreicher im Feld haarscharf an einem der 22 Aufstiegsplätze. Der Däne Christoffer Lange siegt bei -13 vor dem schwedischen Trio Matthias Eliasson, Jacob Glennemo und Mark Larsson bei -10.

Tourschool Finale in Ebreichsdorf:

Einigkeit herrscht unter den Pros über die tiefen Scores in diesem Jahr. Zwar bietet der Platz auf Grund seiner Länge und Design durchaus zahlreiche Birdiechancen, doch in diesem Jahr ist das Scoring besonders tief. So siegt Josh Habig (USA) am Ende mit einem Score von 20 unter Par und teilt in der dritten Runde elegant den Platzrekord von 64 Schlägen (-8). Nur ein Schlag trennt den Amerikaner am Ende von Daniel Slot Mogesen (DEN) und vier Zähler vom Trio Mauricio Molina (ARG), Soon-sang Hong (KOR) und Ivo Giner (ESP). Durch Emiliano Grillo (ARG) fällt im Finale der Platzrekord und liegt nun bei 63 Schlägen (-9), den Tom Kite seit einem Charity Event in den 90er Jahren innehatte.
Rot-weiss-rot mit gutem Schnitt
Das heimische Quartett führt wie in den Vorrunden Uli Weinhandl an. Der Bad Waltersdorfer holt sich mit Headpro Claude Grenier eine Geheimwaffe für die letzte Runde in Ebreichsdorf ans Bag. Und der Plan sollte aufgehen: 69 Schläge (-3) im Finale bedeuten den geteilten 11. Rang für Weinhandl und erneut den Aufstieg in die Second Stage. „Das war schon ganz ok heute, auch wenn das Finish nicht ganz nach Plan verlaufen ist. Aber ich bin zufrieden“. Solide auch die finale 66 von Hanspeter Bacher, die den Salzburger am Ende auf -10 und den geteilten 16. Rang bringt. Punktlandung hingegen für Jürgen Maurer. Nach verhaltenen Auftaktrunden von Level Par bringt es der Österreicher nach der 69 (-3) in Finale noch auf -9 und löst als geteilter 20. Haarscharf ein Ticket zum Aufstieg. „Ich bin überrascht über das tiefe Scoring in dieser Woche. Besonders die erste Runde ist bei einem Turnier immer schwierig, weil man mit den hohen Erwartungen an sich kämpfen muss. Nach den beiden 72er Runden zu Beginn, bin ich froh und sehr zufrieden, dass ich es noch geschafft habe“ so Maurer, der beim Eintreffen der letzten Flights immer wieder das Scoreboard unter die Lupe nimmt.
Robin Superstar
Unter den Augen von Nationaltrainer Fred Jendelid, liefert Amateur Robin Goger eine souveräne Leistung ab.  67 Schläge (-5) benötigt der blutjunge Kaderspieler im Finale und löst damit bei -9 und an der Seite von Jürgen Maurer eines der letzten Tickets für den Aufstieg in die Second Stage. „Es war super zu spielen heute und -5 ist ein toller Abschluss der Woche. Ich bin zwar Letzter in den Aufstiegsrängen aber immerhin mit dabei“ so der Jungstar.

Chance verpasst
Enttäuscht reisen Leo Astl, Amateur Bernard Neumayer nach der 72 (Level Par) und Florian Pogatschnigg nach der bitteren 77 (+6) aus Ebreichsdorf ab. Besonders dem Kärntner fällt es schwer: „Super Bedingungen, kein Wind. Leider habe ich die Chance nicht genutzt. Aber nächste Woche European Tour im Diamond Club und dann sehen wir weiter“ kann sich Pogatschnigg zumindest mit der Wild Card über den Antritt im Spitzenfeld der kommenden Woche freuen.

 

IM VIDEO-INTERVIEW: Jürgen Maurer, Nationaltrainer Fred Jendelid, Uli Weinhandl und der Turnierdirektor über die Besonderheiten der Q-School.

 

zum Scoreboard der European Tour

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