Mittwoch 3. März 2010, 12:20 Uhr

Malaysian Open [0]

Zum dritten Mal in dieser Woche startet Markus Brier im Kuala Lumpur G&CC von Tee 10 und zum dritten Mal vermiesen ihm die ersten Löcher den Golftag. Auf den ersten vier Bahnen sind zwei Bogeys und ein Doppelbogey zu notieren.

„Das sind die schwierigsten Löcher am Platz, aber das darf keine Entschuldigung für das Desaster auf den ersten Grüns sein“, kommentiert Brier.
So passiert das erste Bogey mit einem Dreiputt auf Loch 11 (Par 3, 206 m), auf Loch 12 (Par 4, 437 m) ist nach Chip und Dreiputt ein Doppelbogey zu notieren und auf Loch 13 (Par 4, 419 m) gelingt der Sandsave nicht.

Mit zwei unmittelbar anschließenden Birdies auf den Löchern 14 und 16 zeigt Brier Rückgrat. Einem Bogey auf Loch 2 (Par 4, 405 m) steht ein Birdie mit starkem Chip auf Loch 3 (Par 5, 459 m) gegenüber. Die lange Parserie zum Schluss wird durch ein Birdie aus fünf Metern auf Loch 8 (Par 3, 185 m) aufgewertet. „Das gesamte Turnier über ist es zwischenzeitlich immer wieder ganz gut gegangen; bis auf den heutigen Tag war das Putten auch in Ordnung“, lautet Briers Bilanz mit 3.103 € Preisgeld.

Seung-Yul Noh aus Südkorea sichert sich mit 68 Schlägen (vier unter Par) am Sonntag den Turniersieg bei 14 unter Par. Zweiter wird dessen Landsmann K J Choi.
 

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Maybank Malaysian Open
Kuala Lumpur Golf & Country Club
4. bis 7. März 2010
Preisgeld: 2 Mio. $
Titelverteidiger: Anthony Kang (USA)

 


 

Langer Tag mit 7 Bogeys

Nach geschafften Cut scort Markus Brier in der dritten Runde der Maybank Malaysian Open 76 (+4). Fehler mit den langen Eisen werfen ihn auf Rang 68 (+3) zurück

 

„Schuld waren heute überraschenderweise die langen Eisen, die bisher recht gut funktioniert haben. Die Abschläge waren großteils in Ordnung. Es ist ein Rhythmusproblem, das ich erst einmal verdauen muß“, analysiert Markus Brier den langen dritten Turniertag in tropischen Bedingungen.

Mit zwei Up-and-downs absolviert er früh am morgen die fehlenden vier Löcher der zweiten Runde par und schafft als 37ter den ersten Cut in diesem Jahr. Doch die Freude über den kleinen Erfolg währt nur kurz: Wie in der zweiten Runde sind auf den ersten Löchern der dritten Runde (Brier startet wieder von Tee 10) Schlagverluste zu beklagen. Konkret verliert er bis zum sechsten Loch vier Schläge. Auf Loch 11 (Par 3, 206 m) landet der Abschlag im Grünbunker, auf Loch 12 und 14 (beides Par 4) findet Brier das Fairway nicht und auf Loch 15 (Par 3, 181 m) landet der Abschlag mit dem 5er-Eisen 15 Meter von der Fahne entfernt.

Wie am Vortag konsolidiert Brier sein Spiel um den Turn und scort, nach einem weiteren Bogey, auf seinen Backnine wieder drei Birdies in Serie. Auf den Par 5s Nr. 3 (459 m) und Nr. 5 (473 m) erreicht er beide Male das Grün mit zwei Schlägen. Auf Loch 4 (Par 3, 128 m) landet das Wedge zwei Meter am Ziel. „Ich konnte mich ein bisschen zurückkämpfen und war eigentlich nicht unzufrieden. Nach diesem Start war nicht viel mehr drinnen“, erklärt Brier. „Es ist dann windiger geworden und mit Distanzproblemen habe ich im Finish noch zwei Mal das Grün überschlagen. Die Bogeys zum Schluss (Anm. Loch 7 und Loch 9) waren noch einmal bitter.“

Kiradech Aphibarnrat (THA) und Rhys Davies (WAL) bilden am Sonntag den Schlussflight. Die zwei Führenden bei elf unter Par notieren einen Schlag vor einem vierköpfigen Verfolgerfeld mit den Favoriten Choi, Hansen und Jaidee.
 

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Maybank Malaysian Open

Kuala Lumpur Golf & Country Club
4. bis 7. März 2010
Preisgeld: 2 Mio. $
Titelverteidiger: Anthony Kang (USA)

 

 


Cutkurs nach Bogey-Triple

Trotz dreier früher Bogeys kämpft sich Markus Brier bei den Malaysian Open in die Preisgeldränge zurück. Mit vier Löchern am Samstag zu spielen notiert er als 39. (-1).

 

Nach dem bitteren einzigen Bogey am letzten Loch des gestrigen Tages setzt Markus Brier das Turnier am Freitag mit Schlagverlusten fort. Auf den ersten drei Löcher der zweiten Runde sind drei Bogeys zu beklagen. „Die Eröffnung war ganz schlimm. Ich habe drei Teeschüsse verhaut; dabei ist es auf der Range gar nicht schlecht gegangen“, so Brier.

Gleich der erste Abschlag auf Loch 10 (Par 5, 517 m) gerät ins seitliche Wasser rechts und der Ball ist am Damentee zu droppen. Auf Loch 11 (Par 3, 206 m) gelingt aus misslicher Lage das Up-and-down nicht, und auf Loch 12 (Par 4, 437 m) findet der Abschlag den rechten Fairwaybunker, was einen um so schwierigeren Schuß über Wasser ins Green erfordert.

Dann bekommt der 41-jährige Wiener sein Spiel besser unter Kontrolle und kontert mit einem ersten Birdie am kurzen Loch 16 (Par 4, 290 m). Allerdings verursacht ein zweiter Wasserball auf Loch 17 (Par 4, 307 m) das Bogey Nr. 4. Der Approach mit dem Sandwedge gerät dünn, und von der glatten Grünkante rollt der Ball zurück ins Hindernis.

Nach einer Unterbrechung wegen Blitzgefahr im Gewitter gelingen in der Dämmerung zwei Birdies auf den letzten Löchern. Auf Loch 1 (Par 4, 366 m) fällt der Birdieputt aus sechs Meter; auf Loch 3 (Par 5, 459 m) landet der Pitch tot am Stock. „Zum Glück ist die Performance auf den schwierigen Grüns weiterhin solide“, freut sich Brier. Er kommt am Freitag bis auf das sechste Grün und hat morgen noch vier Löcher der zweiten Runde fertig zu spielen.

Ebenfalls noch vier Löcher offen hat der derzeit Führende, Kiradech Aphibarnrat aus Thailand. Bei neun unter Par liegt er einen Schlag besser als Alejandro Cañizares (ESP) und zwei Schläge vor einem sechsköpfigen Verfolgerfeld auf Rang 3.

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Maybank Malaysian Open

Kuala Lumpur Golf & Country Club
4. bis 7. März 2010
Preisgeld: 2 Mio. $
Titelverteidiger: Anthony Kang (USA)

 


Starker Start

Mit 70 (-2) positioniert sich Markus Brier in der ersten Runde der Maybank Malaysian Open vorerst als 29ter. Einem Birdiehattrick steht ein Bogey zum Abschluss gegenüber.

„Das war eine solide Runde heute, ich habe viele Grüns getroffen und es sind keine groben Fehler passiert“, freut sich Markus Brier über das Ergebnis am Donnerstag.

Zwar ist am ersten Loch (Par 4, 366 m) noch ein Bunkersave notwendig und auf Loch 2 (Par 4, 405 m) ein Approach aus dem Sand, doch gelingt ab Loch 5 ein Birdie-Hattrick. Am Par 5 (473 m) erreicht er das Grün mit dem zweiten Schlag und zweiputtet aus sieben Meter. Auf Loch 6 (Par 4, 384 m) setzt er ein 7er-Eisen zwei Meter neben die Fahne und auf Loch 6 (Par 4, 352 m) fällt der Birdieputt aus vier Metern. „Ich habe einige gute Putts aus zwei bis drei Meter lochen können, das war der Schlüssel zum guten Score heute. Die Grüns sind besser in Form als erwartet“, analysiert Brier.

Auch auf den nächsten Löchern kommt der 41-jährige Wiener zu Chancen, doch ist keine zwingend genug. Immer wieder muss er aus den zahlreichen Fairwaybunkern attackieren: „Die Bunker sind charakteristisch für den Platz. Auf manchen Löchern gibt es bis zu 5 Fairwaybunker. Ich spiele dann das selbe Eisen wie vom Fairway, man muss den Ball aber besonders sauber erwischen“, so Brier.

Nach einer langen Parserie mit einigen Birdiechancen und einigen Parsaves passiert am Abschlussloch das einzige Bogey seiner Runde. Am 579-Meter-Par-5 landet der Layup im außergewöhnlich tiefen Rough und erfordert erst einen Befreiungsschlag vor das Grün.

Die besten Runden spielen Ignacio Garrido (ESP) und David Rhys (WAL) mit 65 Schlägen (sieben unter Par). Mitfavorit Thongchai Chaidee (THA) bringt sich mit 66 (-6) in Position. Nach der ersten Runde fehlen Brier nur zwei Schläge auf die Top-Ten. Kurz vor Beendigung der Runde durch die letzten Flights wird das Turnier wegen Blitzgefahr unterbrochen.

 

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Maybank Malaysian Open
Kuala Lumpur Golf & Country Club
4. bis 7. März 2010
Preisgeld: 2 Mio. $
Titelverteidiger: Anthony Kang (USA)
 

 


Back in Business

Nach über einem Monat Unterbrechung startet Markus Brier diese Woche wieder auf der European Tour. Die Maybank Malaysian Open im Kuala Lumpur G&CC sind mit 2 Mio. $ dotiert.

„Ich habe mich erst relativ spät entschieden am Turnier teilzunehmen. Es geht mir darum, nach der langen Trainingsphase möglichst schnell wieder den Wettspielrhythmus zu finden“, schildert Markus Brier die Ausgangssituation für die Malaysian Open.

„Ich habe mit der Markus Brier Foundation und Claude Grenier in Belek gut trainieren können. Meine Wedges haben jetzt schwerere Schäfte und auch am Schwung habe ich gearbeitet. Ich versuche den Rückschwung tiefer anzusetzen und so mehr Spannung aufzubauen“, erklärt der Fontana-Pro.

Die heißen und schwülen Bedingungen (etwa 30 Grad Celsius und enorm hohe Luftfeuchtigkeit) stellen für den 41-jährigen Wiener in seiner 11. Saison auf der European Tour keine Überraschung dar. Der letzte Start am Kuala Lumpur G&CC liegt jedoch schon vier Jahre zurück; Brier verpasste damals mit Scores von 71/71 (-2) den Cut um einen Schlag.

Den Favoritenkreis diese Woche bilden zahlreiche asiatische Spieler, die auch auf der US-PGA Tour und der European Tour Mitglieder sind. So versucht Thongchai Chaidee (THA) seinen dritten Titel in Malaysia zu erringen. K. J. Choi (ROK) und Titelverteidiger Anthony Kang (USA) kommen aus den USA nach Malaysia, auch Andrews Dodt (AUS) und Danny Lee (NZL) sind zu beachten.

Markus Brier startet am Donnerstag um 8 Uhr 20 Ortszeit (1 Uhr 20 MEZ)

 

 

Michl im Elitefeld

Die Damen der Ladies European Tour spielen dieses Wochenende das ANZ Ladies Masters im Royal Pines Resort nahe Brisbane an der australischen "Gold Coast". Von den beiden österreichischen LET-Proetten ist nur Stefanie Michl am Start. Nach zwei starken Runden in der Vorwoche ist ihr einiges zuzutrauen; wiewohl ein äußerst starkes Feld am Start ist. Neben den besten Australierinnen und den besten Europäerinnen sind zahlreiche Koreanerinnen von der US-amerikanischen LPGA Tour genannt.

 

 

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