Mittwoch 8. September 2010, 11:55 Uhr

KLM Open [0]

„Mein Spiel war ähnlich, wie in der dritten Runde. Die Mitte war leider wieder nicht fehlerfrei, aber ich habe zum Schluss ein paar wichtige Putts lochen können. Diese zwei-drei genutzten Chancen machen den Unterschied aus“, analysiert Markus Brier den Rundenverlauf am Sonntag.

Mit zwei Birdies und einem Bogey auf den Frontnine kommt Brier mit eins unter Par zum Turn. Es folgen zwei Bogeys in Serie auf den Löchern 10 und 11. Auf den letzten Löchern spielt der Fontana-Pro vier Birdies.

Auf Loch 12 (Par 5, 443 m) erreicht er das Grün mit dem zweiten Schlag. Auf Loch 14 (Par 4, 401 m) chippt er vom Vorgrün ein. Gelochte Putts auf den beiden letzten Löchern fixieren den relativ hohen Preisgeldscheck. Auf Loch 17 (Par 4, 320 m) fällt der Birdieputt aus fünf Meter; auf Loch 18 (Par 5, 456 m) aus drei Meter.

„Heute waren alle Teile meines Spiels in Ordnung, vielleicht war die Fehlerquote noch eine Spur zu hoch. Erfreulich ist, dass die Abschläge die ganze Woche über solide waren“, analysiert Brier seine starke Form vor dem Heimspiel bei den Austrian GolfOpen im Diamond CC. „Die Turnierwoche in Atzenbrugg beginnt für mich mit einer gemütlichen Trainingsrunde am Dienstag. Den großen Rummel werde ich heuer Martin Wiegele überlassen“, so Brier.

Im Laufe der Finalrunde kann Martin Kaymer seinen Vorsprung weiter ausbauen. Kaymer geht bei zwölf unter Par und mit drei Schlägen Abstand zum ersten Verfolger auf die letzten drei Löcher.

 

 

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KLM Open
Hilversumsche GC
9. bis 12. September 2010
Preisgeld: 1,8 Mio. Euro
Titelverteidiger: Simon Dyson (ENG)

 


 

Turbulenter Moving Day

In der windigen dritten Runde der KLM Open kommt Markus Brier mit vier Birdies und fünf Bogeys auf 71 Schläge (eins über Par). Nach dem Rückschritt am Moving Day startet Brier als 40. in die Finalrunde.

„Es war den ganzen Tag ordentlich windig. Auf den ersten acht Löcher ist es dabei richtig fein gelaufen. Leider habe ich die Gegenwind-Löcher nach dem Turn nicht wirklich gut hinbekommen“, fasst Markus Brier die turbulente dritte Runde im Hilversumsche GC zusammen.

Das erste von fünf Bogeys muss Brier schon am Eröffnungsloch (Nr. 1, Par 4, 469 m) – mit einem Dreiputt – hinnehmen. Dann packt Brier sein A-Game aus und scort Schlaggewinne auf den Par-4-Löchern 3, 4 und 7. Mit extrem präzisen Approaches sind zwei Mal nur mehr kurze Putts zum Birdie notwendig; am überlangen Loch 4 (Par 4, 449 m) versenkt er den Chip. „Bis dahin ist es super gelaufen – danach leider nicht mehr wirklich“, so Brier.

Mit instabileren Abschlägen im Gegenwind nimmt er sich die Chance die Grüns aggressiv zu attackieren. Auf Loch 9 (Par 4, 412 m) ist ein langer Schuss mit dem 3er-Eisen notwendig, der sein Ziel verfehlt. Auf den Löchern 10 und 11 landen die Abschläge weit genug vom Fairway entfernt, dass Brier überhaupt keinen Schuss hat. Ein Lichtblick gelingt mit dem vierten Birdie des Tages auf Loch 12 (Par 4, 443 m), wo er mit Rückenwind und dem 7er-Eisen das Grün mit dem zweiten Schlag trifft. Der Schlaggewinn wird jedoch mit einem verschobenen kurzen Parputt auf Loch 16 egalisiert.

Major-Champ Martin Kaymer (GER) sichert sich auf den letzten Löchern der dritten Runde die Pole-Position für die letzen Runde. Bei zehn unter Par rangiert Kaymer einen Schlag vor Fabrizio Zanotti (PAR) und Christian Nielsson (SWE).
 

 


 

Die Trendwende

Markus Brier kommt in der zweiten Runde der KLM Open auf 69 Schläge (eins unter Par) und verbessert sich vor dem Wochenende bis auf Rang 25.

Beeindruckende Statistik in der zweiten Runde – Markus Brier scheint rechtzeitig zu den Austrian GolfOpen in Top-Form zu kommen.

„Vom langen Spiel her, war das eine richtig starke Runde“, freut sich Markus Brier über sein Spiel am Freitag. Der Fontana-Pro trifft 11 von 14 Fairways – deutlich mehr als in den vergangenen Wochen – und trifft mit 15 Greens-in-Regulation auch mehr Grüns als zuvor. „Es waren einige schwierige Putts aus größerer Distanz dabei und bei dem wechselhaften Wetter war es nicht einfach konzentriert zu bleiben. Grundsätzlich ist das aber der Schlüssel zu besseren Resultaten“, analysiert Brier.

Von Loch 9 in die zweite Runde gestartet, ergibt sich eine gute Birdiechance auf Loch 12 (Par 5, 443 m), die Brier aber aus etwa 1,5 Meter vergibt. Auf Loch 14 (Par 4, 401 m) fällt dagegen der Putt aus drei Meter zum ersten Schlaggewinn. Das zweite Birdie des Tages gelingt auf Loch 18 (Par 5, 456 m), wo Brier das Grün mit dem zweiten Schlag erreicht. Das folgende Bogey (Nr. 1, Par 4, 429 m) passiert nach einem der seltenen schwächeren Abschläge. Der Ball ist zwar nur knapp außerhalb der Spielbahn, auf den engen Löchern des Hilversumsche GC ist jedoch erst eine Befreiung vor dem Schuß ins Grün notwendig.

Der Dominator der ersten Runde, Nicolas Colsaerts (BEL), spielt Par (70), behält aber Trotzdem die Spitzenposition. Shiv Kapur (IND) kann mit 68 (-2) auf acht unter Par gleichziehen. 

 


 

Späte Birdielaune

Markus Brier eröffnet die KLM Open im Hilversumsche GC mit 68 Schlägen (zwei unter Par) und positioniert sich vorerst als 22. zwei Schläge außerhalb der Top-Ten.

Bis Loch 14 muss Markus Brier auf sein erstes von insgesamt drei Birdies am Donnerstag warten. Davor kämpft er sich mit neun Pars über die Frontnine und muss auf Loch 10 (Par 3, 204 m) das erste und einzige Bogey der Eröffnungsrunde hinnehmen. „Ich habe vor allem auf den ersten Neun einige gute Up-and-downs gemacht und so das Score zusammenhalten können. Ich bin dann nicht ungeduldig geworden und habe auf die Birdies gewartet – zum Glück sind die dann am Schluss noch gefallen“, kommentiert der einzige Österreicher im Feld des Traditionsturniers seinen Rundenverlauf.

Auf den Löchern 1, 4 und 8 trifft Brier das Grün nicht, kann aber aus jeweils zwei bis drei Meter das Par retten. Auch auf Loch 10 (Par 3, 204) verfehlt trifft er mit dem 3er-Eisen das Grün nicht. Nach dem Chip will der Parputt aus zwei Meter dieses Mal nicht fallen. Mit starken Schüssen ins Grün kommt Brier auf den Löchern 14 (Par 4, 401 m) und 17 (Par 4, 320 m) zu guten Birdiechancen, die sich der 42-jährige Wiener nicht nehmen lässt. Auf Loch 18 (Par 5, 456 m) liegt Brier mit dem zweiten Schlag knapp vor dem Grün. Nach Chip und Putt ist der dritte Schlaggewinn fixiert.

Die weitaus beste Runde bisher bringt Nicolas Colsaerts aus Belgien ins Clubhaus. Bei acht Birdies scort er 62 (-8).

 

 

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KLM Open
Hilversumsche GC
9. bis 12. September 2010
Preisgeld: 1,8 Mio. Euro
Titelverteidiger: Simon Dyson (ENG)

 

 


 

 

Hoffen auf Besserung

Beim letzten Turnier vor den Austrian GolfOpen den KLM Open im Hilversumsche GC hofft Markus Brier auf eine Trendwende. Die Niederlande waren stets ein fruchtbarer Boden für Brier.

 

Die European Tour mit Markus Brier ist im altehrwürdigen Hilversumsche GC zu Gast, wo die KLM Open bis 2005 ausgetragen wurden. In der Zwischenzeit hat man die betagten Grüns auf modernen Tourstandard gebracht. „Diesen Platz kenne ich recht gut und ich habe hier auch schon einige gute Ergebnisse erreicht“, erinnert sich Markus Brier vor dem anstehenden Turnier.

Ein Großteil der Bahnen verläuft im dichten Wald, sodass sicheres langes Spiel diese Woche besonders wichtig ist. „Es gibt vier sehr lange Par 4, die sind sicherlich das Kriterium. Auch der drehende Wind in den Schneisen und über den Bäumen kann eine Rolle spielen. Man muss halt vorsichtig sein diese Woche“, erklärt Brier. Martin Wiegele pausiert die letzte Woche vor den Austrian GolfOpen.

Die großen Stars im Feld der KLM Open sind die frischgebackenen Majorsieger Martin Kaymer (GER) und Louis Oosthuizen (RSA). Robert-Jan Derksen, Joost Luiten und Marten Lafeber führen die 15-köpfige Niederländische Golfmannschaft ins Treffen.

 

 

KLM Open
Hilversumsche GC
9. bis 12. September 2010
Preisgeld: 1,8 Mio. Euro
Titelverteidiger: Simon Dyson (ENG)

 

 

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