Mittwoch 9. Juni 2010, 19:11 Uhr

Estoril Open de Portugal [0]

„Ich habe wieder ordentlich gespielt aber am Grün einiges vergeben. Die langen Putts waren entweder zu kurz oder zu lang und dann habe ich auch noch 2 kurze Putts verschoben. Ich mache mir aber keine Sorgen um die Technik – das ist eine Gefühlssache“, analysiert Brier sein Spiel in der Finalrunde.

Das erste von vier Birdies gelingt auf Loch 1 (Par 4, 335 m) wo der Putt aus drei Meter fällt. Doch schon auf Loch 3 (Par 4, 324 m) passiert aus sechs Meter ein Dreiputt. Eine Birdiechance auf Loch 6 bleibt aus 1,5 Meter ungenützt, dafür fällt auf Loch 8 (Par 5, 524 m) der Birdieputt aus drei Meter.

Wieder frischt es am frühen Nachmittag auf, was das Scoren auf den Backnine schwieriger macht. Auf Loch 11 (Par 4, 355 m) verfehlt Brier das Grün, kann zwar nah zur Fahne chippen, doch misst er den Parputt aus 2 Meter. Auch die Birdiechance am folgenden Par 5 (495 m) bleibt aus machbarer Distanz ungenützt. Auf Loch 14 (Par 4, 417 m) passiert mit einem weitern Dreiputt das vierte Bogey.

„Die Drives waren wieder sehr gut und auch die Eisen waren OK. Jetzt muss ich die Performance noch in ein gutes Score pflanzen“, erhofft sich Brier eine berechtigte Leistungssteigerung mit besserer Puttleistung. Das starke Finish macht ein weiteres Mal Mut für das nächste Turnier. Auf Loch 17 (Par 3, 187 m) bringt er den Schlag mit dem Eisen-5 – bei Seitenwind und 20 Meter bergab – bis auf einen Meter an die Fahne und locht zum Birdie. Schließlich gelingt das letzte Birdie auf Loch 18 (Par 5, 507 m) mit zwei Putts vom Vorgrün.
Markus Brier startet in zwei Wochen zu den BMW-Open in München Eichenried.

Thomas Björn (DEN) kann in der Finalrunde seine Führung auf fünf Schläge ausbauen und verdient, bei 23 unter Par, 166.660 Euro.

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Estoril Open de Portugal
Penha Longa GC
10. bis 13. Juni 2010
Preisgeld: 1 Mio. Euro
Titelverteidiger: Michael Hoey (WAL)
 

 


 

Verbesserung am Moving Day

Markus Brier scort in der dritten Runde der Estoril Open de Portugal 70 (-2) und kann vor der Finalrunde einige Plätze gut machen. Nach vier Birdies am Samstag notiert Brier bei drei unter Par und geht als 47. in die Finalrunde.

„Mein Spiel war ähnlich wie gestern. Ich habe wieder einige Bälle nahe an die Fahne bringen können und eigentlich zu viele gute Chancen ausgelassen“, analysiert Brier die dritte Runde nahe Lissabon. „Aber ich habe den ganzen Tag über gut gedrivt und mein Spiel zum großen Teil genießen können“, so Brier.

Das erste von vier Bogeys gelingt auf Loch 2 (Par 4, 362), wo er schon in den beiden Runden zuvor Schlaggewinne verbuchen konnte. Er bringt den Ball auf 1,5 Meter zum Ziel und verwertet routiniert. Einen Dämpfer bekommt das Spiel auf Loch 6 (Par 5, 455 m). Der Fontana-Pro erreicht das Grün mit zwei Schlägen, dreiputtet jedoch zum Par. Am nächsten Loch (Nr. 7, Par 3, 182 m) passiert das erste Bogey, nachdem der Teeschuss im Wasser landet. „Dann sind endlich ein paar Putts gefallen, und ich war ganz gut drauf“, kommentiert Brier die drei Birdies auf den Löchern 8, 9 und 11, wo er aus 4, 3, bzw. 2,5 Meter verwertet.

„Auf den zweiten Neun ist der Wind aufgefrischt, sodass es weitaus schwieriger war nahe an die Fahnen zu gehen“, lautet die Analyse zum unterbrochenen Run. Wie am Vormittag führt eine vertane Chance zum Bogey. Auf Loch 12 (Par 5, 453 m) ist nach verpatztem Abschlag ein heftiger dritter Schuss auf die eng gesteckte Fahne notwendig. Brier meistert die Aufgabe bravourös, doch vergibt er die unerwartete Bridiechance aus 1,5 Meter. Am nächsten Loch (Nr. 13, Par 4, 322 m) kommt es dann zum zweiten Bogey, nachdem das Up-and-down aus 1,5 Meter misslingt.

 

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Estoril Open de Portugal
Penha Longa GC
10. bis 13. Juni 2010
Preisgeld: 1 Mio. Euro
Titelverteidiger: Michael Hoey (WAL)

 

 


 

 

Aufwärtstrend bestätigt

Markus Brier qualifiziert sich als 61. für die Finalrunden der Estoril Open de Portugal. Mit fünf Birdies, drei Bogeys und 70 Schlägen (2 unter Par) in der zweiten Runde verbessert er sich um 25 Positionen.

 

„Die Eisen in die Grüns waren heute sehr gut. Ich habe 14 Grüns getroffen und zum Teil sehr nahe hinschießen können – dafür sind es eigentlich zu wenige Birdies geworden“, kommentiert Markus Brier die fünf Schlaggewinne am Freitag. In der Freude über den geschafft Cut schwingt Kritik am kurzen Spiel mit: „Ich habe schlecht gescramblet und es ist nur ein Chip-Putt gelungen, so sind die Bogeys entstanden.“

Der erste von insgesamt drei Schlagverlusten passiert schon am ersten Loch. Mit einem Bogey am ersten Loch (Par 4, 335 m) beginnt der Arbeitstag nicht nach Plan. Dafür kann Brier schon am nächsten Loch (Nr. 2, Par 4, 362 m) den Fehlstart mit einem Birdie ausbessern. Auf den Frontnine folgen zwei weitere Schlaggewinne auf den Löchern 6 (Par 5, 455 m) und 7 (Par 3, 182 m).

Auch in der zweiten Rundenhälfte fallen die Birdieputts. Am späten Nachmittag stehen zwei Birdies allerdings zwei Bogeys gegenüber. Mit insgesamt fünf Birides und drei Bogeys kommt Brier auf 70 Strokes (zwei unter Par) und schafft den Cut, bei eins unter Par, genau an der Cutmarke.

Die Spitzenreiter zur Halbzeit rangieren bei zwölf unter Par. Carlos Del Moral (ESP) und Thomas Björn (ESP) führen zwei Schläge vor drei Verfolgern bei zehn unter Par.

 

 

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Estoril Open de Portugal
Penha Longa GC
10. bis 13. Juni 2010
Preisgeld: 1 Mio. Euro
Titelverteidiger: Michael Hoey (WAL)

 

 


 

 

Sorgen beim Putten

Markus Brier startet mit 73 Schlägen (eins über Par) in die Estoril Open de Portugal und rangiert auf Rang 86. Bei einem frühen Doppelbogey und zwei Bogeys sowie drei Birdies überwiegen die Schlagverluste, die am Donnerstag großteils am Grün passieren.

Von Loch 10 in das Turnier gegangen, vergibt der 41-jährige Wiener schon auf den ersten Löchern gute Bridiechancen. Richtig schlimm kommt es auf Loch 13 (Par 4, 322 m), wo ein Doppelbogey passiert. Der Abschlag in den Fairwaybunker wird durch eine miserable Lage verschärft – Brier trifft den Ball nicht sauber und findet sich 30 Meter weiter im nächsten Bunker. Vom Vorgrün ist schließlich ein Dreiputt notwendig. Den bösen Ausrutscher steckt Brier weg und beendet den Rest der ersten Tageshälfte – chancenreich doch unbelohnt – mit fünf Pars.

Auf den Backnine gelingen drei Bridies aus kurzer Distanz – zwei davon auf den Par 5. Allerdings sind auch zwei Bogeys zu verzeichnen. Auf Loch 5 (Par 3, 191 m) trifft er das Grün nicht und der Chip ist zu unpräzise. Auf seinem letzten Loch (Nr. 9, Par 4, 374 m) verschätzt er sich beim Schlag ins Grün mit dem Wind und bleibt mit dem 9er-Eisen 10 Meter zu kurz. „Mit par für den Tag wäre ich noch halbwegs zufrieden gewesen, aber das letzte Bogey ärgert mich“, so Brier. „Es war nicht besonders Windig heute, aber der Platz ist trickreich weil der Wind oft dreht. Ich habe solide vom Tee gespielt und auch mit den Eisen ist nichts tragisches passiert. Heute waren ein paar blöde Fehler im kurzen Spiel Schuld.“

Damien McGrane (IRL) und Luke Goddard (ENG) spielen am Nachmittag 64 (-8) und gehen als Führende in die zweite Runde. Als 86. mit eins über Par fehlen Brier zwei Schläge auf die derzeitige Cutmarke bei eins unter Par.

 

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Estoril Open de Portugal
Penha Longa GC
10. bis 13. Juni 2010
Preisgeld: 1 Mio. Euro
Titelverteidiger: Michael Hoey (WAL)

 


 

Brier in Portugal

Die European Tour mit Markus Brier spielt diese Woche die Estoril Open de Portugal. Auf der Challenge Tour starten fünf Österreicher bei der Scottish Hydro Challenge.

Mit Rang 21 vor zwei Wochen in Madrid und Rang 5 vergangenes Wochenende in Kärnten scheint sich Markus Briers Spiel zu konsolidieren. Bei der British-Open Qualifikation am Montag in Sunningdale haben drei Schlagverluste in einem tiefen Grünbunker einen Major-Start nur kanpp verhindert.

Nach Jahren kehrt die European Tour ins Penha Longa Resort zurück. Aufwendige Renovierungsarbeiten haben den Kurs, den der 41-jährige Wiener zuletzt vor zehn Jahren gespielt hat, komplett verändert. Doch die relativ gutmütige Länge und die wiedergefundene Form und Spielfreude Briers deuten auf ein mögliches weiteres gutes Ergebnis.
Eine Woche vor den US Open in Pebble Beach nehmen die großen Stars eine Woche auszeit, was Brier den einen oder anderen Euro mehr einbringen könnte. Markus Brier startet am Donnerstag am Vormittag und spielt Freitags erst spät.

Die nächste Challenge
Auf der Challenge Tour ist das glorreiche Heimspiel bei den Kärnten Golf Open presented by Markus Brier Foundation Geschichte. Den Weg zur folgenden Scottish Hydro Challenge haben nur fünf der zahlreichen österreichischen Challenge Tour Spieler auf sich genommen. Jürgen Maurer und Hanspeter Bacher versuchen mit Einladungen den geschafften Cut in Kärnten zu wiederholen. Roland Steiner und besonders Florian Prägant und Bernd Wiesberger wollen sich brennend gegenüber der Vorwoche steigern. Der Champion aus Kärnten, Martin Wiegele, sowie Thomas Feyrsinger verzichten nach einträglichem Turnier auf einen Start.

 


 

 

 

 

 

 

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