Mittwoch 21. Oktober 2009, 11:44 Uhr

Castello Masters [0]

 

Kleingeld in Castellón

Mit 73 Schlägen (+2) fällt Bernd Wiesberger in der Finalrunde der Castelló Masters auf Rang 79 zurück. Michael Jonzon (SWE) siegt vor Martin Kaymer (GER).alt

Auch das letzte European Tour Turnier dieser Saison auf europäischen Boden kann Bernd Wiesberger nicht nutzen, um sich deutlich in Szene zu setzen. Mit knapp 3.000,- Euro für Rang 79 bleibt der erhoffte große Sprung in der Order of Merit aus, gerade mal die Unkosten für die Spanienreise und das Turnier dürften gedeckt sein.

Dabei hat der 23-jährige Rookie in der zweiten Runde, mit 67 (-5) gezeigt, dass er mit der europäischen Elite mithalten könnte. Aus dem aussichtreichen Mittelfeld in die Finalrunden gestartet, wird er mit Scores von 76 und 73 und Gesamt +1 schnell bis an den vorletzten Platz im Preisgeld durchgereicht.

Wie in der ersten Runde sind am Sonntag zwei Doppelbogeys zu verzeichnen. Mit vier späten Birdies hält Wiesberger den Schaden jedoch in Grenzen. Die direkte Qualifikation für die European Tour 2010 bleibt also für Bernd Wiesberger unerfüllte Fantasie. Der weiterhin 181. im Race to Dubai steigt in der Second Stage in die European Tourschool ein.

Der schwedische Routinier Michael Jonzon behält in der Finalrunde knapp einen Schlag Vorsprung auf Martin Kaymer (GER) und sichert sich seine Tourkarte für 2010. Das erfolgreiche Comeback Kaymers, nach seinem schweren Go-Cart-Unfall im Sommer, sollte als große Überraschung und enormer Erfolg des jungen Deutschen gewertet werden.

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CASTELLÓ MASTERS Costa Azahar
Club de Campo del Mediterráneo
Castellón, Spain
22. bis 25. Oktober 2009
Preisgeld: 2 Mio. €
Titelverteidiger: Sergio Garcia (ESP)


 

Zurückgefallenalt

Bernd Wiesberger scort in der dritten Runde der Castelló Masters, 76 (+5) und fällt auf Rang 73 zurück. Nach Markus Briers Ausscheiden ist er der einzige Österreicher im Feld.

Von Rang 23, nach der starken zweiten Runde (65, -6) ins Rennen gegangen, muss Bernd Wiesberger im dritten Durchgang fünf Bogeys hinnehmen. Während auf den Frontnine nur ein Schlagverlust passiert, sind für die zweiten Neun vier weitere Bogeys zu notieren; Birdies bleiben den ganzen Tag über aus. Vor allem auf den Grüns verpatzt der Oberwarter sein Score.

Von Rang 181 in der Order of Merit, wird mit dem Preisgeld aus Castellon dennoch eine ordentliche Verbesserung möglich. Um die Top-151 und die Spielberechtigung für die Challenge Tour zu erreichen, wäre jedoch eine Platzierung in den Top-5 notwendig gewesen. Das wird sich nach der heutigen Runde nicht mehr ausgehen.

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CASTELLÓ MASTERS Costa Azahar
Club de Campo del Mediterráneo
Castellón, Spain
22. bis 25. Oktober 2009
Preisgeld: 2 Mio. €
Titelverteidiger: Sergio Garcia (ESP)


 

Wieder draussenalt

Mit 75 Schlägen (+4) in der zweiten Runde der Castelló Masters fällt Markus Brier bis auf Rang 100 zurück, und verpasst den dritten Cut in Serie. Bernd Wiesberger startet spät und spielt auf zwölf Löchern fünf unter Par (Rang 23).

„Jedes Mal wenn ich ein Birdie herausspiele setzt es gleich wieder einen Schlagverlust. Es läuft einfach nicht rund. Die heutige Runde gilt es schnell zu vergessen, und optimistisch weiterzumachen“, kommentiert Markus Brier nach dem Spiel.

Dabei beginnt der lange Tag im Club de Campo del Mediterráneo, nahe Castellon nach Plan. Auf den zehn verbleibenden Löchern der ersten Runde scort Markus Brier zwei Birdies in Serie (Loch 13, Par 5, 545 m und Loch 14, Par 4, 335 m) und kann Schlagverluste vermeiden.
Der Fontana-Pro spielt in der zweiten Runde die Backnine zuerst.
Mit einem Doppelbogey am ersten Loch (Nr. 10, Par 4, 320 m) ist der Run vom Vormittag unterbrochen. Der Approach gerät etwa drei Meter zu weit und der Bergab-Chip bleibt im Vorgrün hängen. Aus kurzer Distanz verschiebt der 41-jährige Wiener den Bogeyputt. Zwar bekommt Markus Brier mit einem Birdie auf Loch Nr. 12 (Par 3, 204 m) den Ausrutscher wieder in den Griff, doch passieren im zweiten Rundendrittel, um den Turn, drei Bogeys die den Cut kosten.

Bernd Wiesberger scort am Freitag auf zwölf Löchern fünf Birdies und verbessert sich um 40 Positionen auf Rang 23. Der 23-jährige Oberwarter könnte mit einem starken Ergebnis noch die Top-151 erreichen, und seine Challenge Tour Karte für das nächste Jahr absichern.

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CASTELLÓ MASTERS Costa Azahar
Club de Campo del Mediterráneo
Castellón, Spain
22. bis 25. Oktober 2009
Preisgeld: 2 Mio. €
Titelverteidiger: Sergio Garcia (ESP)


 

40. nach 18alt

Markus Brier beendet am Freitag Vormittag seine erste Runde bei den Castelló Masters. Ohne Schlagverluste und mit zwei weiteren Birdies kommt er auf 71 Schläge (eins unter Par). Er startet zu Mittag in die zweite Runde. Bernd Wiesberger beendet die Auftaktrunde par und ist 64ter.

 

Die European Tour erlebt am Donnerstag außergewöhnliche Wetterkapriolen an der spanischen Mittlemeerküste. Während der Tag trüb und regnerisch beginnt, klart es im hügeligen Hinterland Castellóns schnell auf. Am frühen Nachmittag verbläst dann enormer Wind das Turnier. Die alten Korkeichen an den Fairwayrändern werden zur Gefahr und das Spiel wird unterbrochen.

Markus Brier startet also erst spät, in die herrliche Abendstimmung. Anfangs muss er jedoch noch mit kräftigen Böen kämpfen. Auf Loch 1 (Par 4, 345 m) ist ein 5er-Eisen in den Wind notwendig um das Grün zu erreichen. Der 9-Meter-Putt fällt zu Birdie und Auftakt nach Plan. Doch schon auf Loch 2 (Par 3, 208 m) trägt eine Böe den Ball in den tiefen Grünbunker, von wo aus nur ein Bogey gelingt. Schlimmer kommt es auf Loch 3 (Par 4, 380 m).
"Der Schlag ins Grün war ein Strich mit dem 5er-Eisen, ein wirklich toller Golfschlag. Plötzlich hat es zu wehen aufgehört und der Ball ist viel zu lang geworden", schildert Brier. Der Retourchip aus 15 Meter, unter einen Busch, hindurch gelingt nur mäßig. Nach einem weiteren Chip misst er den Bogey-Putt aus zwei Metern. Dann reiht sich ein Par nach dem anderen, bevor auf Loch 8 (Par 5, 506 m) das zweite Birdie gelingt. Brier erreicht mit dem zweiten Schlag Grünnähe und locht nach weiteren zwei Schlägen.

Bernd Wiesberger, am Vormittag gestartet, scort zwar fünf Birdies, muss aber auch zwei Doppelbogeys und ein Bogey verzeichnen. Mit der dynamischen Parrunde notiert er vorläufig auf Rang 51, einen Schlag innerhalb der derzeitigen Cutmarke. alt

Bernd Wiesberger – mit neuen Blades zur Parrunde


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CASTELLÓ MASTERS Costa Azahar
Club de Campo del Mediterráneo
Castellón, Spain
22. bis 25. Oktober 2009
Preisgeld: 2 Mio. €
Titelverteidiger: Sergio Garcia (ESP)


Endspurt

Auf den drei Herrentouren wird es diese Woche spannend. Brier und Wiesberger spielen in Spanien, die Challenge Tour gastiert in Italien, und das letzte Turnier der Alps Tour 2009 findet in Frankreich statt.alt

Als 25. in der Order of Merit der Challenge Tour hat Roland Steiner (Bild) die besten Chancen noch eine Tourkarte für die European Tour zu erkämpfen. Etwa 8.000 Euro fehlen dem 26-jährigen Steirer auf die Top-20. Mit einem Stockerlplatz beim dieswöchigen Italian Federation Cup wäre der Sprung vorerst geschafft.
In der nächsten Woche findet dann das hochdotierte Saisonfinale für die besten 45 statt. Martin Wiegele und Florian Prägant sind dafür schon qualifiziert. Thomas Feyrsinger hat beim Italian Federation Cup eine letzte Chance sich von Rang 69 zu verbessern. Die besten 45 sind bereits fix für Final Stage der European Qualifying School qualifiziert.

1. Runde Italian Federation Cup
Roland Steiner eröffnet in Italien mit 70 (-2) und platziert sich aussichtsreich an 25. Position. Drei Birdies auf den Backnine mischen sich mit einem Bogey. "Es hat ein bisschen gedauert, bis ich den Rhythmus gefunden habe, daher gabs anfangs kaum Birdiechancen", schildert Steiner.
Ebenfalls in den vorläufigen Cuträngen übernachtet Florian Prägant. Mit einer Parrunde (72 Schläge) bei zwei Birdies und einem Eagle notiert er auf Rang 53. Martin Wiegele (T68, +1) und Thomas Feyrsinger (T100, +4) müssen sich in der zweiten Runde am Donnerstag steigern.

Eine Etage höher, bei der European Tour, starten Markus Brier und Bernd Wiesberger bei den Castello Masters Costa Azahar. Brier ist mit dem derzeitigen 105. Rang im Race to Dubai bereits fix für die nächste Saison qualifiziert. Mit einem ganz starken Ergebnis in einem seiner letzten drei Turniere ist aber auch noch der Sprung ins große Tourfinale möglich. Mit einer fantastischen 62 (-9) in der Finalrunde der Castello Masters 08 ist ihm das im vergangenen Jahr gelungen. Bernd Wiesbergers Antreten muss wohl unter die Devise „Hopp oder Tropp" fallen: Nur ein zumindest zweiter Platz hilft dem Burgenländer bei seinem vermutlich letzten Antritt auf der European Tour in der Saison 2009. In Singapore und Hongkong kommt Wiesberger auf Grund seiner Kategorie garantiert nicht ins Feld.
Zudem gilt es außerdem das Minimalziel zu fixieren und sich einen Platz unter den Top 151 des Race to Dubai zu sichern: Das würde dem Burgenländer zumindest eine vernünftige Challenge Tour Kategorie garantieren, noch bevor es zur Tourschool geht.

Im letzten Turnier des Jahres auf der Alps Tour wird es für Uli Weinhandl und seine Fans besonders spannend. Beim Masters 13 im Golf de Pont-Royal an der Cote d´Azur gilt es für den 33-jährigen Oberwarter wieder die Top-5, und damit die nächstjährige Challenge Tour zu erreichen. Dieses Wochenende kämpfen etwa 10 Spieler um die letzten Aufstiegsränge. Nur mit einem Spitzenergebnis wird sich Weinhandls Saisonziel noch ausgehen. Ebenfalls im exklusiven Masters-Feld: Jürgen Maurer.

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