Donnerstag 6. Mai 2010, 15:25 Uhr

BMW Italian Open [0]

Par ist zu wenig

Von Rang 135 in die zweite Runde der BMW Italian Open gestartet, reicht für Markus Brier die Parrunde mit drei Birdies (T115, +5) nicht zum Aufstieg in die Preisgeldränge.

„Mein Spiel heute war OK; eine durchschnittliche Runde mit durchschnittlichem Score. Mit zwei solchen Runden hätte es auch für den Cut gereicht – schade“, bilanziert Markus Brier vor der Heimfahrt aus Turin. Und weiter: „Die Eisen waren heute besser im Ziel, ich habe einige Birdiechancen gehabt und mir bei den sehr kleinen Grüns einfachere Chips gelassen.“

Nach dem Start auf Loch 10 sind erst zwei Rückschläge zu verdauen. Auf Loch 12 (Par 3, 180 m) verzieht er den Abschlag ins dichte Rough –„…mein einzig wirklich schlechter Schuss heute“, so Brier – und auf Loch 17 (Par 4, 428 m) passiert aus großer Distanz ein Dreiputt. Am Finishing Hole (Nr. 18, Par 5, 494 m) chippt er den Ball tot an den Stock und darf sich über das erste von drei Birdies freuen.

Auf den Frontnine überwiegen dann die roten Einträge. Auf Loch 2 (Par 4, 400 m) stopft er den Birdieputt aus sieben Meter, bevor auf Loch 3 (Par 4, 398 m) aus dem Fairwaybunker ein weiteres Bogey zu verzeichnen ist. Sein letztes Par 3 (Nr. 6, 144 m) spielt der Fontana-Pro lupenrein – mit dem 9er-Eisen vier Meter zur Fahne und dann ins Loch.

Mit sechs Schlägen Vorsprung in die Finalrunde gegangen, sichert sich Fredrik Hed Andersson (SWE) seinen ersten European Tour Sieg. Er gewinnt mit zwei Schlägen Vorsprung auf den Engländer David Horsey. Wunderkind Matteo Monassero wird bei seinem ersten Turnier als Profi 29. und verdiet rund 12.000 Euro.

 

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BMW Italian Open
Royal Park I Roveri, Turin
6. bis 9. Mai
Preisgeld: 1,3 Mio. Euro
Titelverteidiger: Daniel Vancsik

 

 


 

Später Rückschlag

Mit 77 (+5) in der ersten Runde der BMW Italian Open übernachtet Markus Brier als 135ter. Einem Birdie stehen vier Bogeys und ein Doppelbogey gegenüber.

„Ich habe die ersten 15 Löcher tadellos gespielt, das Score war zwar nicht berauschend, aber das Spiel war gut. Ich war fast nie im tiefen Rough und habe viele Grüns getroffen“, schildert Brier die positiven Aspekte des Tages im Royal Park I Roveri nahe Turin. Die zwei frühen Bogeys passieren mit schlechtem Chip auf Loch 3 (Par 4, 398 m) und verzogenem Layup auf Loch 5 (Par 5, 557 m). Briers einziges Birdie am Donnerstag gelingt aus 10 Metern auf Loch 7 (Par 4, 347 m). Bis zum Rückschlag auf den Finishing Holes misst Brier einige Birdiechancen, sammelt jedoch sichere Pars. „Für die Regenmengen war der Platz sehr gut spielbar. Natürlich war es nass und daher lang, aber Besserlegen war erlaubt“, erklärt Brier.

Kurz vor Ende des Arbeitstages folgt die Scoring-Katastrophe. Auf den fordernden letzten drei Löchern des Royal Park I Roveri sind zwei Bogeys und ein Doppelbogey zu notieren. „Das erste Bogey (Loch 16, Par 4, 444 m; Anm.) war mit zwei Putts aus zwei Meter sehr ärgerlich“, schildert Brier. Noch schlimmer kommt es auf Loch 17 (Par 4, 428 m) wo ein Doppelbogey passiert. Er verzieht den Drive ins tiefe Rough, aus dem er sich gerade noch befreien kann. Dann gerät der Pitch zu lang und auf dem Grün ist ein weiterer Schlagverlust zu beklagen. Schließlich landet die gewagte Grünattacke auf Loch 18 (heuer wieder ein Par 5, 494 m) im Teich.

Das tiefste Score am Donnerstag spielen Graeme Storm (ENG), Robert Rock (ENG), Marcus Fraser (AUS) und Paul Lawrie (SCO) mit 67 Schlägen (fünf unter Par). Youngster Matteao Monassero (ITA) absolviert seine erste Runde als Profi mit 70 (-2) und notiert als auf Rang 18.

 

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BMW Italian Open
Royal Park I Roveri, Turin
6. bis 9. Mai
Preisgeld: 1,3 Mio. Euro
Titelverteidiger: Daniel Vancsik

 

 

 

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