Donnerstag 12. Mai 2011, 16:37 Uhr

Kampf im Wind [0]

Bei enormen Wind in der Finalrunde der Iberdrola Open können sich Martin Wiegele (T41, +9), Markus Brier (T41, +9) und Bernd Wiesberger (T51, +12) nicht in Szene setzen.

Starke Finalrunde, doch mageres Preisgeld – Markus Brier arbeitet sich bis auf Rang 41 vor.

Einmal noch stellt der Olazabal-Kurs auf Mallorca die Spieler der European Tour auf eine ernsthafte Probe. Das ohnehin schwierige Layout wird heute durch eine steife Briese erschwert. „Es war irre windig heute und sehr, sehr schwierig zu spielen. Das ist mir auf den Frontnine gut gelungen und ich habe Spaß mit meinem Golf gehabt“, schildert Markus Brier.

Brier schlägt sich tapfer

Die beiden Birdies in der ersten Tageshälfte gelingen auf den Löchern 4 (Par 4, 363 m) und 10 (Par 5, 522 m). Doch wie in den Runden zuvor, lassen Schlagverluste nach den erfreulichen Abschnitten nicht auf sich warten. Auf Loch 11 hat Brier knapp im Rough keine saubere Lage und das Doppelbogey auf Loch 13 (Par 3, 163 m) passiert nachdem der Ball das Grün verfehlt und ungünstig verspringt.
Brier:„Man musste dem Ball heute dauernd Kurven mitgeben, dabei macht sich aber schon der kleinste Fehler bemerkbar. Der Ball auf der 13 war leicht angedrawt, aber nachdem der Wind ihn erwischt hat, ist er statt 5 Meter plötzlich 20 Meter neben dem Ziel gelandet.“ Weitere wertvolle Positionen verliert er mit Bogeys auf den Löchern 15, 16 und 17, wo nach langen Eisen ins Ziel die Chips nicht scharf genug sind, um die Pars zu retten.

Deutlicher Rückschlag für Wiegele
Martin Wiegele, der aus einer günstigeren Ausgangsposition in die Finalrund geht, bleibt am Sonntag ohne Birdie. Stattdessen sorgen sechs Bogeys und ein Doppelbogey dafür, dass Wiegeles zum Teil starkes Spiel diese Woche mit einem relativ geringen Preisgeldscheck belohnt wird.
Nach drei Bogeys auf den Frontnine, passiert auf Loch 12 (Par 4, 431 m) das Doppelbogey. Wie bei Brier sind dann noch drei Bogeys auf den letzten Löchern hinzunehmen. Mit 78 (+8) am Sonntag wird es letztendlich als 41. das selbe Endergebnis wie für Markus Brier. Die beiden bestplatzierten Österreicher schreiben – trotz phasenweise starken Spiels – nur magere 6.100 Euro am Preisgeldkonto gut.

Auch Wiesberger in Bedrängnis
Ebenfalls ohne Birdie bei starkem Wind am Sonntag müht sich Bernd Wiesberger durch die Finalrunde. Wiesberger, dem es die ganze Woche über weniger gut gegangen ist, als seinen Österreichischen Kollegen, scort 75 (+5) und hält bei zwölf über Par seine Position am unteren Ende des Leaderboards (Rang 51, +12). Insgesamt fünf Bogeys verteilen sich ebenmäßig über die traurige Scorekarte des Oberwarters.

In der dramatischen Entscheidung um den Sieg, behält Routinier Darren Clarke (NIR) die Oberhand und setzt sich mit drei Schlägen Vorsprung auf David Lynn (ENG) und Chris Wood (ENG) durch. Der junge Langzeitleader Wood kann mit 76 (+6) am Finaltag seinen enormen Vorsprung nicht ins Ziel retten. Der European Tour Tross hat die Segel Richtung Atlantik gesetzt, wo schon nächste Woche die Madeira Island Open auf Porto Santo stattfinden.

 

zum Scoreboard

Iberdrola Open
Pula GC, Son Servera, Mallorca
12. bis 15. Mai
Preisgeld: 1 Mio. €
Titelverteidiger: Peter Hanson (SWE)

 

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