Die EPD-Tour kommt [0]
Anfang nächste Woche eröffnet das Golfresort Haugschlag die Saison der heimischen Profiturniere. Bei den Haugschlag NÖ Open wird ein Starterfeld von rund 130 Profis aus 21 Nationen erwartet. Im Vorfeld des Turnieres findet am Sonntag, den 15. Mai ein ProAm statt.
Die EPD Tour ist als offizielle Satellite Tour ein Sprungbrett zur Challenge Tour und genießt international einen ausgezeichneten Ruf. Im Laufe der Saison spielen Profis aus 30 Nationen um ein Jahrespreisgeld von immerhin € 600.000,–. Auch immer mehr Österreichische Nachwuchspros entscheiden sich für die Deutsche Tour. Als österreichische Lokalmatadore gehen Christoph Pfau, Leo Astl und Hanspeter Bacher jun. an den Start, wobei Leo Astl am Course Haugschlag die NÖ Open vom Vorjahr als bester Österreicher beendete und sich für heuer deutlich höhere Ziele gesteckt hat! Aber auch Stephan Faseth, Haugschlag-Spross Eugen Fürnweger, Rene Gruber, Hannes Christian Pfaller, Bernhard Reiter, Wolfgang Rieder und Dietmar Schleritzko werden die rot-weiß-rote Flagge gebührend vertreten.
Im Jahr 2006 hieß der Sieger der EPD Tour Martin Kaymer – übrigens der jetzige Weltranglisten-Zweite. Es wird also spannendes Profigolf in Haugschlag erwartet. Als Favorit gilt der Führende der Order of Merit der EPD Tour, der Niederländer Reinier Saxton, der heuer von den 6 gespielten Turnieren bereits 5 am Stockerl beenden konnte, zweimal davon als Sieger.
Starke Argumente für die EPD-Tour
Der Leading Golfkurs im Waldviertel zählt nach drei Events der European Tour und vier Turnieren der Alps-Tour zu den erfahrensten Pro-Turnier-Ausrichtern Österreichs. „Wir mussten nach vielen Jahren Alps-Tour feststellen, dass sich diese verändert hat, sie sich auch in Richtung Großbritannien und anderer Länder geöffnet hat“, erklärt Golfresort-Manager Hermann Holbach, warum man sich in Haugschlag nun für die EPD-Tour entschieden hat. Zudem wären Alps-Tour-Länder wie Spanien, Frankreich und Großbritannien nicht Urlaubsherkunftsländer für das Golfresort. „Unsere Zielmärkte liegen eher im deutschsprachigen Raum“, so Holbach.
Die EPD-Tour wird auch bei den heimischen Spielern immer beliebter. Kürzere Distanzen zwischen den Turnierorten und der dadurch geringere Kostenaufwand sind vor allem für die jüngeren der Nachwuchsspieler Argumente, an der deutschen Satellite-Tour teilzunehmen.
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