Mittwoch 19. Mai 2010, 11:30 Uhr

Mugello Tuscany Open [0]

Bernd nascht mit

Bernd Wiesberger (-5, T9.) fährt bei den Mugello Tuscany Open der Challenge Tour erneut eine Top-Platzierung ein. Auch Roland Steiner und Martin Wiegele (-1, T25.) mit ordentlichem Preisgeld in Italien.

– mit VIDEO-INTERVIEWS

Auch in der Toskana kann Bernd Wiesberger wieder am 150.000 Euro Preisgeldkuchen kräftig mitnaschen. Mit einem erneuten Eagle und drei Birdies kann der Burgenländer im Finale des Challengers in der Toskana auch die Schlagverluste in Form eines Doppel- und dreier Bogeys wieder egalisieren. Die 71 (Level Par) zum Abschluss bedeuten den geteilten neunten Rang und ein weiteres Top Finish in der Saisonstatistik. "Leider hab ich den Start voll verschlafen und gleich zu Beginn dumme Fehler gemacht. Wasserball an der zwei das zum Doppelbogey wurde. Die Back Nine waren dann aber besser. Ich hab alle Par 5 mit dem Zweiten getroffen und zum Ende hin auch besser geputtet" kann sich Bernd dennoch über 3.188 Euro Preisgeld freuen. In der Rangliste klettert Wiesberger auf Rang 16.

Im Aufwärtstrend im Finale ist Roland Steiner. Mit drei Birdies und zwei Bogeys bringt der Steirer ein Ergebnis in den roten Zahlen ins Clubhaus und springt auf den geteilten 25. Platz nach vorne. Diesen teilt er sich mit Landsmann Martin Wiegele, der mit der 72 (+1) seinen Platz in den Top Zwanzig nicht verteidigen kann. "War sehr schade heute. Ich hab wieder sehr gut angefangen und dann kam die 8" kommentiert der Steirer das Doppelbogey an der achten Bahn (Par 3, 199 Meter). "Ab dem Zeitpunkt ist auch beim Putten nicht mehr viel gegangen. Und dann auch noch auf der 15 aus dem Bunker dünn raus und hinter dem Grün ins hohe Rough". Platz 25 bedeutet für die beiden heimischen Pros dennoch einen Verdienst von 1.230 Euro.

Mit Kleingeld fahren Jürgen Maurer (+9, 73.) und Alex Haindl (+11, 75.) nach Hause. Beide kommen im Finale nicht über die 76 (+5) hinaus und beenden das Turnier am hinteren Ende des Leaderboardes. 

Den Totalausfall seines Spielpartners Nicolas Meitinger (GER) mit der 76, bringt Floris De Vries nicht aus dem Konzept. Jedoch wird dem Niederländer am Ende noch Thorbjorn Olesen (DEN) gefährlich, der mit der 64 (-7) ein Stechen erzwingt. Am zweiten Extraloch kann De Vries dann jedoch den Titel der Tuscany Open für sich beanspruchen. 

 

 

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Mugello Tuscany Open
20. bis 23 Mai
Poggio dei Medici GC, Florenz, Italien
Preisgeld: 150.000 Euro


Auf dem Vormarsch

Bernd Wiesberger (-4, T4.) bringt sich vor dem Finale mit der 67er Runde (-4) in eine hervorragende Ausgangsposition. Im Aufwärtstrend auch Martin Wiegele (-2, T16).
– mit VIDEO-INTERVIEWS

Bernd Wiesberger glänzt am Moving Day der Mugello Tuscany Open der Challenge Tour erneut auf dem 18. Loch mit einem Eagle und schießt sich auf den vierten Rang nach vorne. Fehlerfrei bis zur 15 und mit drei Birdies kann der Burgenländer bereits im Verlauf der Runde ordentlich Plätze am Leaderboard gut machen und lässt die Fehlerquote mit einem Schlagverlust auf Loch 16 (Par 3, 210 Meter) im Minimalbereich. Die 67 (-4) bedeuten den geteilten vierten Platz für Wiesberger und nur zwei Zähler Rückstand auf die beiden Führenden. 

Bergauf geht es in der dritten Runde auch für Martin Wiegele. Fünf Birdies und nur drei Schlagverluste addieren sich am Ende erneut zur 69 (-2) zusammen und bedeuten den Aufstieg auf den geteilten 15. Platz. "Es war heute nicht so viel Wind und nicht so schwer zu spielen. Ich bin zwar ein wenig enttäuscht, dass es nicht tiefer geworden ist, denn ich hab wirklich gedacht heute ist es soweit" zeigt sich der Ehrgeiz des Steirers nach der Runde.

Talfahrt heute bei Roland Steiner. Bis zum sechsten Loch noch zwei unter Par für den Tag, muss der Steirer bis zur 13 gleich vier Bogeys und ein Doppelbogey auf der Scorekarte notieren. Die 74 (+3) bedeuten ein Abrutschen am Leaderboard auf den geteilten 29. Platz. Dieses Schicksal teilt auch Jürgen Maurer, der seine Fehlerquote zwar gering halten kann mit der 72, dennoch fünf Plätze abgeben muss. Als geteilter 63. geht es ins große Finale in der Toskana.

 

An der Spitze dauert der Zweikampf zwischen Nicolas Meitinger (GER) und Floris De Vries (NL) bei -7 an. Beide Führenden bringen die Parrunde (71 Schläge) ins Clubhaus und halten einen Zähler Vorsprung auf den Joel Sjöholm (SWE).

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Mugello Tuscany Open
20. bis 23 Mai
Poggio dei Medici GC, Florenz, Italien
Preisgeld: 150.000 Euro

 


Mitten drin

Roland Steiner (-3) hält sich bei den Mugello Tuscany Open auf dem elften Rang. Auch Bernd Wiesberger (-1, T24.), Martin Wiegele (Par, T31.) und Jürgen Maurer (+3, T58.) im Cut.
– mit VIDEO-INTERVIEWS aus der ersten Runde und BERICHT VON FRED JENDELID

Vier aus sieben lautet die Bilanz beim Challenger in der Toskana. Die rot-weiss-rote Speerspitze bildet Roland Steiner, der vom elften Platz in den Samstag startet.

Zwei Birdies auf den ersten drei gespielten Löchern machen bereits zu Beginn des Arbeitstages Hoffnung auf eine tiefe Runde bei Roland Steiner. Dieses Tempo kann der Steirer jedoch nicht halten. Nach der Halbzeit kämpft Steiner mit einer Birdie-Durststrecke und kassiert zwei seiner drei Bogeys. Die nassen Verhältnisse auf dem schwierigen Platz erlauben dennoch ein positives Fazit der 71er Parrunde und des geteilten elften Platzes.

Erneut mit Birdie startet Bernd Wiesberger in seinen Tag. Doch sollte es das einzige für den Burgenländer bleiben. Eine Parstrecke durchbrochen von vier Bogeys kosten wichtige Schläge und Plätze am Leaderboard, ehe ein Eagle am letzten Loch (Par 5, 519 Meter) für einen versöhnlichen Abschluss der Runde sorgt. Bei -1 muss Wiesberger zwar 17 Plätze abgeben, doch bedeutet ein geteilter 24. Rang den sicheren Finaleinzug.

Gleich fünf Mal greift Martin Wiegele in der zweiten Runde in der Toskana in die Birdiekiste und übt sich mit nur drei Schlagverlusten in Fehlervermeidung. Die 69 (-2) bedeuten den geteilten 31. Rang und einen Startplatz im Finale. "Ich habe heute ähnlich gut gespielt wie gestern. Es scheint aber so, dass ich zum wiederholten Mal dieses Jahr den schlechten Draw erwischt habe – gestern war Nachmittag deutlich mehr Wind und heute ist er erst zum Schluss meiner Runde abgeflaut. Aber es hat für den Cut gereicht und ab morgen wird es hoffentlich wieder ausgeglichen sein und dann kann ich mich nach vor arbeiten, wenn ich weiter so gut spiele" kommentiert der Steirer die Verhältnisse beim Challenger. 

Der vierte im Bunde ist Jürgen Maurer, der seine vier Schlagverluste gleich durch sechs Birdies mehr als ausbessern kann. Mit 69 Schlägen (-2) am zweiten Spieltag erklimmt er 46 Plätze am Leaderboard und reiht sich als geteilter 58. direkt an der Cutmarke (+3) ein.

Das vorzeitige Aus für Thomas Feyrsinger (+8, T114.), Hans-Peter Bacher (+10, T126.) und Florian Prägant (+12, T142.).

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An der Spitze behält der Niederländer Floris De Vries die Nerven und hält vor dem Moving Day die geteilte Führung mit dem Deutschen Nicolas Meitinger, der heute mit der 65 (-6) glänzte, bei -7. 

 

Unser Mann an der Front – Live Einblicke in die Mugello Tuscany Open von Fred Jendelid

Die zweite Runde war gut. 4 von 7 haben den Cut geschafft und das freut mich. Die 12 Jahre, die ich für den Schwedischen Golfverband tätig war lag der Durchschnitt bei 40% geschafften Cuts und 4 von 7 ist immerhin 60%.

Der Platz ist sehr herausfordernd. Er ist sehr lang und man muss genau spielen und braucht eine ordentliche Grundlänge vom Tee. Wenn man ein Fairway verpasst can man nur mehr versuchen ihn wieder rauszuspielen ohne Risiko, sofern man ihn überhaupt findet. Ich habe bisher fünf Spieler gesehen die einen Ball verloren haben und das ist eine Menge bei so einem Turnier.

Die Grüns sind sehr groß und schnell. Gestern habe ich einige Spieler gesehen, die am neunten Loch vom Grün geputtet haben, darunter auch Constantino Rocca und Florian Prägant. Wenn man den falschen Teil des Grüns trifft hat man einen wirklich schweren Putt vor sich.

Der Wind an den ersten beiden Tagen trägt auch zum Schwierigkeitsgrad des Platzes bei. Bei diesen Bedingungen ist die Fehlertoleranz sehr gering und aus einer guten Runde kann schnell eine schlechte werden. Viele Spieler haben mir erzählt sie sind überrascht über ihre Ergebnisse weil sie eigentlich ein gutes Gefühl beim Spielen hatten und dennoch über Par liegen.

Thomas beispielsweise hat sehr gut gespielt vom Tee bis zum Grün, aber aus irgendwelchen Gründen war sein kurzes Spiel nicht wie gewohnt. Nur ein verpasstes Fairway und 18 getroffene Grüns in zwei Runden sollten ihm eigentlich ein Ergebnis von -2 bis Level Par einbringen. Wir hatten eine Besprechung nach der Runde und haben einige kleine Änderungen besprochen, die sich hoffentlich in der kommenden Wochen bezahlt machen.

Hans-Peter kassierte fünf Strafschläge in seiner zweiten Runde, eine Menge die man normalerweise in 20 Runden nicht einmal hat. Er hat seinen Ball sogar einmal aufgenommen ohne zu markieren, was ein Missverständnis zwischen den Spielern war. Ein Spieler hat Rolands Ball markiert und der andere sagte zu Hans-Peter dass er seinen Ball markiert hätte und so hat er seinen Ball einfach aufgenommen.

Florian hat ein paar Fehler während seiner Runde gemacht, die ihn viel gekostet haben. Aber ich bin sicher, dass er kommende Woche wieder in der alten Form ist.

Jürgens Putter war heute schon wärmer als bisher, aber drei Dreiputts haben das Vertrauen schon ziemlich angekratzt. Wir hatten eine lange Putting Session nach der Runde und hoffentlich läuft Scotty in der dritten Runde wieder heiß.

Martin hat wieder gut wie immer gespielt und mit der 69 leicht den Cut geschafft. Auch beim ihm muss der Putter wieder warmlaufen. Aber die gute Putting Session gestern wird sich hoffentlich am Moving Day bezahlt machen.

Bernd Putter war brandheiß am ersten Tag aber ein wenig ausgekühlt in der zweiten Runde. Zwei verpasste Putts innerhalb eines Meters, aber dennoch eine gute Runde und eine Chance auf den Sieg.

Roland hat gleichmäßig gespielt, mit einem sehr guten Start. Zwei unter nach drei Löchern, dann hat er jedoch ein wenig zurückgeschalten. Dennoch eine gute Runde und auch er hat eine Chance auf den Sieg.

Wir werden sehen was der Samstag bringt.
May the force be with you all!
 

 

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Mugello Tuscany Open
20. bis 23 Mai
Poggio dei Medici GC, Florenz, Italien
Preisgeld: 150.000 Euro


Starker Start

Roland Steiner rangiert bei den Mugello Tuscany Open mit starker Vormittagsrunde (68, -3) auf Rang Drei. Wiesberger mit 69 (-2) geteilter Siebter.
– mit VIDEO-INTERVIEWS und BERICHT VON FRED JENDELID

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Bei sieben hochkarätigen Österreichern im Starterfeld der Mugello Tuscany Open sind starke Ergebnisse der Austro-Pros zu erwarten. In der ersten Runde des 150.000 Euro Challengers sind es Roland Steiner und Bernd Wiesberger, die den Erwartungen gerecht werden.
Mit sechs Birdies kommt Steiner auf 68 Schläge (drei unter Par) und rangiert nach den Vormittagspartien auf Rang drei. Drei Bogeys auf den Backnine vermiesen dem Steirer die Führungsposition, die Javi Colomo (ESP) und Floris De Vries (NL) mit einem Schlag weniger als Steiner inne haben. „Ich bin trotzdem sehr zufrieden, vor allem mit meiner Leistung auf den Grüns und dem Course Management“, freut sich Steiner.
 

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Mit einem starken Score am Donnerstag startet auch Bernd Wiesberger, derzeit 18. in der Order of Merit, in das Turnier. Der Oberwarter versenkt ebenfalls sechs Birdies, jedoch kostet ein spätes Triplebogey die Vormittagsführung. Mit 69 (-2) ist Wiesberger Siebter. Auf Loch 7 (Par 4, 423 m) führt ein gehooktes 3er Eisen zu den Schlagverlusten.

Neben den tollen Scores sind auch schwächere Ergebnisse aus der ersten Runde zu vermelden. Bei Hanspeter Bacher stehen vier Bogeys zwei Birdies zur 73 (+2) gegenüber. Bacher ist 58. und wird sich wie sein gleichplatzierter Landsmann Martin Wiegele deutlich steigern müssen, um den Cut am Freitag zu schaffen."Am Nachmittag war sehr starker Wind und ich war am fünften Loch trotz keines schlechten Schlages vier über und wirklich wütend. Der Schluss war dann aber wieder versöhnlich" schildert Wiegele seine Eindrücke. Auch Thomas Feyrsinger und Alex Haindl können mit ihren 75 Schlägen (vier über Par) und Rang 90 nicht zufrieden sein. Aufholbedarf auch bei Jürgen Maurer, der nach dem ersten Tag mit +5 auf der 104. Stelle rangiert.Am schlimmsten erwischt es Florian Prägant, der mit fünf Bogeys und zwei Doppelbogeys (79, +8) weit hinten auf dem geteilten 140. Platz rangiert. 
 

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Unser Mann an der Front – Live Einblicke in die Mugello Tuscany Open von Fred Jendelid

„Es ist jetzt 21.45 und ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Nach dem Frühstück um 6.15 und dem Warm Up von Florian um 6.30 ging der Tag mit dem eingelochten Putt von Martin Wiegele am 18. Loch um 20.30 zu Ende. Und das nach einer Spielzeit von 6 Stunden 20. Ich war noch nie bei einem Turnier bei dem es so lange dauerte 18 Löcher zu spielen und ich kann nicht einmal sagen woran es heute lag.

Die Grüns sind recht groß und schnell – das könnte ein Grund gewesen sein. Außerdem steht das Rough an den Seiten besonders hoch und ich konnte heute gleich vier Spieler beobachten, die ihre Bälle darin verloren haben. Leider waren darunter auch Hans-Peter und Bernd. Auch die langen Wege zwischen den Löchern zu Fuß helfen dem Spielfluss nicht auf die Sprünge. All das kombiniert mit einem schweren Platz kann schon Rundenzeiten von 5 Stunden mit sich bringen, aber 6 Stunden 20 rechtfertigt das nicht.

Am Vormittag begleitete ich zuerst Roland und Hans-Peter auf ihren Front Nine. Roland war grund solide – keine gemissten Fairways und nur ein verfehltes Grün brachte ihm -4 zur Halbzeit ein. Nicht ganz so sicher ging es durch die Back Nine mit drei Bogeys, zwei Birdies und vier Par. Mit seinem Spiel zählt er sicher zu den Favoriten diese Woche.

Hans-Peter spielte gutes Golf wenngleich nicht herausragend. Ein Dreiputt – auf dem dritten Loch einem Par 5, das er mit zwei Schlägen erreichte – und ein verlorener Ball auf den Front Nine bedeutete +1 zur Halbzeit.

Bernd spielte eine nahezu perfekte Runde, einzig ein Schlag endete in einem Ballverlust und einem Tripplebogey auf der Scorekarte. Ohne diesen Ausrutscher wäre -5 und die Erstrundenführung locker drin gewesen. Wenn er so weiterspielt könnte auch er am Sonntag mit dem Siegerscheck nach Hause fahren.

Thomas hat hart an seinem langen Spiel gearbeitet, das nicht ganz seinen Maßstäben entsprach. Nach zwei Tagen auf der Range war dieser Teil des Spiels wirklich gut, jedoch Chipping und Putting bereiteten Probleme. Er hat alle Fairways getroffen und die meisten Grüns, aber das kurze Spiel hat ihn heute im Stich gelassen. Dennoch ist Thomas auf dem besten Weg seine alte Form wiederzufinden und ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis er einen Podestplatz erreicht.

Jürgens Spiel war ok, nicht wirklich schlecht aber auch nicht wirklich gut. Es passierten einige unnötige Fehler, die ihn wichtige Schläge kosteten und denen nur ein Birdie entgegensteht.

Martins langes Spiel war weltklasse und ist es seit längerer Zeit. Nach fünf Löchern hätte er -5 liegen sollen, doch standen +5 zu Buche. Auf Loch 10 gestartet verpasste er einen 2 Meter Birdie Putt, auf Loch elf aus 3 Metern. Es folgte ein Dreiputt auf der 12 aus vier Metern und eine weitere verpasste Birdie Chance auf Loch 13. Das 14. Fairway getroffen entscheidet er sich aus einer leichten bergauf Lage und windigen Bedingungen einen Fade mit dem 2er Eisen zu schlagen, das keine Chance hatte und im langen Gras hinter dem Grün zum liegen kommt. Am ende musste er das Tripplebogey auf der Scorekarte notieren. Ein Birdie, Birdie Finish ließ den Tag jedoch erfreulich ausklingen und es würde mich überraschen wenn morgen keine gute Runde drinnen wäre.

Florian hatte heute einen schlechten Tag im „Büro“ mit der 79 (+8). Leider konnte ich ihn heute auf der Runde nicht begleiten, aber seine guten Resultate der letzten Zeit überzeugen mich, dass er bald wieder in Form kommt."
 

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Mugello Tuscany Open
20. bis 23 Mai
Poggio dei Medici GC, Florenz, Italien
Preisgeld: 150.000 Euro

 


Masse und Klasse

Sieben Österreicher starten diese Woche bei den Mugello Tuscany Open in Italien. Bernd Wiesberger kommt als 18. der Order of Merit und bestplatzierter Austro-Pro.

Historische Dichte: noch nie waren sieben Österreicher am Start eines Challenge Tour Turnieres: (v.l.) Roland Steiner, Pro-Team-Trainer Fred Jendelid, Florian Prägant, Thomas Feyrsinger, Bernd Wiesberger, Martin Wiegele, Jürgen Maurer und Alex Haindl (RSA). Hinter der Kamera: Hanspeter Bacher.

Zwei Turniere sind bis zum Challenge Tour Heimturnier im GC Klagenfurt-Seltenheim (3. bis 6. Juni) noch zu spielen, und die Österreicher zeigen in Italien Flagge. Mit fünf Fixstartern (Feyrsinger, Prägant, Steiner, Wiegele und Wiesberger) sowie drei eingeladenen Spielern (Bacher, Haindl – für RSA und Maurer) hat die Austro-Dichte auf der Challenge Tour eine neue Dimension erreicht.

Bestplatzierter Österreicher in der Gesamtwertung, nach zwei Top-Ten Ergebnissen bisher, ist Bernd Wiesberger. Ebenfalls vorne dabei: der Bad Kleinkirchheimer Florian Prägant, der bei den Kärnten Golf Open unter besonderer Beobachtung seiner Fans stehen wird. Thomas Feyrsinger, Martin Wiegele und Roland Steiner konnten in der noch immer jungen Saison noch nicht zur gewohnten Form finden – mit allen dreien ist allerdings jederzeit zu rechnen. Bisher sind erst 4 von 26 geplanten Turnieren gespielt.

Als Mitglieder der Markus Brier Foundation kommen Hanspeter Bacher (3. vor einer Woche auf der Adenbeck Tour in Linz) und Alex Haindl, Südafrikaner mit österreichischen Eltern, in den Genuss eines Startplatzes. Ebenfalls eingeladen ist Jürgen Maurer, der beim Alps Tour Turnier in Slovenien vor einer Woche den vierten Platz erzielte.

 

Mugello Tuscany Open
20. bis 23 Mai
Poggio dei Medici GC, Florenz, Italien
Preisgeld: 150.000 Euro

 

 

Im Videoblog erläutern HP Bacher (li.) und Bernd Wiesberger (re.) die Probleme mit einem nicht-regelkonformen E-Trolley: 

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Hanspeter Bacher schildert die letzten Stunden vor dem Start:

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