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Feyrsinger in den Top 25

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Thomas Feyrsinger (-6, T25.) Dank starkem Finish bester Österreicher in Spanien.

Heftige Regenfälle in Spanien sorgen für eine Unterbrechung der dritten Runde der Challenge de Catalunya nach nur wenigen Löchern und einer Verkürzung des Turniers auf 54 Löcher.

Thomas Feyrsinger (-5, T17.) kann als einziger Österreicher die Runde beginnen, doch geht es für den Tiroler nach drei Löchern und bei -1 für den Tag wieder retour ins Clubhaus. Am Sonntag darf der Tiroler endlich wieder auf den nassen Platz. Ein Bogey kann Feyrsinger ausbügeln, erwischt wenige Bahnen vor Schluss mit einem Flieger aus dem Rough jedoch ein Doppelbogey. Das bitter nötige Preisgeld vor Augen kämpft sich der Kitzbühler mit einem Chip-In-Eagle und einem Birdie auf Loch 18 noch zurück zur 70er Runde (-2). Bei gesamt -6 verbessert sich der Österreicher damit auf den geteilten  25. Rang. „Es hat gepasst. Die eine Runde hier geht mir aber ab, sonst hätte ich mich noch über die Top 10 qualifizieren können“. Den Scheck kann der Tiroler gut vertragen, denn nach mehreren Wochen Pause und Platz 178. im Ranking, braucht Feyrsinger jede Möglichkeit um sich nach vorne zu spielen. Auch kommende Woche in Lyon kommt er nicht über die Warteliste hinaus. „Ich werde jetzt zuhause bleiben, weil ich keine Einladung für Lyon habe. Italien findet auch nicht statt, also war es das bis zur Quali“, ist die Tourschool unumgänglich. Dieses Schicksal teilt Roland Steiner, der sich jedoch auf den Weg in den nahen Osten macht um auf der Mena Tour im Schwung zu bleiben.

Hanspeter Bacher bringt zwei schnelle Birdies auf den Back Nine ins Trockene, muss im Rundenverlauf jedoch einige Fehler wegstecken. Ausgeglichen mit vier Birdies und Bogeys muss der Salzburger am Ende mit der 72 (Level Par) Vorlieb nehmen und kommt bei drei unter Par nicht über den geteilten 45. Rang hinaus. Mit dem Sieg In Kasachstan gehören Sorgen um die Tourkarte für Bacher der Vergangenheit an. Höhere Preisgeldschecks sind jedoch notwendig um unter den Top 20 des Challenge Tour Rankings zu bleiben.

Dank seiner tiefen Runde am Freitag kann sich Brooks Koepka (USA) an der Spitze halten und gewinnt die Challenge de Catalunya bei 16 unter Par. Drei Schläge dahinter belegt Alessandro Tadini (ITA) den zweiten Rang.

 

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Challenge de Catalunya
27. bis 30. September
Club de Golf La Graiera, Calafell
Preisgeld: 160.000 Euro

[1]2. Runde: 

Während die Augen der Golfwelt auf den Medinah Country Club gerichtet sind, spielen sich Thomas Feyrsinger und Hanspeter Bacher bei der Challenge de Catalunya ins Wochenende. Dabei kann der Tiroler Leistung der ersten Runde nicht wiederholen und schreibt mit der 73 (+1) schwarze Zahlen. Gleich auf Loch 2 (Par 4, 378 Meter) mit einem Birdie verläuft der Start in den Tag für Feyrsinger nach Plan. Vor dem Turn folgt die Trendwende: mit zwei Bogeys geht es bei eins über Par durch den Turn. Der Ausgleich zurück zu Level Par auf Loch 11 (Par 328 Meter), doch soll es das letzte Birdie des Tages bleiben. Ein spätes Bogey hebt den Score erneut auf +1 und lässt Feyrsinger damit vom geteilten 31. Rang in den Moving Day starten.

Bacher löst Finalticket

Spannend und bunt gestaltet Hanspeter Bacher seinen Auftakt in die zweite Runde. Bogey-Bogey-Birdie die Bilanz nach drei Löchern, ehe sich das Spiel wieder beruhigt. Mit elf Pars in Serie stellt der Salzburger seine Konstanz unter Beweis, kann jedoch keine Chancen verwerten. Der nächste Dreifachschlag kurz vor Ende der Runde: Bogey auf Loch 15 (Par 4, 379 Meter), gefolgt von Birdies auf Loch 16 (Par 5, 485 Meter) und 17 (Par 4, 345 Meter). Mit der Parrunde (72 Schläge) bedeuten einen Rückschritt im Klassement, aber als geteilter 39. (-2) einen Fixplatz in den Cuträngen.

Weinhandl erneut ohne Preisgeld

Uli Weinhandl kann auch in Spanien die Negativserie nicht unterbrechen. Zwar lässt sich im Spiel des Burgenländers eine steigende Konstanz erkennen, doch fehlen die tiefen Scores um die Preisgeldränge zu erreichen. Runden um Par sind einfach zu wenig, um sich dem tiefen Scoring auf der Challenge Tour entgegenzustemmen. Mit Scores von +1 und Level Par scheitert Weinhandl auch in Spanien als geteilter 84. deutlich am Cut (-2) und blickt damit weiter auf das einzige Preisgeld des Jahres bei der Barclays Kenia Open zurück. Einzig bei der Qualifying Stage 1 in Ebreichsdorf gelingt ebenfalls der Finaleinzug, doch als geteilter 22. muss sich der Österreicher am Ende ebenfalls ohne Preisgeld verabschieden.

Jeppe Huldahl (DEN) setzt die Bestmarke im Clubhaus nach 36 Löchern bei zehn unter Par und rangiert einen Schlag vor dem vierköpfigen Verfolgerfeld aus Luke Goddard (ENG), Nikolas Meitinger (GER), Alessandro Tadini (ITA) und Brooks Koepka (USA) bei -9.

 

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Challenge de Catalunya
27. bis 30. September
Club de Golf La Graiera, Calafell
Preisgeld: 160.000 Euro

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Fünf Birdies und kein Bogey (67, -5) – Thomas Feyrsinger startet famos in die Challenge de Catalunya.

1. Runde: Thomas Feyrsinger spielt zum Auftakt der Challenge de Catalunya 67 (-5) und platziert sich in den Top-Ten. Stark auch HP Bacher (69, -3, T27), Weinhandl als 74. außerhalb der Cutränge. 

Als später Starter am Donnerstag locht Thomas Feyrsinger fünf Birdies und bleibt dabei bogeyfrei. Feyrsinger eröffnet von Loch 10 gestartet gleich mit drei Birdies auf den ersten sechs Löchern und leistet sich auch im weiteren Rundenverlauf keine Blöße. Im Gegenteil: mit 67 (-5) gelingt dem Tiroler eine der besten Runden des Tages. Auf Rang 8 hat er nur drei Schläge Rückstand auf den Führenden Jeppe Huldahl (DEN).

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Toll in Form und 16. in der Rangliste – HP Bacher hat in den letzten fünf Turnieren gute Chancen, die Kategorie seiner Tourkarte zu verbessern

Insgesamt sind beim Challenger im Club de Golf La Graiera drei Österreicher am Start. Nach seinem zweiten Rang in Kasachstan hat HP Bacher die besten Chancen auf eine Tourkarte. Der Salzburger Rookie rangiert derzeit auf Rang 16 der Order of Merit. Fünf Turniere sind vor dem Saisonende noch zu spielen, bevor die besten 20 Spieler in die European Tour aufsteigen.

Bachers neue Horizonte
Bacher hat nach seinem hervorragenden Ergebnis beim Super-Challenger in Kasachstan seinen Turnierkalender umgestellt und arbeitet jetzt voll für seine Platzierung in der Order of Merit der Challenge Tour. Bacher geht von Loch 10 in die Auftaktrunde in Katalanien und muss gleich zaubern: ein Bogey und ein frühes Doppelbogey kann er mit anschließenden Birdie und Eagle prompt ausbessern. Auf den Frontnine läuft es dann runder und Bacher locht vier weitere Birdies. Mit 69 (-3) hat er sich ein solides Fundament für die nächsten drei Runden gelegt und geht als 27. in die zweite Runde.

Weinhandl patzt auf den ersten Löchern
Am Start in Spanien ist auch Uli Weinhandl. Bei der First Stage im GC Schloss Ebreichsdorf hat es heuer nicht für einen Aufstieg in die Second Stage gereicht – vielleicht gelingt ein überraschender Befreiungsschlag im Rahmen der Challenge Tour. In Runde 1 der Challenge de Catalunya sorgen allerdings zu viele Schlagverluste für ein mögliches tiefes Score. Nach einem Bogey und einem Triple-Bogey auf den Frontnine, sind die vier Birdies in der zweiten Rundenhälfte zur Score-Korrektur notwendig. Mit 73 (+1) ist Weinhandl derzeit 74ter.

 

 

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Challenge de Catalunya
27. bis 30. September
Club de Golf La Graiera, Calafell
Preisgeld: 160.000 Euro