Montag 26. Mai 2008, 23:40 Uhr

Fontana-Challenge [0]

Die Vier am Tag danach

Die Golfrevue hat einen Flight für Montag nach den Bank Austria GolfOpen reserviert. Vier wagemutige Leser spielen in Oberwaltersdorf unter Wettkampfbedingungen – Sie wurden aus über 800 Bewerbern nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Erraten Sie den Sieger und gewinnen Sie ein Tee-Shark-Bag!

Es ist der Tag der Tage, Traum (oder Albatraum) eines jeden Golfers: Eine Championship-Kurs am Tag nach einem Tour-Event zu spielen, unter den selben brutalen Bedingungen, den kniffligen Pinpositions und – das ist wohl das mega-brutale daran – im Zählwettspiel von den Back-Tees.
Wir kennen da keine Gnade!
Begleitet von einem Redakteur und unserem Fotografen, finden Sie die Erlebnisse der Vier in der nächsten Ausgabe der Golfrevue: ab 13. Juni im Kiosk (oder für Abonnenten im Postkasterl) – bleibt nur zu hoffen, dass der Erscheinungstag kein schlechtes Omen für unser mutiges Quartett ist: Freitag, der 13te!

An dieser Stelle: Herzliches Dankeschön an Fontana, ganz speziell an Christine Schelch, die uns dieses Erlebnis erst ermöglicht hat!

Für Sie gibt es an dieser Stelle die Chance, ein Tee-Shark-Bag zu gewinnen, gestiftet von www.teeshark.at – Sie müssen nur den jenigen der vier erraten, der am Montag (9. Juni) die beste Zählwettspielrunde abliefert! Mail mit dem Namen Ihres Favoriten an redaktion@golfrevue.at genügt!
 

Unsere vier Helden im Kurzportrait


Dr. Harald Regensburger
GC Seltenheim
Hcp: -5,5

Ich bin Sportarzt unbestimmbaren Alters, habe auch noch Sportwissenschaften studiert und liebe jedwede sportliche Betätigung, vom Eishockey (no na als Kärntner) bis zum Schach, und vom Segelfliegen bis Tennis.

Meine größten sportliche Erfolge habe ich als Leichtathlet im Zehnkampf und Stabhochsprung erzielt, war insgesamt 3x Österreichischer und 47x Kärntner Meister.

Mit dem Golfen habe ich im Rahmen eines Karibik-Urlaubes vor 14 Jahren begonnen, bei dem das Golfen "all inclusive" war. Nachdem ich auf meiner ersten Runde am ersten Tag gleich ein Birdie gespielt habe (Par 5, 453 m, 1,5m-Putt gelocht), war mir klar: Das wird mein Sport für die Zukunft.

Als klassischer rechtshändiger Eishockeyspieler spiele ich Golf als "Leftie", putte aber rechts (wie übrigens fast 10 % aller Kärntner Golfspieler). Mit der Driving Range habe ich es nicht so, spiele und übe lieber während einsamer, aber schneller Abend- oder Frühmorgenrunden. Als extremer Autodidakt wird natürlich mein Schwung eher als "Schlag" gesehen, mein Abschlag läßt sich am ehesten mit einem "Slap shot" im Eishockey vergleichen.

Meine Stärke im Golf ist die Abgebrühtheit und das Selbstvertrauen. Ich muss zum Glück mit diesem Sport kein Geld verdienen, somit kann mir eigentlich aus keiner Lage etwas passieren. (Anders als im Skispringen oder Stabhochsprung, wo sportliche Misserfolge meist schmerzhaft verlaufen.)

Meine Schwäche ist der Rhythmusverlust beim langsamen Spiel. Das schlimmste sind für mich Kanonenstartturniere mit mehr als 6 Stunden Spieldauer.


Klemens Illek
GC Gut Freiberg
Hcp: 19,4

Meine golferischen Stärken??
Hm!
Ich denke ich sehe Golf nach wie vor als Spiel!
Ein Spiel das mich herausfordert, reizt, mich an die Grenzen meiner Reizbarkeit bringt – aber!!! NIE DARÜBER!
Ich liebe Golf einfach zu sehr, als dass ich mich darüber ärgern könnte und habe folgende Einstellung:
das Spiel beginnt bei jedem Schlag von Neuem. Egal wie schlecht der letzte Schlag war, der nächste kann perfekt sein. So gelingt es mir immer wieder mich aus miesen Situationen heraus zu retten.
Außerdem glaube ich, dass die Leute gern mit mir Golf spielen, weil ich kein Nörgler und Jammerer bin, sondern eigentlich immer Spaß am Golf habe.

Weitere Stärken
Echt lange Abschläge (kann schon mal bis 250m gehen)
Wirklich gute Schläge mit dem Fairwayholz
Ziemlich präzise von über 100 m aufs Grün
Exaktes kurzes Spiel ums Grün
Gutes Vermögen das Grün zu lesen
Sichere Putts

Aber, und damit kommen wir gleich zu meiner SCHWÄCHEN!!!

Ich spiele sowas von inkonstant. Zwischen Tiger Woods und Wahnsinn
zwischen Birdie und quattro bogey (kann auch schon mal mehr sein)
Das kann man wohl mir nur mehr Spielen wett machen und dazu fehlt es halt vor allem an der Zeit.
Aber ich nehme es gelassen, spiele sehr oft ganz alleine (sonntags morgen um halb 6) genieße die Ruhe, das herrliche Grün und das Glück zu den privilegiertesten Menschen der Erde zu gehören, denn schließlich dürfen wir GolfspielerInnen auf den schönsten Plätzen dieser Erde der wunderbarsten Nebensache der Welt frönen: GOLF!!!

Wie werde ich den Tag angehen??
Anreise am Vortag
Ein paar Schläge zum Einpielen auf der Driving Range
Puls 194 am ersten Abschlag (gibt´s sowas wie Mulligan wirklich??)
hab gerade nachgeschaut! was google alles findet : Mulligan
Üblicherweise bei Privatrunden angenommene Praxis am ersten Abschlag straflos einen zweiten Ball zu spielen, wenn z.B der erste Ball im Aus landet. Die Idee hierfür stammt von
einem Iren namens Fergus O’Shaugnessy Mulligan.

Atemübungen
Beruhigung spätestens am 3. Abschlag
Up and Downs auf der gesamten Runde (so wie es mir halt immer geht), aber mehr Up, weil ich ein Wettkampfsportler bin.
herrliches Wetter
Grinsen im Gesicht
den Abschlag am 17.ten aufs Grün
und ein kühles wohlverdientes Bierchen nach dem 18.ten
Score??
Was solls! Aber ganz soo schlecht wird er nicht werden!!

Ich sags euch: Ich freu mich!!!!
Wirklich!!


Gerhard Kaltenberger
GC 2000
Hcp: 12,1

Meine Stärken sehe ich in der in der Tatsache, dass ich mich bei beginnenden Anfangsschwierigkeiten in einem Turnier nochmals richtig motivieren kann und ein ordentliches Resultat zu Ende spielen kann.
Meine Golferischen Schwächen liegen im Sandbunker begraben und rund ums Grün könnte es auch besser laufen. Aber in Fontana werden alle Stärken und Schwächen nebensächlich sein, denn die Eindrücke dieses wahren Champion-Platzes werden das normale Golfleben wahrscheinlich total verändern!!


Rudi Lachinger
The Country Club
Hcp: 20,8

1. Handicap: 20,8
2. Handicap: Gewicht und Beweglichkeit

gebürtiger OÖ vom Attersee- nach Wien verschlagen des Studium und Berufes wegen;
Begeisterter Golfspieler seit 7 Jahren, anfangs sehr beflissen und intensiv
jetzt schon mit der notwendigen Demut und den- spirit of the game- begreifend

Golf hat die Sportarten abgelöst, die ich eigentlich ganz gut beherrschte: Skifahren, Segeln und Tennis, aber die Herausforderung hält mich seit Jahren in Bann und es ist unbegreiflich und gleichzeitig spannend, dass es so unterschiedliche Tagesformen geben kann.
Echt ein verrücktes Hobby, mit viel Leid und wenig Höhepunkten.
Eine Liebesbeziehung mit ähnlicher Performance würde ich es als gescheitert betrachten, aber man ist ja nicht allein mit dieser Sucht, das hilft

Zum TAG der TAGE
feel like a pro, das ist was ich spüren möchte, und vom mich vom Hype der Vortage in Fontana mitreißen lassen.

Mein Vorgefühl:
Unendliche Freude, dabei sein zu dürfen und etwas mulmig, was die Aufgabe betrifft.

Fontana bedeutet: tolles Ambiente, schwierige Grüns und uffff- lange Distanzen, aber, juhu breite Fairways, die meine Streuung vom Abschlag etwas kompensieren

Zur Vorbereitung:
Begleiten der Pros beim Turnier, logischerweise, wie jedes Jahr, vielleicht diesmal auch Brier wieder mit Cut?
Diesmal aber weniger entspannt und mit mehr Aufmerksamkeit, Festhalten von Endrücken und Taktik abstimmen aufs eigene Können.
Nur nicht den fatalen Fehler begehen, es gleich anzulegen zu wollen wie die Champs- sonst endet es im Desaster und ich möchte am Abend schon zu Hause
und nicht mehr im Rough sein.

Tja und die Range sollte mich wieder mal finden, ich würd sogar ein Extratraining einlegen um mal den Drive wieder richtig hinzukriegen.
Ein , zwei Küberl in der Vorwoche und am Sonntag, das beruhigt dann schon genug. Ich erwarte mir natürlich auch Hilfe von oben, meine Gebete sind schon abgeschickt.
Ich kenne Fontana nur von gelb, da liefs bis jetzt immer ganz gut, zumindest hab ich immer mein Handicap gespielt.

So long inzwischen, ich muß üben gehen- ggggggggggggggggggg

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