Donnerstag 31. Mai 2012, 11:03 Uhr

Dvorak 17. in Frankreich [0]

Als einziger Österreicher spielt Clemens Dvorak bei den top-besetzten French Amateur Open mit und wird toller 17ter.

Heinz Dvorak, Clemens Dvorak, French Amateur Open

Clemens Dvorak (r.) mit seinem Vater Heinz, der extra für den Finaltag nach Chantilly nachgeflogen ist

112 Teilnehmer aus 12 Nationen, darunter gleich 4 Spieler aus den Top 100 der Amateurweltrangliste, das englische Nationalteam, das deutsche Nationalteam und etliche weitere Top-Spieler waren am hantigen Kurs von Chantilly am Start. Dvorak: „Links und rechts von den Fairways stand gut einen halben Meter hoch das Rough, und daher gab es auch auf fast jedem Loch Vorcaddies. Der Siegerscore von gesamt +3 sagt ohnedies alles.“

Dvorak erreichte mit gesam 11 über Par (76/74/77/70) den tollen 17. Platz bei den French Amateur Open, einem der Traditionsturniere in Europa. Ganz zufrieden zeigt sich der Wiener, der in den USA studiert, dennoch nicht: „An den ersten beiden Tagen war mein langes Spiel ganz in Ordnung, das tödliche Rough hat aber doch das eine oder andere Bogey gekostet.“
Am Finaltag, der bei solchen Events taditionell über 36 Loch geht, verliert Dvorak in der Vormittagsrunde nach guten ersten neun Loch den Rhythmus und kassiert gleich 6 Bogeys auf den Back-Nine. Die 30 minütige Pause zwischen den beiden Finalrunden nutzt Dvorak, um auf der Range seinen Rhythmus wieder zu finden, was schlussendlich gelingt.
Chantilly, French Amateur Open, Clemens Dvorak

Der hantige Kurs von Chantilly sorgte für einiges Stirnrunzeln bei den Top-Amateuren: +3 war der Siegerscore

Dvorak: „Am Nachmittag habe ich gleich mit einem Birdie auf einem schwierigen Par 4 angefangen und habe bis auf zwei Drei-Putts und einem schlechten Drive sehr gutes Golf gespielt. Am letzten Loch hab ich dann noch vom Vorgrün über zwei Wellen zum Eagle eingelocht. Ein wunderbar versöhnlicher Abschluss. Im Großen und Ganzen war ich mit der Platzierung und meinem Spiel recht zufrieden. Ich weiß auch, dass ich das Spiel habe, um bei so einem gut besetzten Turnier ganz vorne mitzuspielen.“

Frankreich feiert einen Vierfach-Heimsieg, der Titel ging an Lionel Weber.
French Amateur Open – zu den Ergbenissen

 

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