Dienstag 30. August 2011, 22:39 Uhr

Ganz ohne Handicap [0]

Die besten heimischen Behindertengolfer und internationale KollegeInnen aus vier Nationen gastierten im GC Riefensberg, wo die „International Austrian Pairs Championship 2011“ über die Bühne ging.

Eröffnet wurde das Meisterschaftswochenende im Bregenzerwald mit einem Integrationsturnier. Mit dabei waren auch ein Olympiasieger: der ehemalige Skispringer und Trainer Toni Innauer, der mit Sohn Mario spielte. Zudem folgte der Einladung auch Snowboarderin Heidi Neururer. „Diese Sportgrößen waren eine Bereicherung für das Turnier und alle spielten feinstes Golf“, freute sich Organisator und Behinderten Golf-Club-Präsident Georg Kronberger.

Engel und Hirschbühl neue Vierer-Meister
Die überragende Mannschaft des Turniers waren der Lokalmatador Markus Hirschbühl vom GC Riefensberg sowie der Steirer Daniel Engel, der als erster Golfspieler mit Behinderung den Golf-Award im letzten Jahr e Brutto- als auch in der Nettowertung waren die beiden Österreicher nicht zu schlagen. In der Bruttowertung setzten sie sich gegen den Kitzbüheler Fritz Monitzer und den Oberösterreicher Roland Mayer durch. Patz drei holte die holländische Paarung Hans van Elven und Frans Harmsen. In der Nettokategorie landete die italienische Paarung Vincenzo Curtoni und Alessandro Giacomelli sowie Johann Stögmüller mit Partner Hans Peter Mause auf den Plätzen.

Die Int. Vierer-Meisterschaft war geprägt von extremer Hitze, mit Temperaturen bis 35 Grad. „Das war nicht nur anstrengend für die Spieler, sondern führte auch die Powergolfer an die Leistungsgrenzen. Zudem stellte der schöne und interessante Platz durch so manche Steigung eine besondere Herausforderung dar“, beschreibt Teamcaptain Roland Mayer. Komplett anders präsentierte sich das Wetter am Samstag, dem Finaltag: Durch den Regen und 8,5 Grad Außentemperatur musste der Start verschoben werden. Nach einer neuerlichen Verschiebung auf 12:30 Uhr musste der Finaltag endgültig abgesagt werden. „Die Gefahr war für die Rollstuhlfahrer einfach zu groß und wegen der extremen Nässe wurden die Cars auch nicht mehr zugelassen“, beschreibt Kronberger. Damit blieb den Veranstaltern nichts anderes übrig, als die Ergebnisse des ersten Spieltages zu nehmen und damit nach einem Tag die Sieger zu küren. Abgerundet wurde das Meisterschaftswochenende mit der Siegerehrung auf der Schönebachalm. „Dort organisierte Christian Greber von der Firma Furore einen tollen Vorarlberger Abend mit köstlichen Käsknöpfli. Vielen Dank allen Partner, dem Golfclub und vor allem Christian für die hervorragende Unterstützung“, beschließt Kronberger.

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