Montag 22. März 2010, 21:03 Uhr

Gösser Open [0]

Gut, besser – Gösser Open

Wiegele verteidigt mit einem Jahr „Verspätung“ den Titel bei den Gösser Open, doch die Nemecz-Brüder haben sich für den steirischen Golf-Klassiker von 30. April bis 2. Mai viel vorgenommen.

Foto: GEPA-pictures/Gösser Open

Es ist heute noch immer das Gesprächsthema Nummer eins im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz! Das ebenso dramatische wie denkwürdige Stechen zwischen Martin Wiegele und dem Italiener Emanuele Lattanzi, das die Gösser Open im Jahr 2008 erst am siebenten Extraloch zugunsten des Lokalmatadors entschied. Im Gegensatz zum Vorjahr, als Wiegele schweren Herzens sein Antreten bei den Gösser Open aufgrund einer Terminkollision mit einem European-Tour-Event in Spanien absagen musste, steht er in diesem Jahr bei der 18. Auflage des mit 40.000 Euro dotierten Traditionsturniers wieder am Abschlag. „Ich habe schon überall auf der Welt gespielt, aber das Turnier in Maria Lankowitz ist für mich etwas ganz Besonderes – und wird es auch immer bleiben“, kann der Grazer, der seinen Titel bei den Gösser Open quasi mit einem Jahr „Verspätung“ verteidigt, den Auftritt beim Turnier in seiner engeren Heimat schon gar nicht mehr erwarten.

 
Ein Spaziergang zum Sieg wird es für Wiegele angesichts der immer stärker werdenden Starterfelder auf der Alps Tour, zu der die Gösser Open bekanntlich zählen, mit Sicherheit nicht werden. 132 Professionals und Amateure aus nicht weniger als 15 Nationen stehen auf der vorläufigen Nennliste – darunter je 14 Spieler der Golf-Großmächte England und Spanien, gleich 26 Akteure aus Frankreich oder 22 aus Italien. „Die Dichte auf der Alps Tour wird immer großer. Ich werde mein bestes Golf zeigen müssen, um bei den Gösser Open um den Sieg mitspielen zu können“, weiß Wiegele.
 
Neben den arrivierten Professionals wie Jürgen Maurer (Sieger 2006), Michael Moser oder Uli Weinhandl wird das Hauptaugenmerk beim diesjährigen Turnier auch auf den hochtalentierten steirischen Amateuren Lukas und Tobias Nemecz liegen. Das Brüderpaar aus Graz hat Österreich in der Vorwoche beim Sherry Cup im spanischen Sotogrande vertreten, wobei Lukas Nemecz mit dem neunten Platz in der Einzelwertung seine Qualitäten einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellte. „Die Gösser Open sind der nächste wichtige Prüfstein für mich. Ich freue mich schon sehr auf den Vergleich mit Martin Wiegele“, so der Führende der österreichischen Amateur-Rangliste. Lukas’ Bruder Tobias, Nummer eins im heimischen U18-Jugend-Ranking, gibt sich ebenfalls angriffslustig. „Ich habe nichts zu verlieren. Mein Ziel sind die Top 30 – wenn es mehr wird, bin ich auch nicht böse."
 
Weitere Informationen gibt es hier
Die Gösser Open gehen vom 30. April bis 2. Mai im GC Erzherzog Johann über die Bühne!

 

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