Donald gewinnt 4-Mann-Stechen [0]

Padraig Harrington (IRL, T20., -7) erwacht mit dem Platzrekord (61 Schläge) bei der Transitions Championship in Florida nur in Runde eins aus seinem golferischen Tiefschlaf. Luke Donald (ENG) ist mit seinem Sieg erneut Nummer Eins der Welt.

Padraig Harrington (IRL) kann auf einige große Erfolge in seiner Karriere zurückblicken. Doch nach der Siegesphase, mit drei Majors in zwei Jahren, reisst der Faden ab und der Ire entscheidet sich für einen Neustart. Er feuert seinen Coach, Bob Torrance,  beginnt seinen Schwung umzubauen und begibt sich im Bereich Mentaltraining in die Hände von Dave Alred, der bereits Luke Donald (ENG) an die Weltspitze verholfen hat. „Mein Bild ist, dass ich in den letzten 18 Monaten besser gespielt habe, als es meine Ergebnisse gezeigt haben, aber ich sehe gesamt eine Aufwärtstrend“ so Harrington. Die Schwierigkeiten mit der Umstellung steckt der dreifache Major Sieger jedoch gelassen weg. „Auch wenn die Scores hoch sind, es gibt keine Tiefpunkte als Profigolfer, denn es gibt wichtigere Dinge im Leben als den Golfscore. Eine Runde mit Special Olympics Golf Champion Tyler Whitehurst oder der schwere Unfall der Cousine meiner Frau, die seither im Rollstuhl sitzt öffnen die Augen für die wirklich wichtigen Dinge“.

Und spätestens in der ersten Runde ist der gefühlte Aufwärtstrend auch in Zahlen zu sehen. Eine fehlerfreie Auftaktrunde mit 10 Birdies, jeweils fünf auf den Front und Back Nine, bescheren Harrington nicht nur die Pole Position bei der Transistions Championship in Florida, sondern auch den neuen Platzrekord auf dem Innisbrook Resort. Mit 61 Schlägen (-10) schrammt der Ire nur hauchdünn an der magischen Nummer in den 50ern vorbei. „Ich würde liebend gerne sagen, dass ich so gut bin, dass negative Gedanken nicht in meinen Kopf kommen, aber sie tun es“ spielt Harrington auf die Überlegungen während der Runde zu einem möglichen Rekordscore an. Das Birdiepulver ein wenig verschossen bringt es Harrington am zweiten Spieltag nur auf einen Schlaggewinn, muss jedoch drei Bogeys einstecken. Nach der 73 (+2) in Runde zwei, kann der Ire auch am dritten Tag nicht auf den Birdiezug aufspringen. Drei Birdies bei vier Schlagverlusten bedeuten die 72er Runde (+1) und den geteilten zehnten Rang vor dem Finale. Und auch am letzten Spieltag schafft es der Majorsieger erneut nicht die 70er Marke zu brechen. Mit 71 Schlägen (Level Par) reicht es am Ende nur für den geteilten 20. Rang.

Die britische Ehre retten in dieser Woche Luke Donald (ENG). Der Engländer spielt sich mit 13 unter Par in das Playoff mit Rookie Sang Moon Bae (KOR), Jim Furyk (USA) und Robert Garrigus (USA). Mit der schlechtesten Ausgangslage nach dem Abschlag im Semi Rough, platziert Donald seinen Ball 3 Meter am Loch und kann als einziger den Putt zum Birdie verwerten. Mit dem Sieg der Transistions Championship holt sich der Engländer den Titel der Nummer Eins der Welt von Jungstar Rory McIlroy (NIR) zurück.

 

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