Golf für Zwischendurch [0]

Power Play heißt die neue Mode im Golfsport: Zwei Fahnen auf dem Grün sorgen für schnellen Spielspass und Risikobereitschaft wird belohnt.

Für Modernisierungen ist der sehr traditionelle Golfsport noch nie bekannt gewesen, doch nun soll es zu einer Revolution kommen. Mehr Tempo und Strategie sind es, die nach dem Erfinder der Power Golf Idee, dem britischen Amateurchampion Peter McEvoy, in den Golfsport gebracht werden sollen. Statt 18 Loch wird nur auf 9 Löchern gespielt, dafür stehen auf jedem Grün gleich zwei Fahnen zur Auswahl. Eine leichte, weiß gekennzeichnete Fahne und eine riskante, in der Nähe von Hindernissen platzierte schwarze Fahne kann der Golfer auf dem Grün anspielen. Die schwarze, für deren Wahl Extrapunkte erreicht werden können, jedoch nur dreimal auf den ersten 8 Löchern. Auf der letzten Bahn kann man mit Risiko dann nocheinmal punkten, bekommt jedoch bei einem Bogey einen Abzug von drei Punkten.

Eine Variante die mittlerweile auf 400 Plätzen weltweit, in 30 Länder, sowie  auch in Form von Turnieren gespielt werden kann und 2007 erstmals der Presse präsentiert wurde. Nun soll mit einem Event am 30. Mai  im Celtic Manor Resort bei Newport, dem Austragungsort des Ryder Cup 2010, dieses Format der Öffentlichkeit präsentiert werden und seine Beliebtheit steigen. Auch Gary Player, Ian Woosnam, John Daly, US Open Champion Graeme McDowell, Colin Montgomerie und Paula Creamer werden daran teilnehmen und zeigen sich von der Idee überzeugt.

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