Blog von Klaus Nadizar
PGA Show Orlando 2011 [0]
NACHGEREICHT: sehen Sie hier Klaus Nadizars Bilder aus Orlando!
29. Jänner:
Schluss & aus! Beinahe blitzartig löst die sich PGA Show ab Samstagnachmittag auf. Man spürt allerseits einen zarten Lagerkoller, dennoch verliert keiner der Aussteller die Fassung: „Great, that you found your time visiting us” grinsen dich die armen Teufel aus der Abteilung „Innovationen & Teaching Aids” an; einer erklärt mir, warum sein „Reverse-Pivot-Verhinderer” eigentlich den Award für das innovativste Produkt der Show verdient hätte. Verzweifelt sinken die Preise von hoffnungsvoll ausgestellter Show-Ware: Was am Donnerstag noch für stolze 50 Euro über den Ladentisch ging, ist am Samstagnachmittag für 5 Euro wohlfeil…
Man muss nur wissen, wann man zuschlägt…
Am letzten Tag habe ich die Ehre, mit einem echten Entrepreneur zu plaudern, und das tatsächlich innovativste Produkt der PGA Show 2011 zu testen… Das amüsante Interview dazu lesen Sie in der ersten Ausgabe der Golfrevue
Um die Spannung aber ein wenig Richtung Cliffhanger zu trimmen – wir sind ja schließlich in Disney-Country – sei nur so viel verraten: Ein Geckofuß ist das Logo dieses Produkts, das auf der Messe für richtig frischen Wind gesorgt hat! Und benannt ist es nach einem Paß in der Schweiz… Na? Alles klar?
Und dass die Kamera wieder mal keinen Kontakt mit meinem Computer aufnehmen wollte, daran haben Sie sich bestimmt schon gewöhnt. Deshalb: Mattscheibe bis nächste Woche, wenn wir in unserer Homebase in Wien 2 den Schaden beheben, und eine prächtige Dia-Show nachreichen werden… Sofern ich am Sonntag New Yorks Schneechaos entkommen… Daumendrücken erlaubt!
Das war’s vorerst von der PGA Show in Orlando, Florida.
mfg
Klaus Nadizar
28. Jänner:
Dank mutiger Aufnahme der dimplomatischen Beziehungen zu den US-Kolleginnen im Presse-Zentrum, sind nun auch die Fotos überspielt: Eine an sich simple Lösung, ein Kartenlesegerät, sorgt für das jähe Ende aller Kalamitäten.
Wenngleich: Über 5 Gigabyte an Pixel brauchen ihre Zeit um überspielt zu werden, und noch viel mehr, um aussortiert, bearbeitet, etc…
Daher verwöhne ich Sie hier mit einer kleinen, homöopathischen Auswahl an lichtbildnerischen Highlights – soweit. Ist die mühsame Aufarbeitung finalisiert, gibt’s eine Dia-Show und mehr…
Was sonst noch geschah…
Bin nach nunmehr 30 Runden durch das üppig angelegte Show-Areal zur Erkenntnis gekommen, dass 85 Prozent der Produkte uns allen nicht wirklich weiter helfen, bessere Golfer zu werden. Und das obwohl ein Teil die wildesten Blüten treibt:
Das Tee!
Was uns da an marktschreierischen Versprechen an den Kopf geworfen werden, ist schier abenteuerlich: 4 Yards mehr, kein Slice und nie wieder Ehekrach (letzeres ist erfunden, ich gestehe!). Teflon beschichtet, ergonomisch geformt und wenn auch aus Plastik zu 100 Prozent recyclebar – die Anzahl der Jahrhunderte bis zur endgültigen Verrottung stehen nicht am Beipacktext…
Um diesem Trend Rechnung zu tragen, verlosen wir nun 5 (!) der innovativsten Tees der Show 2011 unter redaktion@golfrevue.at
Prost & bis bald!
27. Jänner 2011:
Jetzt geht’s also los, und die Erwartungen sind hoch gesteckt: Wer lüftet das Geheimins des selbst schwingenden, geraden Driver? Kommt gar ein neuer Ball, 50 Meter weiter fliegend, vielleicht? Ein Rescue, mit dem man sich sogar aus den Mangrovenwäldern befreien kann?
Leider müssen wir darauf noch warten, denn technologisch scheint aktuell der Plafond erreicht. Wohl gibts doppelwändige Fairwayholzer mit dem COR-Wert eines Drivers, neues Dimpeldesign und quasi nahtlose Bälle und den Tour-Fitting-Van im eigenen Bag (dank zigfach verstellbarer Driver), aber den ganz grossen Knüller habe ich noch nicht entdeckt – außer vielleich SNAG Golf, eine Firma, die ein kindergerechtes Golfsystem (mit Schlägern und allem Drum und Dran) vorstellt – so was würde ich mir in jeder zweiten Volksschule in Österreich wünschen – Fotos folgen, wenn die Kamera sich wieder mit meinem Computer verträgt!
Dann treff ich Alex Thompson, das 15-jährige Wunderkind (mit RedBull als Sponsor) am Puma-Stand bei der VIP-Party. Ich bin kein VIP, hatte nur das Glück, dass man mich als Österreicher – und damit als RedBulle – einfach in Lexis – so darf ich sie jetzt nennen – Schlepptau rein gelassen hatte.
Greg Norman – real – war auch und podiusmdiskutierte, Davis Love III – via Skype am Bridgestone-Stand – ebenso, plus eine kleine österreichische Delegation: Thomas Reiter (Golftech), Evelyn Gruber (Golf Travel Consulting), Kurt Bukowski (Golf TV1) sowie Klaus Kaiser (Team Tours Brasil)…
Und am Freitag geht die Show weiter – und dann kaufe ich mir ein Kabel und ihr könnt dann endlich die Bilder zum Text genießen …
Sorry & bis morgen!
26. Jänner 2011:
Frohen Mutes, weil um 12 Uhr Ortszeit endlich auch die Sonne „Guten Tage” sagt, gehts auf die Range des Orange County GC, nur 45 Busminuten weg vom Convention Center, wo die Shuttlebusse an- und ablegen. Der Outdoor-Demotag steht am Programm und der Besucherzustrom ist GIGANTISCH!
Der Aufwand ebenso: Cobra&Puma gönnen sich für einige wenige Stunden ein hübsches Zelt und einen DJ, der das selbe beschallt. Draußen serviert man Alex Thompson, der kommende US-Golfstar. TaylorMade&Adidas baut für den Demotag eine eigene Tribüne auf der Range auf und auch die anderen BigBrands wie Titleist, Callaway, Wislon, Nike oder Adams lassen sich nicht lumpen, wenngleich Puma & Adidas im altbewährten Wettstreit sich gegensetig zu übertreffen versuchen…
Mein Favorit – und ich verspreche, das Video dazu wird nachgereicht – ist SNAG Golf, eine sensationelle Art, den Golfsport Kindern näher zu bringen!
Jetzt werde ich mich wieder den technischen Problemen zuwenden… Und in 3 Stunden geht’s auf der Show los, die um 8 Uhr ihre Pforten öffnet….
Bis morgen!
PS: Die USA bemüht sich gerade redlich, mich wieder milde zu stimmen, und ein erster Schritte ist getan: WLAN im Shuttlebus zum Demotag finde ich ziemlich lässig, wenngleich ich nicht weiß, ob wir in 20 Jahren draufkommen werden, dass das mikrowellisieren der Erdöberfläche unser Gesundheit nicht zuträglich ist… Aber ganz aktuell war das eine geniale Erfahrung…
25. Jänner 2011:
Damit kein Neid aufkommt, eine kurze Einführung in das Thema „Anreise nach Orlando”: 10 Stunden Wien-New York, eine Stunde Schlangestehen bei der Einwanderungsbehörde, mit der grimmigsten Schalterbeamtin ever, noch mal 3 Stunden von New York nach Orlando, zum Drüberstreuen einen Tornado-Warnung, 20 Minuten im Flugzeug warten, weil das Gate nicht fertig ist und dann, nach 22 Stunden Anreise minus 6 Stunden Zeitverschub: REGEN!REGEN!REGEN!
Immerhin: Das Hotel, ein schmuckes 2-Sterne-Haus, direkt an einem kaum befahrenen, vierspurigen Highway, liegt verkehrsgünstig, quasi um die Ecke des Convention Centers, wo sich ab Donnerstag drei Tage lang der Nabel der Golfwelt befindet, zumindest, was die Ausrüstung betrifft.
Weil aber der Regen in den letzten Tagen recht heftig war, startet schon der erste Programmpunkt, der Demotag mit Verspätung….
Für die restlichen drei Tage ist herrliches Wetter angesagt, was dann aber ohnedies powidl ist, weil Indoor gearbeitet wird.
Kurz vor Mitternacht (Orlando-Zeit) reicht es dann!
Prost & bis morgen

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