Vorschau: Lyoness Open [0]

Vom 25. bis 28. Juli finden im Diamond Country Club in Atzenbrugg die Lyoness Open powered by Greenfinity statt. Die Golfrevue hat dem Club bei den Vorbereitungen zu Österreichs einzigem European Tour Event über die Schultern geschaut.

 

Eigentlich ist er immer da – aber man findet ihn nicht so leicht. Wenn man Craig Parkinson, den Head Greenkeeper des Diamond Country Club, treffen will, um sich von ihm die Geheimnisse exzellenten Greenkeepings auf European-Tour-Niveau verraten zu lassen, muss man auf dem weitläufigen Gelände schon ein bisschen nach ihm suchen. Denn wie es sich für einen guten Greenkeeper gehört, ist Parkinson vor allen Dingen auf der Anlage unterwegs. Gerade jetzt ist das für ihn und sein Team ausgesprochen wichtig. Die heiße Phase der Vorbereitung auf die Austrian Golf Open, die heuer erstmals unter dem Namen Lyoness Open ­powered by Greenfinity firmieren, hat begonnen. Für den 42-jährigen Engländer und sein 16-köpfiges Team heißt das: volle Konzentration, damit der Platz nicht nur in exzellentem Zustand ist, wenn sich Wiesberger und Co Ende Juli in Atzenbrugg eine Autostunde nordwestlich von Wien ein Stelldichein geben, sondern auch die Maßgaben der European Tour erfüllt.

 

 

Parkinson sieht die Open als dauerhafte Herausforderung. „Wir bereiten den Platz ja nicht nur spe­ziell für die Open vor“, erklärt er, „er bekommt natürlich besonders viel Pflege, aber eigentlich sieht man hier das Ergebnis permanenter Arbeit über das ganze Jahr.“ Er wirkt erstaunlich gelassen dafür, dass sich in einigen Wochen die europäische Golfelite auf seinem Platz tummeln wird, so wie beinahe sämtliche Angestellten des Diamond CC im Hinblick auf das nahende Großereignis eine bemerkenswerte Souveränität an den Tag legen. Das mag Routine sein, schließlich finden die Open nun bereits zum dritten Mal in Atzenbrugg statt. General Manager Michael Moser beispielsweise nimmt das Turnier schon fast mit einem scherzhaften Schulterzucken hin: „Im Endeffekt liegt viel Organisatorisches beim Veranstalter. Wir sind ja lediglich der Austragungsort, aber natürlich arbeiten wir eng mit dem Veranstalter zusammen und kümmern uns in erster Linie um die regionalen Dinge, die Straßenabsperrungen, die Volunteers, die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren.“ Was sich nach relativ wenig Aufwand anhört, relativiert sich, wenn Moser auf die Tatsache zu sprechen kommt, dass der Diamond CC in erster Linie seine Räumlichkeiten und vor allen Dingen den Platz zur Verfügung stellt.

Neugierig geworden? Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Golfrevue!

 

Ähnliche Artikel aus dem Archiv

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar