Vorschau: Lyoness Open [0]

Einen Monat vor dem Heimspiel der European Tour breiten wir das Thema Lyoness Open auf über 10 Seiten aus. Mit Tipps für Fans, Interviews und Hintergrundgeschichten.

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Was wir schon immer wissen wollten

INTERVIEW – Ein Mittwoch im April, ein wunderbares Hotelzimmer, drei fantastische Tour-Pros und viele Fragen. Heraus kommt ein entspanntes Gespräch über das Leben, die Liebe und die Lust am Golf. Mit Markus Brier, Martin Wiegele & Bernd Wiesberger …

Golfrevue: Vier Heimsiege gab es bereits, aber noch kein Österreicher konnte je seinen Titel in der Heimat verteidigen. Liegt ein Fluch auf dem Turnier?

Wiesberger: Scheint so, aber ich hoffe, dass wir diesen Fluch heuer beenden können und den Sieg wieder einfahren können. Auf -jeden Fall wird es bestimmt ein Spitzenturnier.

Golfrevue: Markus & Bernd haben das Turnier schon gewonnen, Martin. Heuer wärst dann du an der Reihe.

Wiegele: Eigentlich schon. Ich habe mich im Vorjahr von Bernd inspirieren lassen und habe seinen Triumph live im Fernsehen mitverfolgt und co-kommentiert. Es ist auch das einzige Turnier, das mir in Österreich fehlt: Auf der Alps Tour habe ich die Gösser Open gewonnen, auf der Challenge Tour die Kärnten Golf Open. Und das wäre natürlich fein, auch in Atzenbrugg auf European-Tour-Niveau zu gewinnen.

Golfrevue: Markus, du hast in Österreich schon dreimal gewonnen: einmal am Murhof, zweimal in Fontana, einmal davon auf der European Tour. Sind aller guten Dinge vielleicht vier?

Brier: In dem Fall nehm ich das gerne …

Golfrevue: Was muss dafür heuer anders werden?

Brier: Ich muss auf jeden Fall mehr Birdies machen. Aber das wird schwierig, weil der Bernd so viele Birdies macht. Ich muss einfach wieder mal g’scheiter Golf spielen, und dann werde ich schon wieder gewinnen.

Golfrevue: Ihr seid alle drei schon länger auf der Tour, wir sitzen hier in einem Hotelzimmer: Wie sehr geht euch das dauernde Herumzigeunern auf die Nerven. Oder taugt euch das?

Wiesberger: Zum Teil ist es Part of the Game. Wer nicht gerne reist, braucht erst gar nicht -Profigolfer werden. Aber in einem Hotel wie diesem hier hätte ich kein Problem, jede Woche zu wohnen. Aber das spielt’s halt nicht immer. Natürlich ist es nicht immer lustig, Zeit auf Flughäfen und in Hotels zu verplempern. Aber wie gesagt: Das gehört zum Beruf dazu.

Neugierig geworden? Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Golfrevue!

 

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 Was Golf in Atzenbrugg wirklich wert ist

HEBELWIRKUNG – Große Golfturniere wie die Lyoness Open stellen vor allem für die Region, in der sie stattfinden, einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Sie schaffen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Image. Über Steuerein-nahmen profitiert sogar der Staat.

Natürlich waren es die Schweizer. Es sind immer die Schweizer, wenn es darum geht, als erste -einen Sachverhalt genau zu -erfassen, um den sich bisher niemand gekümmert hat. Also fragten sich die Eidgenossen vor einigen Jahren, was ein Golfturnier für die Menschen und die Wirtschaft jener Region bringen könnte, in der es stattfindet. Sie führten eine Studie durch und siehe da: Sogar in der golferisch wenig entwickelten Schweiz ist der wirtschaftliche Effekt nicht zu unterschätzen. Rund elf Millionen Franken, fand die Universität in Luzern heraus, bringen die schweizerischen Golfevents dem Land gesamt an Wertschöpfung. Das sind immerhin neun Millionen Euro.

Da liegt der Verdacht nahe, dass sich der Sachverhalt in Österreich ähnlich verhalten könnte. Immerhin sind wir seit Markus Brier, Bernd Wiesberger und je einem großen Event der European Tour der Männer sowie der Damen kein weißer Fleck mehr auf der euro-päischen Golflandkarte.

Epizentrum aller heimischen Golfaktivitäten ist derzeit Niederösterreich, hier finden beziehungsweise fanden mit den „Lyoness Open“ sowie den „Uniqa Ladies Golf Open“ (bis 2012) die beiden großen Turniere statt. Das Land Niederösterreich, welches beide Events seit Jahren unterstützt, hat sich den Rückfluss seines Investments genau angesehen und nach Schweizer Vorbild eine Untersuchung in Auftrag gegeben.

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