Trauminsel Mauritius [0]

Was eine Insel ausmacht, ist das viele Wasser ringsum. Aber erst feinster Sandstrand, ein paar Golfplätze und nicht zuletzt ­geniale Hotels samt unfassbar freund­lichen hilfreichen Geistern machen ­daraus Urlaub. Voilà Mauritius!

Die direkte Nachbarschaft draußen im ­Indischen Ozean hält sich in Grenzen: Ré­union liegt 132 nautische Meilen entfernt, zehn Stunden per Schiffspassage. Knapp 700 Kilometer weiter, also in Summe ein bisserl weiter als Wien–Mailand, ankert Madagaskar vor Afrika. In die andere Richtung braucht es schon etwas mehr Geduld: Außer Rodrigues gibt’s bis Australien nur Ozean. Es ist recht ruhig in und um Mauritius, was uns zum Wesen des Urlaubmachens zurückführt: Entspannen.

Entsprechend überfallsartig setzt eine grundfeste Tiefenentspannung ein, zumeist beim ­ersten Schritt auf mauritischem Boden, also am Flughafen. Und das auch noch nach dem zwölften Besuch der Insel, die als landgewordene Fototapete neben anderen Klassikern wie etwa den Seychellen als Traumdestination ihre Existenz rechtfertigt. Aber den Seychellen fehlt es an Golf.

Erleichternd kommt hinzu, dass Mauritius nicht bechartert wird und uns keine Animateure vor dem Flughafen in Großgruppen trennen und einfangen wie einen Schwarm Schmetterlinge.

Dementsprechend ist die gesamte Hotellerie der Insel bestens beleumundet, die Gäste sowieso. Zumindest die meisten. Nach Mauritius jettet man nicht mal schnell hinüber, dieser Urlaub will von langer Hand geplant sein. Und Party ist sowieso nicht. Man geht mit der Sonne schlafen – zumindest hat man das Gefühl – und wacht mir ihr auf.

 

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