Stütz: Premiere auf der LPGA [0]

PREMIERE – Marina Stütz schenkt sich zum 20. Geburtstag ihr erstes LPGA Tour-Event in Arizona. Dass sie es sich ein bisschen selbst verdirbt stört die junge Linzern nicht im Geringsten.

 

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„Keine Frage: Der Cut wäre schon das Ziel gewesen. Aber es ist ja mein erstes Turnier. Ich bin sehr zufrieden mit mir.“ Mit diesen durchaus selbstbewussten Sätzen erklärt Marina Stütz uns (und wohl auch sich) den 109. Platz bei ihrem Premieren-Event auf der LPGA Tour und das damit leider freie Wochenende. Wie bei den Herren cutten in den USA auch bei den Damen die Top 70. Schließlich ist genug Preisgeld im Spiel: Beim LPGA Founders Cup ging es um 1,5 Millionen Dollar. Das sind gut vier LET-Events zusammen gerechnet – allein von der Dotation. Bei den Zuschauern ist es nicht anders: Riesige Tribünen rundum, auf der Range stehen Namensschilder.

Entsprechend euphorisch ist Marina Stütz im Vorfeld: „Ich habe noch nichts Vergleichbares erlebt. Das ist einfach unglaublich.“ Sie plaudert mit David Leadbetter, der unter anderem Michelle Wie in Phoenix betreut, gönnt sich ein paar Minuten Yani Tseng, die Nummer 1 der Welt, der sie beim Bälleschlagen zuschaut. Und Marina fühlt sich pudelwohl. Keine Scheu, keine falsche Bescheidenheit: „Ich gehöre hierher. Ich habe schließlich die Tourkarte geholt.“

Einzig die „Tutorials“, die sie als Neuling auf der LPGA machen muss, weisen Stütz als Rookie aus: 12 „Unterrichtsstunden“ stehen dabei am Plan, die gemacht werden müssen. Stütz: „Ich bin am Mittwoch bei einer arrivierten Spielerin beim ProAm mitgegangen. Dabei sollen wir lernen, wie man sich bei einem ProAm verhält. Auch wenn ich schon etliche gespielt habe: Das gehört einfach dazu, also muss man es machen.“

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