Ab an die Algarve [0]

Die Algarve gehört zu den klassischen Herbst- und Winterflucht-Destinationen, schließlich bleiben bei mehr als 3.000 Sonnenstunden im Jahr auch einige für die kühle Jahreszeit übrig. Bevor die Schläger in den Keller kommen, zog es Brigitte Vallazza also nach Vilamoura, um sich noch einmal richtig auszugolfen.

Einen Trip an die Algarve, die 155 Kilometer lange Südküste Portugals zwischen der spanischen Grenze und dem Kap San Vincente, kann man mit all den touristischen Must-Dos und den entsprechenden gängigen Eindrücken anlegen: Erkunden der traumhaften Strände und bizarr-monumentalen Felsküsten mit dem Mietauto; nächtigen in einer „Pousada“, übersetzt mit „Ort der Ruhe“, einer landestypischen Luxusherberge; am Abend schlemmen im idyllischen Fischerdorf, zum Beispiel eine „Cataplana“, den traditionellen Meeresfrüchteeintopf, und ein paar Gläschen „vinho verde“ dazu kippen; versinken in die melancholischen Klänge des Fado – und natürlich die Vielzahl verschiedenartiger Golfplätze bespielen.

Man kann seinen Algarve-Urlaub aber auch im Resort verbringen, wo bei Kost und Logis internationaler Standard geboten wird und die Annehmlichkeiten überwiegen. Das ist zwar weniger kontrastreich und auch wenig nah an Land und Leuten, dafür aber bequem, vor allem für Urlauber, die nur das eine wollen: genügend Golf in Schlagweite.

Vilamoura ist so ein Resort. Das Retortenkind des gepushten Tourismus in Portugal und die Lieblingssiedlung der Golfer ist nahe Quarteira positioniert – eine halbe Autostunde vom Flughafen Faro entfernt. Die Stadt am Meer ist nicht natürlich gewachsen, sondern Meter für Meter auf dem Reißbrett entstanden: Ein wohlhabender Bankier aus Lissabon ließ in den 1970er-Jahren auf knapp 2.000 Hektar einen ausschließlich dem Tourismus vorbehaltenen Ort konzipieren, mit einer supermodernen Marina, wo mehr als 1.000 Yachten ankern, gesäumt von zahlreichen Restaurants, Cafés (eins davon betreibt der portugiesische Fußballstar Luís Figo), Bars und Shops sowie von Sporteinrichtungen, einem Spielkasino, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Appartements sowie Villen mit insgesamt mehr als 35.000 Betten (!) und mittlerweile sieben Golfplätzen.

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