Schlägertest – die Eisen [0]

 

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Von Eisenmangel keine Spur

Driver und Hybriden haben wir Ihnen bereits in der ersten Ausgabe 2013 vorgestellt – jetzt heißt es: Alles Augenmerk auf die Eisen. Unser Testteam hat keine Mühen gescheut, um sämtliche Neuheiten der kommenden Golfsaison genau unter die Lupe zu nehmen. 36 Eisen standen zur Wahl, insofern sollte doch für jeden Leser der passende Schläger dabei sein.

Natürlich. Das Golfrevue-Schlägertest-Team ist dankbar. Waren doch die Tage zwischen dem 18. und dem 22. Februar im PGA Catalunya Resort nahe Girona an der Costa Brava eine willkommene Flucht aus dem harten mitteleuropäischen Winter in fast schon frühlingshafte Gefilde. Doch es sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass hier nur nach Urlaub klingt, was vier Tage harte Arbeit bedeutete. Nebenstehendes Bild beispielsweise entstand nach dem ersten Testtag und zeigt die zufriedene, aber durchaus erschöpfte Testcrew.

36 Eisen waren im Laufe von vier Stunden Range durch ingesamt 16 Hände gewandert, flankiert von vier Stunden Spiel mit den favorisierten Schlägern am schweren Stadium Course des PGA Catalunya. Hochgerechnet ergibt das lockere 1500 Bälle, die bei der Ergebnisfindung ihren Weg auf die Range und die 18 Bahnen mehr oder weniger gefunden haben. In der weiten Warenwelt der Schlägerhersteller erwiesen sich dabei heuer einige Firmen als durchaus positive Überraschungen. So setzt Callaway seinen bereits bei Drivern und Hybriden (siehe Schlägertest Teil I, Golfrevue 1/2013) eingeschlagenen Erfolgsweg auch bei den Eisen fort. Klassiker wie Titleist oder Ping überzeugen mit Kontinuität.

Und Neulinge wie Williams suchen aus der Verwandschaft mit dem gleichnamigen Formel1-Rennstall einen technologischen Vorteil in Sachen Material zu schlagen. Grundsätzlich stellt Oliver Tree, Materialexperte der Golfrevue, heuer einen Trend zum fließenden Übergang fest: „Geschmiedete (forged) Schläger sind meist kleiner und klassischer geformt. „Schöner“, würde der Purist sagen. Die präzisere Rückmeldung und bessere Steuerbarkeit solcher Eisen hat jedoch ihren Preis. Geschmiedete Schläger sind meist weniger tolerant was Fehlschläge angeht. Gegossene Köpfe hingegen verzeihen in der Regel mehr, dafür muss man Abstriche beim Feedback machen. Die Technologie ist in den letzten Jahren jedoch soweit fortgeschritten, dass die Grenzen mancherorts verschwimmen.

Neugierig geworden? Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Golfrevue!

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