Preview: GolfRange Bockfließ [0]

SNEAK PREVIEW – Stellen Sie Popcorn und Cola bereit. Was im Kino längst üblich ist, erleben Sie nun auch bei uns: Eine Vorpremiere der wohl besten Golfplatz-Neuerscheinung der letzten Jahre, unterfüttert mit einem völlig neuartigen Konzept. Voilà: GolfRange Bockfließ, der erste 18-Loch-Kurs im GolfRange-Verbund!

 

 

Was in den USA durchaus üblich ist, hat in Europa, zumindest in Mitteleuropa, noch nicht gegriffen: spezielle Namen für besondere Golfplätze. Dass sich der erste 18-Loch-Kurs der GolfRange-Gruppe nun nahtlos in diese Reihe einfügt, passt nicht ganz zu dem Bild, das dieser Platz auf den ersten Eindruck hinterlässt: GolfRange Bockfließ/Deutsch-Wagram klingt ein bisschen so, als würde sich Porsche für seinen neuesten Boliden einen Stadtteil von Stuttgart als Name aus­denken: etwa der neue Porsche Rotebühl. Hmmm …

Immerhin: Die Generation Google Maps hantelt sich auf diese Art einfacher virtuell ans Ziel, und der Routenplaner verspricht zarte 30 Minuten aus dem Zentrum von Wien aufs erste Tee. Vorausgesetzt, die letzten vier Ampeln, die uns Deutsch-Wagram vor den Kühlergrill wirft, spielen mit. Bockfließ also.

Wir stehen mit Christoph Schifter auf der großen Baustelle, die sich Ende September eigentlich nicht mehr als Baustelle präsentiert. Die dem Platz zugedachten üppigen 50 Hektar sind durchwegs grün, die braunen Flecken bestenfalls Makulatur. Einzig das Clubhaus, das sich als Self-Catering-Fertigteilhaus ­präsentieren wird, fehlt.

Schifter: „Wir hatten relativ gutes Wetter, die zwischendurch heftigen Regenfälle kamen zum richtigen Zeitpunkt, wenn man das so sagen kann: Dadurch konnten wir noch ein paar Schwachstellen festmachen. Das Clubhaus selbst ist in wenigen Tagen bezugsfertig, sobald alles andere fertiggestellt ist.“

Wobei: Die Schwachstellen, das waren ausschließlich einige wenige Stellen im Aufbau, und die sind allesamt ausgemerzt. Das Design ist unbestritten hervorragend. Als Regisseur fungierte Michael Pinner, der schon ­etliche Plätze in Österreich aus der Taufe hob. Vor­rangig innerhalb der Murhof Gruppe.

In Bockfließ hatte der Engländer ein tektonisches Bügelbrett als Werkstück zur Verfügung, die Endfassung desselben wird zur Platzeröffnung im Frühjahr die heimische Golf-Community verblüffen, positiv: Das einst flache Ackerland hat Pinner mithilfe von GPS-gesteuerten Raupen und Baggern – Schifter: „Kein Hügel, kein Grün und kein Bunker, der nicht dort steht, wo er hingehört“ – punktgenau in ein flottes Auf und Ab verwandelt. Zart erhöhte Tees, rollende Hügel, die die Fairways optisch proper voneinander trennen, und teils üppig ondulierte Grüns – der Kurs verspricht schon jetzt einiges und wird das auch halten. „Pinner hat den Platz genial geplant: Auch wenn fast alles eine offene Fläche ist, sieht man maximal zwei, drei Spielbahnen ein. Wir haben beim Bau der 18 Loch rund 200.000 Kubikmeter Erde bewegt“, sagt Schifter.

Munter-spannendes Layout
15 Loch bewegen sich in freier, einst flacher Landschaft, für drei Holes hat sich Pinner eine Art Amen-Corner einfallen lassen: Die Spielbahnen 7, 8 und 9 – ein Par 3, und zwei Par 4-Holes – führen wie aus ­heiterem Himmel durch einen Wald und sorgen für zusätzliche Abwechslung…

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