Interview: Bernd Wiesberger [0]

Von seinem Ausflug zur PGA Championship weiß Bernd Wiesberger nicht nur aus golferischer Sicht Interessantes zu berichten. Ein ganzes Golfbag voll Erfahrungen hat Wiesberger aus Kiawah Island mit zurück nach Europa gebracht.

 

– und den sportlich nicht allzu erfolgreichen Trip über den Großen Teich umgehend mit einem geteilten Platz sechs beim Omega European Masters in Crans-sur-Sierre vergessen gemacht. Was das für seinen Kontostand bedeutet und was in den USA ganz anders ist als daheim, berichtete Wiesberger der Golf­revue im Exklusivgespräch.

Was macht ein Bernd Wiesberger eigentlich mit seinem ganzen Preisgeld? Yacht, Häuser, Porsche?
Mmmh. Ja, die Porschesammlung ist jetzt komplett (lacht). Nein, im Ernst. Ich muss meine neue Couch aus dem Möbelhaus abholen, die hab ich mir gegönnt, und sonst kann ich es mir jetzt immerhin leisten, bei den Turnieren komfortablere Unterkünfte zu beziehen oder bequemer anzureisen. Aber generell gebe ich nicht so viel aus. Ein Auto hab ich mir schon letztes Jahr nach der guten Saison gegönnt.

Also keine Yacht? Kein Flieger?
Na ja, in Kiawah Island hat Tiger seine Yacht in den Nachbarhafen gelegt, da brauch ich schon noch ein paar Jährchen. Aber da wir in Österreich keinen Zugang zum Meer haben, zahlt sich das eh nicht aus. Privatjet ist in Europa auch nicht so das Thema, in Amerika ist das anders. Die Wege sind weiter, und es gibt mehr Flughäfen nahe der Spielorte. Viele der amerikanischen Jungs betreiben „Jet-Sharing“. Wenn man so viel unterwegs ist, macht das durchaus Sinn, um sich mehr freie Zeit zu verschaffen fürs Training oder zum Relaxen.

Blieb dir denn in den USA auch Zeit zum Relaxen? Was macht das Land mit einem, der dort Fuß zu fassen versucht?
Es ist schon ein spezielles Gefühl, dort aufteen zu dürfen…

 

Neugierig geworden? Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Golfrevue!

 

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