Interview: Bernd Wiesberger [0]

DAS ETWAS ANDERE INTERVIEW – Dass Bernd Wiesberger das beste Golf-Jahr seines ­Lebens hinter sich hat, ist bekannt. Mit uns hat er in seinem Saison-Rückblick nicht nur über schöne Schläge und böse Bunker gesprochen. Er hat auch erzählt, wo sein Lieblingsbaum steht, in welchem Taxi er sich am meisten gefürchtet hat, warum Rasen­mäher böse sein können und dass er Cheeseburger heißt.

 

Das Jahr 2012 geht in die ­österreichische Golf-Geschichte ein, und hauptverantwortlich dafür ist Bernd Wiesberger. Zwei Siege auf der European Tour, als erster Österreicher für ein WGC-Turnier in den USA und für das European-Tour-Finale in ­Dubai qualifiziert, All-Time-High eines Österreichers in der Weltrangliste, die Preisgeld-Million geknackt, Nominierung zum Aufsteiger des Jahres in Österreich – die Liste der Highlights ließe sich fortsetzen. Sein persönlicher Saison-Rückblick mit der Golfrevue ist aber einer mit Augenzwinkern. Da geht es auch um zerstörte Vierer-Eisen und persönliche Butler.

Bernd, welches war das schönste Hotel, in dem du ­heuer abgestiegen bist?
Auf Mauritius. Dort habe ich ein Pro/Am gespielt und im Anahita Resort gewohnt, das war paradiesisch. Sogar einen eigenen Butler hab ich gehabt, das war ungewöhnlich – und sehr ungewohnt.

Wo gab es das beste Essen?
Wenig überraschend bei den Italian Open. Im Piemont schmeckt’s immer gut. Und vielleicht ein bisserl überraschend beim BMW PGA Championship in Wentworth. Die Engländer sind ja jetzt weltweit nicht für ihre Küche berühmt, aber dort kocht während des Turniers ein Haubenkoch.

Die schwierigste Spielbahn?
Kiawah Island, US PGA Championship, 2. Runde, 13. Loch. Das war Irrsinn. Das Par 4 war mit 460 Metern nicht wirklich kurz. Rechts Wasser, links Dünen und Pottbunker. Dazu hab ich vier (!) Schläger Gegenwind gehabt. Driver, Dreier-Eisen, Chip, Putt zum Par. Das war der pure Kampf.

Der tiefste Bunker?
In St. Andrews, die „Coffins“ am 13. und „Hell’s Bunker“ am 14. Loch. Wenn der Ball drin landet, kannst schon beginnen, dich mit einem ­Bogey anzufreunden. Man kommt aus diesen Dingern nicht unfallfrei heraus.

Wo findet man das raueste Rough?
In Abu Dhabi. Der Platz ist nicht unfair. Aber wenn du im Rough bist, kannst du den Ball meistens nur noch raushacken. Ein normaler Schlag ist fast nicht möglich.

 

Neugierig geworden? Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Golfrevue!

 

 

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