Indoorgolf: Schutz dem Schwung [0]

Wenn Nebel, Kälte und Schnee die Kontrolle über die Plätze übernehmen, die Clubs ihre Pforten schließen, tun sich quer durch Österreich andere Türen auf. Und das Schöne daran: Es gibt keinen Part Ihres Spiels, der nicht auch dort sicher durch den Winter kommt.

Wir kratzen ein letztes Mal mit einer harten Bürste durch die Grooves unserer Schläger, klopfen die störrischen Grashalme aus unseren Spikes und stellen dann unser gesamtes Equipment zur Überwinterung in den Keller. Das war früher. Heute ist wahlweise Sonne und Süden, oder Heimat und Indoor. Und für Letzteres brechen wir an dieser Stelle eine Lanze, hat sich die Indoor-Szene doch aus den muffig-feuchten Kellerlokalen emanzipiert und pflegt ein heimeliges Dasein. Wohnzimmeratmosphäre mit Hightech-Support, könnte man sagen. In den meisten Fällen sogar mit Parkplatz-Anschluss. Alles in allem ein Gesamtpaket, dass es uns einfach macht, das während der Saison Erlernte schmerzfrei durch den Winter zu bringen.

Österreichs Indoor-Anlagen unterscheiden sich zwar in Größe und Angebot – eine Auflistung aller Center finden Sie übrigens auf www.golfrevue.at sowie in der letzten Ausgabe (7/2011, Seite 27) – doch haben sie eines gemeinsam: Sie sind unsere Oasen vor der Haustüre im tiefen Bunker namens Winter. Und dem schlagen wir dank immer ausgeklügelterer Technik der Simulatoren grandios ein Schnippchen: Innerhalb weniger Sekunden sind wir wahlweise in Pebble Beach, Valderrama oder was wissen wir wo, oder erlauben dem Gerät uns Auskunft über Launch-Angle, Carry-Länge und Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erteilen. Und wer mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist: Auf etlichen Indoor-Stützpunkten ordinieren vorzügliche Pros, die die ausgefeilte Technologie der Simulatoren zum Nutzen einer verbesserten (Schlag-) Technik verwenden (Siehe Kasten rechts: Simon Tarr’s Tipps).

Neugierig geworden? Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Golfrevue!

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