Günstig Golfen [0]

Der frühe Vogel schnappt den Wurm

Günstig golfen, made by yield management. Was Fluglinien uns vortanzen, können wir bei schlauer Planung auch am Golfplatz umsetzen. Und das in jeder gewünschten Ausprägung: Vom Regen- bis zum Gourmet-Greenfee gibt‘s quer durch Österreich ausreichend Möglichkeiten die Brieftasche zu entlasten.

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Der Hochsommer kommt und die Tage werden länger. Für uns Golfer am wichtigsten: Das Zeitfenster einer möglichen Runde verlängert sich deutlich. Frühaufsteher haben die Möglichkeit im Dunst der ersten Sonnenstrahlen den Tag am Golfplatz zu empfangen. Während die Gemütlicheren auf den Sonnenuntergang am 18. Fairway schwören. Toll, dass bei beiden Varianten auch die Möglichkeit zum Geldsparen besteht. Immer mehr Clubs reduzieren für die Tagesrandzeiten ihre Spielgebühren.

In Zeiten härteren Wettbewerbes profitieren Konsumenten vom Preiskampf der Anbieter. Der Trend zu flexiblen Preisen nennt sich Yield Management und kommt aus dem Flugverkehr. Schon lange verkaufen Airlines für ihre Flüge deutlich mehr Sitzplätze als vorhanden. Mit Hilfe statistischer Modelle ist eine genaue Vorhersage der Nachfrage möglich. So werden bei hoffnungslosen Fällen unglaublich günstige Lockangebote möglich. Die komplizierten finanzmathemathischen Formeln gelten auch im Golfmarkt. Preislich besonders interessant sind die Zeiten schwächerer Auslastung. Wer gegen den Trend spielt gewinnt. Die Clubs profitieren indem sie Produkte verkaufen, die knapp über dem Deckungsbeitrag Ertrag einbringen.

Möglichkeiten für Sparsame 

Der Klassiker unter den ermäßigten Spielgebühren ist das Sunsetgreenfee. Wenn sich der Golftag zu Ende neigt, senken fast alle Clubs die Spielgebühr. Und was gibt es Schöneres als in der untergehenden Sonne die Hitze des Tages zu verabschieden. Auf manchen Golfplätzen kommt mittlerweile ein zeitabhängiges Rechenschema zum Einsatz. Für jede Teetime sind zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Preise fällig. Fast immer gilt: Wer außerhalb der Rush-hours spielt, zahlt deutlich weniger. Früh aufstehen oder ein alternatives Tagesprogramm sind die Voraussetzungen.

Eine weitere Möglichkeit besonders günstig über die Runden zu kommen sind Kombipreise aus Spielgebühr und Menüangeboten. Viele Wirte verwöhnen die Golfer mit kulinarischen Highlights, die im günstigen Greenfee schon enthalten sind. Wie in der großen Handelswelt freuen sich auch Golfplatzbetreiber über Großkunden. Mit der Investition in einen 10er-Block sind oft deutliche Preisabschläge verbunden. Achten Sie allerdings darauf, ob die Streifenkarte auch am Wochenende Gültigkeit, beziehungsweise ein Ablaufdatum hat und ob sie übertragbar ist.

Golfende Urlauber kommen besonderes günstig weg, wenn sie in so genannten Gründer­hotels absteigen. Bei den meisten österreichischen Clubs ist touristisches Budget verbaut, die ­Hoteliers können ihren Kunden interessante Sonderkonditionen anbieten. Nicht weniger attraktiv ist die bevorzugte Behandlung von Gästen bestimmter Häuser (Stichwort: Teetimes). Abschließend sei erwähnt, dass viele Clubs saisonabhängige Sonderangebote anbieten. So wird zur Bewerbung neuer Einrichtungen oder anlässlich runder Jubiläen das Greenfee gesenkt. Wie bei den vorangegangenen Angeboten gilt: Wer beim Greenfee ­sparen will, der muss sich rechtzeitig erkundigen, und die ­Möglichkeit haben seine Golfausflüge entsprechend flexibel zu planen.
Weitere tolle Möglichkeiten um beim Aufteen Geld zu ­sparen finden Sie auf Seite 18 in diesem Heft. Unsere Übersicht der interessantesten Angebotskarten führt Sie zu mehr überraschend günstigen Schnäppchen.

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