ET Tourschool – Final Stage [0]

Das Vogerl namens Glück

Tourschool Finale 2009

Eben noch jubelt man über sechs Österreicher, die es zum Tourschool Finale schaffen – so viele wie noch nie! – und sechs Tage später herrscht ­Katerstimmung. Martin Wiegele und Bernd Wiesberger kämpfen zwar bis zum letzten Schlag um eine Tourkarte, am Ende wird’s eine Nullnummer in rot-weiß-rot.

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Es hat nicht sollen sein. Wohl schaffen Bernd Wiesberger (o.) und Martin Wiegele (u.) souverän den Cut nach vier Runden, an den beiden Finaltagen können aber beide nicht mehr ausreichend zulegen. Wiesberger landet am Ende auf Rang 58, Wiegele beendet seine fünfte Tourschool auf Platz 46. Auf die Tourkarte fehlen den beiden fünf, beziehungsweise drei Schläge. Immerhin: 2010 wird das bislang größte rot-weiß-rote Pro-Team die Challenge Tour bevölkern.
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Das österreichische Sextett hat sich bei den Tourschool Finals ein wenig zu oft in der Klaviatur vergriffen. Dabei haben wir noch allesamt gejubelt über die Rekordanzahl von sechs österreichischen Tourschool-Finalisten. Nach der Sechsrundenschlacht von Girona ist aber klar: Wir haben kein Orchester auf der European Tour, Markus Brier ist wieder als Solist aktiv und bestreitet seine nunmehr elfte Saison in der höchsten europäischen Spielklasse.
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Haarscharf verfehlt Martin Wiegele – der Steirer hat 2007 die Tourschool in San Roque gewonnen – die Tourkarte, wenngleich es unterm Strich drei Schläge sind: Zu lange braucht der glühende AS Roma-Fan, ehe er sich mit dem Stadium-Kurs in Girona anfreundet. Erst am allerletzten Tag, mit dem Rücken zur Wand, gelingt ihm eine Runde in den roten Zahlen. Am einfacheren Tour-Kurs, auf dem zwei der ersten vier Runden gespielt wurden, legt Wiegele mit gesamt sieben unter Par den theoretischen Grundstein für die dritte Saison auf der European Tour – für die Tourkarte hätte in Summe 10 unter Par gereicht. „Aber mein Putter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. In drei von sechs Runden hat er leider gebockt und dann kannst du bei diesem Turnier nur mehr die goldene Ananas gewinnen“, ist der Steirer verständlicherweise frustriert. Dabei hat es nach Runde 1 – 65 Schläge – noch ganz gut ausgesehen für Wiegele, dessen Freundin als Caddie zur Seite steht.
Nach einem kurzem Hickup in Runde 2 – eine 74er-Runde bei starkem Wind am schwierigeren Stadium-Kurs – geht es am ­dritten Tag wieder in die richtige Richtung.

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