Das große Schuh-Special [0]


Ihr Auftritt, bitte!

Wie man sich bettet, so tritt man. Kein Teil unserer Ausrüstung ist so regelmäßig hohen Belastungen ausgesetzt wie das Schuhwerk. Trotzdem passiert die Auswahl des richtigen ­Modells meist nur nach optischen Maßstäben. Um einen weit wichtigeren Aspekt kümmern wir uns leider all zu wenig:  die perfekte Passform. Christian Wolf leistet Abhilfe.

 

Die Distanz auf der Scorekarte und die Kilometer, die wir am Golfplatz tatsächlich zurücklegen, machen einen gewaltigen Unterschied aus: Bei einem durchschnittlich 6.000 Meter langen Kurs sind wir, je nach dem jeweiligen Können, bis zu zehn Kilometer unterwegs – ein bisschen Suchen und die Strecken zwischen Grüns und Tee sowie auf die Driving-Range und retour mitein­gerechnet. Das ergibt durchschnittlich rund 12.500 Schritte pro Runde. Und das Verblüffende: Wissenschaftler haben berechnet, dass bei jedem Schritt mehr als 150 Prozent des Körpergewichtes auf den Schuhen lasten. Und das bei Bodenverhältnissen, die manchmal eher nach einem Bergschuh schreien: über Steigungen und schräge Fairways, über spitze Steine und durch Gatsch, bei 40 Grad und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt – Golfern ist bekanntlich kein Wetter zu schlecht. Und den Schuhen kommt dabei wohl der wichtigste Part zu: Sie wirken der Rotationsenergie ­entgegen und helfen uns, die Kraft auf den Ball zu bringen. 150-mal pro Runde, Probeschwünge eingerechnet. Versuchen Sie einfach einmal ein paar Schläge barfüßig zu machen, und Sie werden rasch erkennen, welche Rolle dem Schuh in Ihrem Spiel zuteil wird. Allerdings soll ein guter Schuh die Füße nicht von der Umwelt ausschließen: Denn auch über die Füße nehmen wir den Golfplatz wahr.

Der richtige Schuh für den eigenen Schwung
Auf der Suche nach dem optimalen Golfschuh tappt man nur allzu leicht in die Werbefalle: Nur weil Tiger Woods oder Bubba Watson dieses oder jenes Modell einer bestimmten Marke tragen, muss dieses nicht automatisch das richtige Schuhwerk für einen selbst sein. ÖGV-Verbandsarzt Dr. Bernhard Zwick etwa warnt davor: „Ein guter Golfschuh passt zum Spielniveau. Es hat keinen Sinn, ­einen Tourschuh zu tragen, wenn die Mobilität in den Sprunggelenken und vor allem in den Hüften nicht da ist. Nur athletische Spieler brauchen die Bodenhaftung, um ihr Kraftpoten­zial auf den Ball zu bringen.“

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