Clubfitting [0]

Mit Maß mehr Ziel

Das Wort „Fitting“  geht beim Schlägerkauf mindestens so schnell über die Lippen wie über den Ladentisch. Wir wollten es genau wissen und haben im Selbstversuch viel über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Schlägeranpassung erfahren.

Text: Thomas Weidinger. Fotos: Alex Kramel

Meine Elfer-Frage „Was kann Fitting“ ­pariert Klaus Deschmann mit der Routine eines abgeklärten Quiz 21-Kandidaten. „Fitting kann aus einem Hobbyspieler keinen Tour-Pro machen“, so der Fitting-­Spezialist der GolfRange Stores. Beim Lokalaugenschein in der GolfRangeSchwechat klärt er mich während ­einer Tasse Kaffee über das Zusammenspiel von Längen- und Lie-Anpassung, Schäften und Schlägerköpfen auf. Dabei wird mein Mund wässrig und der ­Kaffee kalt. Macht nichts, denn besser als jede Melange schmeckt die Erkenntnis über die Wechselwirkung zwischen Schwung und Schläger und welch große Wirkung kleinste Anpassungen haben können.

WUNDER WIRKEN
kann Fitting nicht, aber es kann mit einem Zeitaufwand von 40 bis 60 Minuten aus dem Gegebenen das Bestmögliche raus holen. „Dabei kommt es weniger auf die einzelnen Komponenten des Schlägers an, als auf eine gute Abstimmung ­derselben in sich und auf den Spieler“, so Deschmann, der sich seit 20 Jahren intensiv mit Schlägerbau und -anpassung beschäftigt.


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