Azoren [0]

 

 

Die Wetterküche von Europa

Azoren – Die Habichtinseln. Wir wollen die Vulkaninseln auf halbem Weg nach Amerika nicht den Atlantik-Überquerern und Kultur-Touristen überlassen. Das milde Klima und die üppige Vegetation zimmern auch uns Golfern feine Rahmenbedingungen.

 

Die Inselgruppe auf halbem Weg zwischen Europa und Amerika ist schlecht beleumundet. Wir kennen sie meist nur aus den Nachrichten, wenn uns die Wetterfrösche die ­Stimmung verderben: Ein Azorenhoch bringt wieder mal Regen für die nächsten Tage. Nicht gerade die beste Werbung für die neun Vulkan­inseln, die sich in den letzten 10 Millionen Jahren aus dem Atlantik gequält haben und als Wetterküche Europas gelten. Dabei ­haben die Azoren mehr zu bieten als nur Tiefdrucklagen.

Allein die Kontraste: Das subtropische Klima sorgt für ein sattes Grün, das im fruchtbaren, schwarzen Lava­boden einen zusätzlichen Verbündeten hat, und die Gischt beißt sich an den ­bizarren Felsformationen die ­Zähne aus. Ehe sich die Meteorologen dieser Welt die Inseln zu Eigen machten, mussten sie zunächst 1427 durch den portugiesischen Seefahrer Diogo de Silves entdeckt werden. Wie damals üblich, hat de ­Silves die Inselgruppe für Portugal in Besitz genommen, im Auftrag von Heinrich dem Seefahrer übrigens.

Seitdem waren und sind die Azoren ein wichtiger Ankerplatz für Atlantiküberquerungen und ein beliebtes Zwischenziel nautischer Weltenbummler. Auf den Azoren befanden sich die Kohlestationen der Dampfschiffe und später die Tanklager der Flugboote.

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