Austr. Open Vorschau [0]

Wenn Ende September in Atzenbrugg die Stars der European Tour aufteen, dürfen sie sich über einen Top-Kurs freuen, der alle Facetten eines tourreifen Platzes aufweist: knackig von der Länge, knifflig vom Layout und mit nunmehr perfekter Infrastruktur. Auch für die Golffans vor Ort wird heuer alles noch besser, verspricht Diamond Country Club-Besitzer Christian Guzy.


Kurze Rückblende: August 2010. Nachdem Fontana nicht mehr will, stehen die Austrian GolfOpen plötzlich ohne Golfplatz da. Die Optionen für den Veranstalter Emotion sind mager, als einzige ­Alternative bietet sich der von Christian Guzy Anfang des Jahres übernommene Diamond Country Club an, der zu diesem Zeitpunkt aber eher eine Regatta oder eine Ruder-WM ausrichten hätte können. Land unter hieß es nach den heftigen ­Regenfällen im Tullnerfeld. Der Rest ist Geschichte: Christian Guzy fasst sich ein Herz, nimmt die ­Herausforderung an und schafft das in Wahrheit Unmögliche. Binnen weniger Wochen wird der Kurs trocken gelegt und bis auf ein paar Kleinigkeiten tourreif hergerichtet. „Wir hatten keine zwei Monate Zeit, und die wenigsten haben uns eine Chance gegeben, dass wir das schaffen“, erinnert sich Guzy.

Heute sitzt der St. Pöltener entspannt im Clubraum des schicken Clubrestaurants und sieht dem Tour-Event gelassen entgegen: „Ich bin froh, dass wir diese Entscheidung im Vorjahr getroffen haben. Das hat uns in der Clubentwicklung zwei bis drei Jahre gebracht.“ Denn, so gibt er zu: Mit einer derartigen Konsequenz wäre man nie an die Sache herangegangen, wären nicht die Austrian GolfOpen wie ein Damoklesschwert über der ­Anlage gehangen. Nicht dass ihn das Reputation gekostet hätte, Guzy ist ein erfolgreicher Entre­preneur der feinen Klinge. Aber sein Herz für den Golfsport hätte ein wenig darunter gelitten.

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