Donnerstag 17. April 2008, 09:31 Uhr

Volvo China Open [0]

Strömender Regen, kühle Temperaturen und der schwere Platz machen es europäischen und asiatischen Pros schwer, am letzten Tag der Volvo China Open. Am besten mit den fordernden Bedingungen kommt der Ire Damien McGrane zurecht. Offensichtlich ist er dieses Wetter von der Insel gewöhnt.

Er kann seine Führung vom Samstag ausbauen, und gewinnt mit neun Schlägen Vorsprung bei -10. McGranes phantastisches Short Game lässt den Verfolgern keine Chance. Er locht die heute seltenen und wertvollen Birdieputts. Für den 37-jährigen (2007 73. der ET-OoM), sein erster Turniersieg.

Markus Brier schlägt sich tapfer, und hält sich seit Freitag unter den Top Ten. Heute spielt der Wiener drei Bogeys, ein Birdie und ein Doppelbogey (+4). Mit Par für das Turnier wird er geteilter fünfter. Damit erreicht er sein bisher bestes Ergebnis in dieser Saison.

Die European Tour setzt ihren Asia-Swing nächste Woche in Shanghai fort.

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Brier in China sechster

Vor der morgigen Finalrunde der Volvo China Open kann sich der Österreicher unter den Top Ten halten. Martin Wiegele scheitert am Freitag am Cut.

Wie gestern kann Markus Brier auf den letzten Löchern sein Score retten (-2 auf 16, 17, 18). Er spielt heute ein Parrunde und liegt damit, für das Turnier, auf dem geteilten sechsten Rang bei -4. Dass der Titelverteidiger morgen um den Sieg mitspielen kann, ist unwahrscheinlich. Der neue Führende Daniel McGrane hat mit -11 einen Polster von drei Schlägen auf die Zweiten, und sieben Schläge Vorsprung auf Brier.

McGrane kommt als 18ter der Order of Merit aus Portugal, wo er in Estoril dritter wird. Der Ire befindet sich zur Zeit in der besten Form seines Lebens. Außerordentlich starkes Putten verhilft ihm zu sieben Birdies im heutigen Durchgang.

Der schwierige Kurs in Peking (Design: Colin Montgomerie) zeichnet sich durch viel Wasser und kleine Grüns aus. Die Spieler haben Schwierigkeiten die Bälle auf den harten Grüns zum stehen zu bringen.

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Titelverteidiger fünfter

Markus Brier spielt weiterhin stark bei den Volvo China Open in Peking. Mit vier unter Par platziert er sich zur Halbzeit auf Rang fünf. Martin Wiegele verpasst den Cut.

Markus Brier nutzt seine frühe Startzeit und die windstillen Verhältnisse, um sich für den Titelkampf in Stellung zu bringen. Birdies auf den letzten beiden Löchern verschaffen dem Wiener eine starke Ausgangspostition für die Finalrunden am Wochenende (-4, T5).

Weniger Erfolgreich ist der zweite Österreicher. Drei Bogeys auf den zweiten Neun und ein Doppelbogey in der ersten Hälfte werfen Martin Wiegele weit zurück. Der Steirer verpasst zum dritten Mal in Serie den Cut.

Im Kampf um das Preisgeld von 2,2 Mio Dollar führt weiterhin der Franzose Michael Lorenzo-Vera. Der letztjährige Challenge Tour Sieger spielt heute sieben Birdies und liegt insgesamt acht unter Par.

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5 Birdies und leider 4 Bogeys zeigt Briers Scorekarte am Ende der ersten Runde. Der Wiener kommt mit den Bedingungen am langen (6685m) und schweren Kurs relativ gut zurecht. Das obwohl er am Nachmittag startet, und mit dem aufkommenden Wind zu kämpfen hat.

Den Vorteil seiner frühen Startzeit nutzt der Führende Michael Lorenzo-Vera optimal. Er spielt fünf unter Par mit sechs Birdies. Der Franzose (123. der Order of Merit) war 2007 Gewinner der Challenge Tour, und erreicht mit einem neunten Platz in Südafrika sein bestes Ergebnis in der Saison 2008.

Die Volvo China Open werden heuer in der Hauptstadt Peking, und nicht, wie im letzten Jahr, in Shanghai ausgetragen.

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