Mittwoch 8. Juli 2009, 13:06 Uhr

Scottish Open [0]

Finale ohne Freude

Mit einer weiteren 73 (2 über Par) beendet Markus Brier die Scottish Open auf Rang 46. Im Wind am Loch Lomond sitzen die Eisen nicht.alt

Auch wenn Markus Brier in den beiden Finalrunden nicht an die vorangegangenen tiefen Scores anschließen kann, im sechsten Versuch seit 2000 verdient der 41-jährige Fontana-Pro zum ersten Mal Preisgeld bei den Scottish Open.

Mit der abschließenden 73 (zwei über Par) bleibt Markus Brier auf Rang 46 hängen. Zwei Schläger Wind und unangenehme Regenschauer sind eigentlich Verhältnisse in denen Brier für überraschungen Gut ist. Doch eine deutliche Verbesserung scheitert am Sonntag an den Grünschüssen. Nur acht Mal trifft er das Deck, selbst dann ergeben sich kaum Chancen.
„Bei viel Seitenwind waren die Grünschüsse heute schwierig. Für die Birdies bin ich oft auf fünf-sechs Metern gelegen. Das war nicht zwingend genug“, resümiert Brier.

Ein schnelles Birdie, es sollte das einzige bleiben, gelingt auf Loch 3 (Par 5, 473 m), wo nach dem Wedge ins Grün der Putt aus fünf Metern fällt. Schon am nächsten Loch (Nr. 4, Par 4, 352 m) gerät der Abschlag in Rough und das Bogey auf die Scorekarte. Auf den Backnine passieren zwei weitere Schlagverluste – aus einem Meter mit dem Putter (Loch 10) und mit zaghaften Chip vom Vorgrün (Loch 16).

Im letzten Flight setzt sich Martin Kaymer (GER, -15) gegen Gonzalo Fdez-Castaño (ESP, -13) durch. Kaymer gewinnt nach den Open de France das zweite European-Tour Turnier in Serie, und macht sich zum heissen Kandidaten für die anstehenden British Open.

Markus Brier, mit 16.397 € Preisgeld nun auf Rang 97 im Race to Dubai, ist schon unterwegs nach Turnberry, wo er nächste Woche zu seiner sechsten Majorteilnahme aufteet. „Nach sechs vollen Runden in sieben Tagen werde ich mich morgen ausruhen, und vielleicht ein bisschen Putten gehen. Am Dienstag gehts dann mit dem Training los“, schildert der Fontana-Pro die Vorbereitungen.

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altThe Barclays Scottish Open
Loch Lomond GC, Schottland
9. bis 12. Juli 2009
Titelverteidiger: Greame McDowell (NIL)
Preisgeld: 3 Mio. Pfund


Schwach vom Teealt

In der dritten Runde der Scottish Open muss Markus Brier wegen ungenauer Drives vier Bogeys einstecken. Mit 73 (+2) fällt er auf Rang 46 zurück.

Der Scoring-Rausch der letzten Runden (zu Wochenbeginn schafft Markus Brier die Open-Quali in eindrucksvoller Manier) findet am Samstag ein jähes Ende. Wie in den beiden vorangegangenen Durchgängen passieren vier Bogeys, mit „nur“ zwei Birdies fällt das Score leider deutlich schlechter aus.

Verantwortlich dafür sind einerseits Drives, die das Fairway nicht finden und mögliche Parputts andererseits, die am Loch vorbeigehen. „Ich habe mich öfters in schwierige Lagen gebracht. Wirklich mühsam war, dass ich einige Parputts verschoben habe“, analysiert Brier. Immer wieder muss sich der 40-jährige Wiener aus misslichen Situationen befreien, so auch auf Loch 7 (Par 4, 402 m). Der prominente Baum am See versperrt die Sicht, aus dem tiefen Rough ist erst ein Befreiungs-Hacker notwendig. Highlight bleibt das erstklassige 5er-Holz ins 11. Grün (Par 3, 214 m). Der Ball bleibt zwei Meter neben der Fahne stehen, und Brier nutzt die seltene Birdiechance.

Nach dem ersten geschafften Cut bei den Scottish Open, fällt Markus Brier von Rang 22 auf Rang 46 zurück. Auch wenn das Turnier fürstlich dotiert ist, Brier selbst wird nur mit einer Steigerung in der Finalrunde zufrieden sein. Retief Goosen (RSA) gibt am Samstag seine Führung an Gonzalo Fdez-Castaño (ESP) ab. Auch Martin Kaymer (GER), Sieger der vorangegangenen Open de France, bringt sich mit dem geteilten zweiten Platz in Position.

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The Barclays Scottish Open
Loch Lomond GC, Schottland
9. bis 12. Juli 2009
Titelverteidiger: Greame McDowell (NIL)
Preisgeld: 3 Mio. Pfund


Rang 22 trotz Rückschlag

Nach starkem Start in die zweite Runde, verkraftet Markus Brier ein unnötiges Doppelbogey und hantelt sich mit späten Birdies im Wind zur 69 (-2).

Im sechsten Anlauf, zum ersten Mal seit 2000, schafft Markus Brier den Cut bei den mit etwa 3,5 Mio. Euro glorreich dotierten Scottish Open. Auch der Verlauf der zweiten Runde sollte sein Ego, vor den anstehenden British Open, stärken.

Brier startet von Tee 10 mit zwei frühen Birdies, bevor er auf Loch 14 (Par 4, 339 m) ein Doppelbogey ins Fairway und auf die Scorekarte hackt. „Ich war nach dem starken Start guter Dinge. Der Abschlag auf der 14 war perfekt und aus 60 Metern treff ich ihn fett und der Ball landet an einer unmöglichen Stelle im Rough vor dem Grün; dann kurz in den Bunker, von dort schwach raus und Zweiputt. Das war wirklich unnötig“, so Brier.

Nach einem weitern Bogey kann sich der 41-jährige Wiener aber wieder fangen und wendet das Blatt noch einmal. Drei Birdies im abendlichen Wind helfen die Ausgangsposition für die Finalrunde zu verbessern. Auf die Top-5 fehlen, bei dicht gedrängtem Verfolgerfeld, nur drei Schläge. „Die späten Schlaggewinne waren tadellos und ich bin mit der Runde ziemlich happy“, bilanziert Österreichs Bester Golfer.

Die beste Runde des Tages spielt der Südafrikaner Retief Goosen, der sich mit 63 (-8) an die Spitze des Scoreboards setzt. Der designierte Ryder Cup Captain Colin Montgomerie (SCO) kann mit 69 Schlägen (zwei unter Par) gerade noch die Preisgeldränge erreichen.

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Loch Lomond GC, Schottland
9. bis 12. Juli 2009
Titelverteidiger: Greame McDowell (NIL)
Preisgeld: 3 Mio. Pfund


Brier: Super Start!

Markus Brier spielt zu Beginn der Scottish Open vier Birdies, muss auf den Backnine aber Schläge abgeben und liegt nach Runde 1 auf Platz 28 (69, -2). In Front: Lefty Richard Green (AUS) nach einer 64 (-7).

Nach seinem 41. Geburtstag und der bravourös geschafften Open-Quali kann Markus Brier in der ersten Runde der Barclays Scottish Open seinen Run fortsetzen, spielt auf den Front Nine von Loch Lomond vier Birdies und liegt zwischenzeitlich auf Rang 2, ehe der Birdie-Train auf Loch ins Stottern gerät.

„Die ersten Neun waren wieder fehlerfrei. Hintenrum wars dann mühsamer. Mit ein paar schlechten Eisen habe ich mir schwierige Chips gelassen und kaum Up-and-Downs geschafft. Schade eigentlich“, kommentiert Markus Brier seine Runde.
Immer wieder misst Brier die Grüns an den falschen Stellen und lässt sich unlösbare Parsave-Aufgaben. Vier Bogeys auf den Backnine machen alle Errungenschaften zunichte.
Schließlich gelingen zwei späte Birdies, so auf Loch 17 (Par 3, 192 m) aus sechs Meter.

Mit der 69er-Runde (-2) klassiert sich Markus Brier nach dem ersten Tag mitten im Pulk der Top-Stars auf Rang 28: Auch Masters Champ Angel Cabrera, Ernie Els, Camilo Villegas, Martin Kaymer, Geoff Ogily scoren eine 69er-Runde.

In Front liegt der Austrian Open Sieger 2007, der Australier Richard Green, dem eine fast fehlerfreie 64er-Runde gelingt.

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Loch Lomond GC, Schottland
9. bis 12. Juli 2009
Titelverteidiger: Greame McDowell (NIL)
Preisgeld: 3 Mio. Pfund


Low Road to Scottland

Nach der überragenden Open-Quali startet Markus Brier, wie die meisten Superstars, bei den Barclays Scottish Open. Die Challenge Tour hält in Lyon und die Alps Tour ist wieder in Spanien.alt

Zwei Tage nach seinem 41 Geburtstag macht sich Markus Brier beim Qualifikationsturnier für die 138. British Open das schönste Geschenk. Mit deutlichen sechs Schlägen Vorsprung gewinnt er einen der letzten Startplätze für das traditionsreichste Golfturnier der Welt, bei dem er damit zum fünften Mal antreten darf.
(…mehr dazu)

Wie die meisten Superstars aus der Elite des Profigolf, nutzt auch Markus Brier die dieswöchigen Barclays Scottish Open, um sich auf „thee Open“ vorzubereiten. Dementsprechend resch ist die Konkurrenz am Loch Lomond: 22 Spieler aus den Top 50 des World Golf Ranking und 10 Major-Champs teen am pittoresken See nahe Glasgow auf.

Die Schotten haben eine ganz besondere Beziehung zum 39 Kilometer langen See, die unter anderem in Dichtung und Popmusik Ausdruck findet. unten die heimliche Schottische Nationalhymne:

{youtube width=“430″ height „255“ autostart=“false“}pzQ1pNfbe3Q&hl=de{/youtube}

In der zweiten Liga versuchen Florian Prägant und Thomas Feyrsinger an ihre starken Leistungen anzuschließen. Prägant kommt als Zweiter aus der Schweiz zu den ALLIANZ EurOpen de Lyon (…mehr dazu), Feyrsinger hat im schon im Frühjahr starke Ergebnisse eingespielt.

Die Alps Tour, mit Uli Weinhandl als Vierten der Order of Merit auf Aufstiegskurs, spielt wieder in Spanien. Beim Peugeot Loewe Tour Madrid starten insgesamt sieben Österreicher.

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